Detroit Pistons (13-13) – Boston Celtics (17-10), 16.12.2018

Die Detroit Pistons und die Boston Celtics treffen bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Die ersten beiden Spiele gab es Ende Oktober und in beiden Partien gingen die Boston Celtics als Sieger vom Feld. Zunächst gewannen sie mit 109-89 in Detroit, drei Tage später wussten sie dann auch zu Hause zu überzeugen und das Spiel mit 108-105 für sich zu entscheiden. Auch deswegen gehen die Celtics heute als Favorit ins Spiel.

Tipp: Boston Celtics

Hätten sich die beiden Teams vor gut zwei Wochen gegenübergestanden, wären die Aussichten aber vielleicht anders gewesen. Die Celtics hatten nämlich gerade mal eine Bilanz von 10-10, während die Pistons fünf Siege in Folge einfahren konnten und mit 13-7 deutlich besser da standen. Doch wie die aktuellen Bilanzen erkennen lassen, sind die Celtics seitdem mit sieben Siegen in Folge in Topform, während die Pistons mit sechs Pleiten in Serie ihrer Form hinterherlaufen. Daher sollte auch der Tipp klar auf die Celtics gehen, die langsam aber sicher in Fahrt kommen.

Unser Tipp: Sieg San Antonio Spurs

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NBA – Detroit Pistons (13-13) – Boston Celtics (17-10)

Die Pistons-Achterbahnfahrt geht munter weiter. Selbst nach 26 Spielen ist keine Konstanz im Team von Coach Dwane Casey zu erkennen und die jeweiligen Phasen sind wirklich schwer zu erklären. So starteten die Pistons mit 4-0 in die Saison, verloren anschließend aber fünf Spiele in Folge. Danach gab es wieder eine gute Phase und mit neun Siegen aus elf Spielen gehörte man auf einmal zu den Top-Teams der Eastern Conference. Leider gingen aber die letzten sechs Spiele wieder verloren.

Die Pistons sind also schwer auszurechnen, schafften sie es bereits gegen Teams wie Toronto oder Golden State zu gewinnen. Gleichzeitig erlaubten sie sich aber auch Ausrutscher, wie in den Spielen gegen die Nets, die kriselnden Rockets oder beispielsweise die Hornets. Zudem konnten sie sich in den letzten Spielen nicht gegen gute Teams behaupten, verloren sie in den letzten Spielen gegen die Thunder, Bucks, Sixers (2x), Pelicans und Hornets.

Im letzten Spiel hatten sie allerdings etwas Pech, verloren sie dieses Spiel nur knapp mit 107-108, als sie in der letzten Sekunde den entscheidenden Wurf kassierten. Blake Griffin und Andre Drummond müssen sich dabei wenige Vorwürfe machen, ist es eher die fehlende Gefahr auf den kleinen Positionen, aufgrund der die Pistons immer wieder den Anschluss verlieren. So hielten sich zuletzt sogar Gerüchte, dass die Pistons angeblich an Markelle Fultz von den Sixers interessiert sind.

Während man in Detroit also auf der Suche nach Gründen für die Unbeständigkeit ist und Bedarf sieht, den Kader vielleicht nochmal etwas zu verändern, wissen die Celtics was sie haben und scheinen langsam aber sicher besser in Form zu kommen. Nach einem durchwachsenen Saisonstart und einigen unnötigen Pleiten, gewannen sie zuletzt sieben Spiele in Folge und setzten sich damit wieder in der Spitzengruppe der Eastern Conference fest.

Vor allem die viel gescholtene Offensive harmoniert besser, erzielten die Celtics in ihren Siegen im Schnitt 124,8 Punkte pro Spiel. Gleichzeitig stand auch die Defensive gut und sie gewannen viele Spiele deutlich. Hilfreich war dabei sicher das dankbare Programm, konnten Teams wie die Cavs, Knicks oder Bulls als Aufbaugegner genutzt werden. Alle drei Spiele wurden entsprechend deutlich gewonnen, schlug man die Cavs mit 33 Punkten Vorsprung, die Knicks mit 28 Punkten Vorsprung und die Bulls sogar mit 56 Zählern Unterschied.

Die Stimmung in Boston ist logischerweise auch wieder besser, da sich das Team vor allem ausgeglichen präsentierte. In den letzten fünf Spielen gab es mit Hayward, Irving (2x), Morris und Brown vier verschiedene Top-Scorer, dazu blieb Jayson Tatum einer der gefährlichsten Offensivspieler. Erfreulich auch, dass sie sich trotz des Fehlens von Horford, Brown und Hayward im letzten Spiel gegen die Wizards durchsetzen konnten, was ein weiterer Beleg für Bostons Vielseitigkeit ist.

Heute wird Horford wohl erneut fehlen, genauso wie Yabusele. Brown und Hayward, die zuletzt krank waren, könnten mit etwas Glück wieder fit sein. Die Pistons müssen auf Robinson III und Smith verzichten. Bullock und Ellenson sind fraglich.

Player to watch: Kyrie Irving

Mit 22,5 Punkten im Schnitt liefert Kyrie individuell gesehen nicht die beste Saison ab, doch er setzt seine Kollegen gut ein und zeigt sich als Leader seines Teams. Mit 26 Jahren, drei Final-Teilnahmen und dem Championship-Ring an der Hand gehört er aber auch schon zu den Erfahreneren in seinem Team, sodass er seine Rolle kennt. Dazu lässt er immer wieder seine Klasse aufblitzen, wie beispielsweise im letzten Spiel gegen die Wizards, in dem er 38 Punkte erzielte und das Spiel im Alleingang entschied. Kyrie ist Bostons wichtigster Mann und auch heute kann man davon ausgehen, dass er zumindest seinen Schnitt mit 22 Punkten erreichen kann.

 

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