Atlanta Hawks (6-23) – Washington Wizards (12-18), 19.12.2018

Gemessen an den jeweiligen Ansprüchen, lässt der Blick auf die Tabelle erahnen, dass sowohl die Atlanta Hawks als auch die Washington Wizards derzeit zu den größten Enttäuschungen der Saison gehören. So stehen die Hawks auch in diesem Jahr am unteren Ende der schwachen Eastern Conference und lassen keine Verbesserung zum Vorjahr zu erkennen. Washington steht nur auf Rang 11 und machte in dieser Saison nur durch Probleme im Team, Verletzungen, Trades und unnötigen Pleiten auf sich aufmerksam.

Tipp: Washington Wizards

Die Wizards sind heute der Favorit, da sie zum einen deutlich besser als die Hawks da stehen und vor allem individuell sehr viel besser als das Team aus Atlanta besetzt sind. John Wall belegte diesmal wieder im letzten Spiel, als er gegen die Lakers mit 40 Punkten und 14 Assists auftrumpfen und die Wizards zu einem überraschenden Sieg führen konnte. Atlanta verlor zudem sieben der letzten acht Spiele, hat einige Verletzte zu verkraften und daher kaum eine Chance. Der Tipp sollte also klar auf die Gäste aus Washington gehen.

Unser Tipp: Sieg Washington Wizards

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NBA – Atlanta Hawks (6-23) – Washington Wizards (12-18)

Während sich die Verteidigungen vieler Mannschaften langsam aber sicher ein wenig stabilisieren, sind die Atlanta Hawks weiterhin das anfälligste Team der gesamten Liga. So kassieren sie 119,3 Punkte pro Spiel und nehmen sich dadurch häufig die Chance auf einen Erfolg. Auch die letzten beiden Spiele waren ein Beleg dafür, kassierten sie zunächst 129 Punkte bei den Boston Celtics und eine Nacht später 144 Punkte bei den Brooklyn Nets.

Da sie zuvor auch noch bei den Dallas Mavericks verloren, beendeten sie den drei Spiele andauernden Auswärtstrip mit drei Niederlagen und konnten aus dem völlig überraschenden Erfolgserlebnis gegen die Denver Nuggets überhaupt keinen Profit ziehen. Immerhin zeigen sie sich offensiv einigermaßen treffsicher und erzielen 108,5 Punkte pro Spiel, doch insgesamt zeigen die Hawks viel zu wenig.

Verletzungen spielen dabei vielleicht auch eine Rolle. Aktuell fehlt vor allem mit Taurean Prince ein wichtiger Mann und die Tatsache, dass bisher nur Trae Young, Kent Bazemore und DeAndre‘ Bembry alle 29 Spiele bestreiten konnten, hilft natürlich auch nicht weiter. Insgesamt waren schon 17 verschiedene Spieler im Einsatz und elf verschiedene Akteure in der Starting Five, sodass auch Coach Lloyd Pierce noch austestet, welche Spieler die Hawks nach vorne bringen.

Scott Brooks hat als Wizard-Coach zwar eine nicht ganz so schwere Aufgabe, da seine Spieler deutlich mehr Klasse mitbringen, doch die Charaktere sind schwierig und es scheint sich kein richtiges Team zu finden. Dazu lassen sie individuellen Leistungen zum Teil zu wünschen übrig und neben Verletzungen gibt es außerdem teamintern einige Probleme, aufgrund derer die Wizards nicht das Maximum ihrer Leistungsfähigkeit abrufen können.

Die Bilanz zeigt die Probleme gnadenlos auf und so entschied sich das Management vor kurzem zu einem Trade. Kelly Oubre Jr und Austin Rivers wurden nach Phoenix getradet, im Gegenzug sicherten sie sich die Dienste von Trevor Ariza.  Was der Trade tatsächlich bringt bleibt abzuwarten, allerdings kann es schlimmer kaum werden, lieferten die Wizards allzu oft defensiv wie offensiv nicht die erhofften Leistungen.

Dass es jedoch besser geht, belegten sie mal wieder im letzten Spiel gegen die Lakers. Von Beginn an zeigten sich die Wizards aggressiv und konzentriert und John Wall zeigte, warum er einen Maximalvertrag bekam. Nach zuvor vier Niederlagen in Folge (gegen die Cavs, Pacers, Celtics und Nets), besiegten die Wizards die Los Angeles Lakers mit 128-110 und hatten dabei mit Wall (40), Beal (25), Green (20) und Dekker (20) gleich vier Spieler, die über 20 Punkte markierten. Allerdings wartet auf die Wizards noch ein langer Weg, waren die Leistungen zu unbeständig, trotzdem darf man heute einen Sieg erwarten.

Verletzt fehlt sicherlich Dwight Howard. Otto Porter und Markieff Morris sind zudem Beide fraglich und auch der erste Einsatz von Ariza ist noch nicht sicher. Die Hawks treten ohne Prince, Plumlee, Spellman und Poythrees an.

Player to watch: John Wall

Eigentlich befindet sich der 28-jährige John Wall in seiner Prime und der im nächsten Jahr beginnende Vertrag, der ihm über 4 Jahre über 160 Millionen Dollar bringt, belegt, dass er das Zugpferd der Wizards sein sollte. Problem dabei nur, dass Wall nicht die erhofften Leistungen bringt, zeigte er beispielsweise in diesem Monat ein Spiel, in dem er in 26 Minuten nur einen Punkt erzielte. Er setzte danach ein Spiel aus und antwortete beim Comeback mit 34 Punkten und 13 Assists. Weiter ging es mit 17 Punkten und 13 Assists, bevor er im letzten Spiel mit 40 Punkten und 14 Assists überragte. Die Unbeständigkeit ist eine Schwierigkeit, die Wall in der ganzen Saison mit sich rumträgt. Gegen die schwachen Hawks sollte er aber mit dem nächsten Double Double zumindest statistisch überzeugen können.

 

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