Boston Celtics (38-15) – Portland Trail Blazers (29-23), NBA Tipp 04.02.2018

Zum ersten Mal in dieser Saison treffen sich die Boston Celtics und Portland Trail Blazers zu einem Spiel, in dem es viele interessante individuelle Match-Ups zu sehen gibt. Vor allem das All-Star Point Guard Duell zwischen Kyrie Irving und Damian Lillard rückt dabei besonders in den Fokus, auch wenn unklar ist, ob Irving spielen kann. Doch auch Spieler wie CJ McCollum und Jusuf Nurkic aus Portland oder Bostons zweiter All-Star Al Horford bringen große Qualität mit. Zudem stehen die Celtics bekanntermaßen auf Platz 1 im Osten, während die Blazers zu den Playoff-Kandidaten der starken Western Conference gehören. Die Fans dürfen sich also auf eine interessante Partie freuen.

Tipp: Boston Celtics

Erfreulicherweise kommen Beide in guter Form in dieses Spiel. Portland verlor zwar das letzte Spiel mit 105-130 gegen die Toronto Raptors, doch zuvor gelangen ihnen vier Siege in Folge und sieben Siege in den letzten acht Spielen. Außerdem lieferte CJ McCollum mit seinem 50 Punkte Spiel, beim letzten Erfolg über die Bulls, Grund zur Freude. Boston gewann andererseits die letzten drei Spiele und vier der letzten Fünf, musste dabei aber eine Verletzung von Kyrie Irving verkraften. Trotzdem streben sie heute den 21. Heimsieg im 29. Heimspiel an und wie die letzten beiden Spiele bewiesen, können sie auch ohne Irving gewinnen. Trotz Irvings eventuellem Ausfall sind die Celtics aufgrund des Heimvorteils favorisiert und der Tipp sollte auf Boston gehen.

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NBA – Boston Celtics (38-15) vs Portland Trail Blazers (29-23)

Boston ist bereits ein Spitzenteam und kann sich darauf freuen, dass Gordon Hayward das Team in der nächsten Saison weiter verstärkt. Doch auch in dieser Saison schlugen die Celtics kurz vor der Trade-Deadline noch einmal zu und sicherten sich die Dienste von Greg Monroe. Auf den tiefen Positionen ist er sicherlich nochmal eine interessante Alternative, bedenkt man, dass Monroe erst 27 ist und vor drei Jahren noch 16 Punkte und 10 Rebounds im Schnitt für die Pistons ablieferte.

Die Celtics scheinen derzeit also eine Menge richtig zu machen, sodass auch die zwei Spiele Vorsprung auf die Verfolger aus Toronto verdient sind. Etwas überraschend war aber sicherlich die Schwächephase Mitte Januar. Völlig überraschend gingen hier vier Spiele in Folge und insgesamt fünf von sechs Spielen verloren. Mit den Pelicans, Sixers, Magic und Lakers waren die Gegner zudem nicht besonders stark, nur die Pleite gegen die Warriors war nachvollziehbar.

Beim ersten Sieg danach über die Denver Nuggets wurde es dann zwar knapp (111-110), doch im Stile eines Spitzenteams lieferten die Celtics anschließend wieder bessere Leistungen ab und besiegten die Knicks (103-73) und Hawks (119-110) deutlich souveräner. Mit Wadenproblemen fehlte dabei allerdings Kyrie Irving, den Terry Rozier mit einem Triple Double (17 Punkte, 11 Rebounds und 10 Assists) und 31 Punkten aber hervorragend vertreten konnte. So beweisen auch immer wieder Spieler aus der zweiten Garde ihren großen Wert für die Mannschaft.

In Portland hat Damian Lillard natürlich den größten Wert und endlich wurde ihm auch die Ehre zu Teil, beim All-Star Game teilzunehmen. Doch auch Lillard hat herausragende Mitspieler, wie zum Beispiel Jusuf Nurkic oder CJ McCollum. McCollum erwischte beim letzten Sieg gegen die Bulls den besten Tag seiner Karriere, erzielte 50 Punkte in 29 Minuten und brannte mit 28 Punkten, allein im ersten Viertel, ein absolutes Feuerwerk ab.

Leider versäumten es die Blazers jedoch das gute Gefühl des Erfolges mitzunehmen und trotz der guten Form, hatten sie bei der klaren 105-130 Pleite im letzte Spiel gegen die Raptors das Nachsehen. Lillard erzielte dabei 32 Punkte und seinen 10.000. Karriere-Punkte und Nurkic (20 Punkte) und McCollum (21) zeigten ebenfalls ordentliche Leistungen.

Keiner der anderen Blazers-Spieler kam in diesem Spiel jedoch auf mehr als 5 Punkte und auch im Saisonschnitt erzielen nur die drei oben genannten Spieler zweistellige Werte im Schnitt. Dementsprechend lässt sich hier auch ein Unterschied zu den Celtics erkennen, bei denen insgesamt sechs Spieler zweistellige Werte erzielten. Trotzdem sind die Blazers gefährlich und stehen verdientermaßen auf Rang 6 im Westen, über die Rolle des Underdogs kommen sie heute jedoch nicht hinaus.

Verletzungsbedingt muss Portland auf Wilcox verzichten und Meyers Leonard ist fraglich. In Boston bangt man um Kyrie Irving, Marcus Morris und Shane Larkin. Marcus Smart und Gordon Hayward fehlen sicher.

Player to watch: Terry Rozier

Durch Irvings Verletzung rutschte der 23-jährige Rozier in den letzten beiden Spielen in die Rolle des Starters und überzeugte auf ganzer Linie. Es waren seine ersten beiden Starts in der noch jungen Karriere und besser als mit einem Triple Double und einem 30 Punkte-Spiel kann man wohl kaum als Starter auftreten. Er ist also einer von Vielen, die den Celtics weiterhelfen und bedenkt man, dass er 9,6 Punkte pro Spiel erzielt, liefert er bessere Werte als ein Großteil der Blazers-Akteure. Ob erneut als Starter oder von der Bank, Rozier ist gut drauf und wird Leistung bringen. Daher kann man heute damit rechnen, dass er mindestens 10 Punkte erzielen kann.

 

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