Detroit Pistons (9-7) – Phoenix Suns (4-14), 25.11.2018

Zum ersten von insgesamt nur zwei Spielen in dieser Saison treffen sich heute die Detroit Pistons und die Phoenix Suns. Das Heimteam aus Detroit ist dabei der klare Favorit, haben sie die bessere Bilanz und zeigten sie die bisher deutlich besseren Leistungen. Auch individuell sind die Pistons klar überlegen und das junge Phoenix-Team wird es schwer haben, gegen Detroit mitzuhalten.

Tipp: Detroit Pistons

Die Form der letzten Spiele spricht auch für die Heimmannschaft. Detroit konnte fünf der letzten sieben Spiele gewinnen und verlor dabei das vorletzte Spiel gegen die Rockets mit nur zwei Punkten Unterschied. Phoenix gewann zwar das letzte Spiel dank eines Game-Winners von Jamal Crawford, doch sie verloren zuvor sieben von acht Spielen und zeigten sich vor allem defensiv sehr anfällig. Daher bleibt ihnen nur die Rolle der Underdogs und der Tipp sollte mit klarem Vorsprung auf Detroit gehen.

Unser Tipp: AH -6,5 Sieg Detroit Pistons

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NBA – Detroit Pistons (9-7) – Phoenix Suns (4-14)

Der Saisonstart verlief eher durchwachsen für das Team aus Detroit. Zwar war man nach vier Siegen in Folge zunächst oben auf, doch es folgten fünf, zum Teil knappe Niederlagen in Folge und plötzlich stand man mit negativer Bilanz dar (4-5). Drummond, Griffin und Co. rissen das Ruder aber wieder rum, gewannen fünf der folgenden sieben Spiele und erkämpften sich dank der 9-7 Bilanz den derzeit 5. Platz in der Eastern Conference.

Der Blick auf die Statistiken verrät, bei wem sich die Pistons für die guten Leistungen bedanken dürfen. Blake Griffin führt das Team von Coach Dwane Casey mit 25,3 Punkten pro Spiel an, der bisher beste Punktschnitt des 29-jährigen. Griffin ist jedoch nicht der einzige Leistungsgarant. Auch Andre Drummond überzeugt mit einem Karrierebestwert im Scoring. 19,5 Punkte erzielt der 25-jährige in seiner siebten Saison und greift zusätzlich 16,1 Rebounds ab (ebenfalls Bestwert).

Da außerdem Reggie Jackson und Reggie Bullock zweistellige Punktwerte abliefern, ist auch die Rollenverteilung klar und die Starter der Pistons tragen die Mannschaft. Der mit wenig namhaften Spielern besetzte Rest des Teams liefert ebenfalls konstant ordentliche Leistungen ab, sodass die Pistons in der aktuellen Situation nicht unzufrieden sein sollten. Coach Casey und Co. wissen aber, was sie besser machen können und so werden die Pistons bestrebt sein, weitere Sicherheit zu erlangen und Phasen wie zu Saisonbeginn (fünf Niederlagen in Folge) zu verhindern.

Das gleiche Ziel haben natürlich auch die Phoenix Suns, die allerdings erst vier Spiele gewinnen konnten und bereits mehrere Niederlagenserien kassierten. Nach einem Sieg zum Saisonstart kassierten sie sieben Pleiten in Folge. Es folgte eine weitere Niederlagenserie von vier Spielen und eine weitere mit drei Spielen, die jeweils durch zwischenzeitliche Siege unterbrochen wurden. Den letzten Sieg konnten sie erfreulicherweise im letzten Spiel einfahren.

Völlig überraschend setzten sie sich hier gegen das aktuell beste Team der Liga, die Milwaukee Bucks durch. Dabei mussten sie allerdings bis zur letzten Sekunde zittern. Hier war es dann der erfahrene Jamal Crawford, der seine jungen Mitspieler erlöste und mit einem Wurf in letzter Sekunde für den 116-114 Sieg sorgte. Als Topscorer erwies sich in dieser Partie einmal mehr Devin Booker, der mit 29 Punkten voran ging.

Es war jedoch eine ausgeglichene Teamleistung, die der Mannschaft von Igor Kokoskov den Sieg ermöglichte. Drei von vier Bankspielern scorten zweistellig, und neben Booker scorten in der Starting Five außerdem Ariza (13 Puntke), Warren (19) und DeAndre Ayton (17) zweistellig. Der Nummer 1 Pick des Draft, Ayton griff sich außerdem 7 Rebounds und war mit einer Quote von 8 von 13 ebenfalls ein wichtiger Faktor. Trotz allem wissen auch die Suns, dass der Sieg wohl nur eine schöne Momentaufnahme zeigt.

Die bisherigen Leistungen waren nämlich zu schwach und es ist nicht überraschend, dass die Suns das mit Abstand schlechteste Team der Western Conference sind. Sie kassieren 114,1 Punkte pro Spiel und obwohl sei einige gute Scorer haben, sind sie offensiv mit 104,3 Punkten pro Spiel ebenfalls eins der schlechtesten Teams der Liga. Weiterhin wartet also noch eine Menge Arbeit auf Booker, Ayton und Co.

Immerhin haben sie derzeit keine Verletzten, was dafür sorgt, dass sie ihr Zusammenspiel weiter verbessern können. Den Pistons fehlen mit Kennard und dem fraglich Ellenson aber keine besonders wichtigen Spieler, sodass die Verletztensituation die Ausgangslage und Rollenverteilung beider Teams nicht verändert.

Player to watch: Andre Drummond

Blake Griffin kriegt einen Großteil des Lobs für Detroits Erfolg ab, doch es ist auch das konstante Spiel von Andre Drummond, was den Pistons Erfolg bringt. Drummond ist der beste Rebounder der Liga und erzielte zuletzt acht Double Doubles in Folge. Dabei produzierte er sogar drei 20-20 Spiele (20 Punkte & 20 Rebounds) und traf 55% seiner Würfe. Interessant sicher auch die Entwicklung die Drummond versucht durch zu machen. Nachdem er in den ersten sechs Saisons insgesamt nur 5 von 30 Dreier traf, traf er in dieser Saison bereits 3 von 15. Sicher, seine Quote ist mit 20% sehr schlecht, doch Drummond arbeitet hart daran, den Dreier seinem Arsenal zuzufügen. Anders ist die Tatsache, dass er pro Spiel einen Dreier nimmt, nicht zu erklären. Seine Spezialität bleibt jedoch das Spiel am Brett und so kann man auch heute wieder mit einem Double Double rechnen.

 

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