Golden State Warriors (8-1) – Minnesota Timberwolves (4-4), 03.11.2018

Die Golden State Warriors gehören zu den ersten Teams mit zehn Spielen in dieser Saison, wenn sie in der heutigen Nacht auf die Minnesota Timberwolves treffen. Dabei verraten nicht nur die Bilanzen, dass der amtierende Meister der klare Favorit ist. So spielen die Warriors stark als Team und individuell überragend, während die Situation in Minnesota unklar bleibt. Zwar lieferte Rose das vielleicht beste Spiel seiner Karriere ab, doch die Posse um Jimmy Butler steht weiter im Mittelpunkt. Insgesamt schlagen sich die Wolves zwar ordentlich, trotzdem ist davon auszugehen, dass die Warriors heute gewinnen werden.

Tipp: Golden State Warriors

Dementsprechend sollte auch der Tipp heute auf Golden State gehen. Sie verloren noch kein Spiel zu Hause, haben die beste Offensive der Liga und treffen mit den Wolves auf eines der schlechtesten Defensiv-Teams. Zudem ist die Warriors-Defensive solide genug um sollte den Wolves Einhalt gebieten können. Dazu kommt die große individuelle Überlegenheit, sodass alles anderes als ein Tipp auf Golden State keinen Sinn ergeben würde. Sie festigen mit dem Erfolg den ersten Platz in der Western Conference.

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NBA – Golden State Warriors (8-1) – Minnesota Timberwolves (4-4)

Man könnten meinen, dass Steve Kerr den einfachsten Job in der gesamten Liga hat. So musste er sich beispielsweise im Spiel gegen die Chicago Bulls, in dem Klay Thompson den Dreierrekord mit 14 Dreiern in einem Spiel aufstellte, nicht darum sorgen, was man besser machen kann, sondern mit der Frage auseinandersetzen, wer den bis dato aktuellen Dreierrekord hält (Steph Curry – 13), nachdem Curry Thompson aufmunterte den Rekord zu brechen.

Die 92 Punkte, die die Warriors in Halbzeit 1 gegen die Bulls erzielten waren zudem ein Franchise-Bestwert, der die aktuell überragende Form der Warriors belegt. Vor allem individuell läuft es dabei wahnsinnig gut. Curry erzielt pro Spiel 33 Punkte und trifft 6,1 Dreier pro Partie und selbst Durant ist mit 27 Punkten pro Spiel (und knapp 56% aus dem Feld) einer der besten sechs Scorer der Liga. Über Thompsons Klasse lässt sich nach seinem Rekord auch nicht streiten, machte er den bis dato schwachen Saisonstart vergessen und scort trotzdem fast 20 Punkte pro Spiel.

Zudem blieben die Warriors bei ihren letzten sechs Siegen in Folge nie unter 120 Punkten und haben mit Draymond Green einen Spieler im Kader, der erneut betonte, den Award für den besten Defensiv-Spieler gewinnen zu wollen. Zu Recht, zeigt er bisher überragende Defensivleistungen. Bedenkt man dann, dass DeMarcus Cousins noch fehlt, kann den Gegnern nur Angst und Bange werden, da die Warriors nicht nur das beste Team der letzten Jahre waren, sondern auch in diesem Jahr wieder sehr dominant auftreten.

Die Gäste aus Minnesota wollen sich davon allerdings nicht beeinflussen lassen, selbst ihre Stärken ausspielen und versuchen die Warriors zu ärgern. Dabei kommen sie mit guter Laune in die Partie, nachdem sie ihr letztes Spiel mit 128-125 gegen die Utah Jazz gewinnen konnten, obwohl Jimmy Butler fehlte. So war es auch Butler, der im Vorfeld des Spiels in den Schlagzeilen stand, verbreiteten Medien das Gerücht, dass er von nun an eine Zeit aussetzen will, um einen Trade zu forcieren. Butler dementierte die Gerüchte allerdings sofort, sprach nur davon ein Spiel auszusetzen, sodass man erwarten darf, dass er heute wieder am Start ist.

Erfreulicherweise verschob sich während und nach dem Spiel aber auch der Fokus, auf einen Spieler, der für Viele in Vergessenheit geriet und der eine unfassbar schwere Zeit hinter sich hat. Derrick Rose, MVP der Saison 2010-11, sorgte mit seinem 50 Punkte Spiel nicht nur für einen Karriere-Bestwert, sondern erzielte auch die entscheidenden Punkte um seine Mannschaft zum Sieg zu führen. Von seinen Emotionen überwältigt, weinte er nach dem Spiel und ließ sich anschließend von seinem Team feiern.

Trotzdem bleiben natürlich einige Probleme im Raum stehen. Butler will weg, Karl-Anthony Towns ist unzufrieden mit der Rolle und seiner Situation und auch der zweite Top-Verdiener, Andrew Wiggins, schafft es weiterhin nicht sein Potenzial auszuschöpfen. Die Ergebnisse sind zwar insgesamt solide und mit den Pacers, Lakers und Jazz konnten einige gute Siege eingefahren werden. Doch man verlor beispielsweise auch gegen Dallas und das Butler-Dilemma hinterlässt große Fragezeichen.

Butler sollte immerhin wieder zurückkehren, allerdings sind mit Teague und Jones zwei Spieler fraglich. Die Warriors treten ohne Cousins an und auch Bell und Livingston waren angeschlagen und könnten heute ausfallen.

Player to watch: Derrick Rose

Derrick Rose hat seine Rolle als Bankspieler bereits akzeptiert und gab das Ziel aus, der beste sechste Mann der Liga zu werden. Im letzten startete er aber aufgrund einiger Verletzungen und sorgte mit seinem 50 Punkte-Spiel für ein absolutes Highlight. Seine Emotionen nach dem Spiel zeigten den Druck, den er verspürt und sicher war es für ihn eine Genugtuung unter Beweis stellen zu können, was er es nach so vielen Rückschlänge und Verletzungen noch draufhat. So wird er auch heute zuversichtlich in die Partie gehen und das gute Gefühl mitnehmen wollen. Heute, seinen Schnitt mit 19 Punkten erreichen zu können, wäre sich ein wichtiger Schritt, auch wenn es gegen die Warriors nicht einfach wird. Trotzdem kann man den Tipp wagen und Rose dabei zu sehen, wie er hoffentlich wieder sicherer in seinem Spiel wird.

 

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