EM 2021 Favoriten | Wetten, Quoten & Tipps von unseren Experten

Mit einjähriger Verspätung steigt vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 die 16. Auflage der Fußball-Europameisterschaft. Ob tatsächlich wie von der UEFA geplant in zwölf verschiedenen Städten und Ländern gespielt werden kann, ist coronabedingt ebenso noch offen wie die Zulassung von Zuschauern in den Stadien. Nichts ändern wird sich allerdings mehr am Teilnehmerfeld, das wie erstmals bei der letzten EURO in Frankreich wieder 24 Nationen umfasst. Wer sind die EM 2021 Favoriten? Wer kann sich behaupten und kommt weiter als der Rest?

Während Finnland und Nordmazedonien, die zum ersten Mal auf diese Bühne dabei sind, sicherlich zum großen Kreis der Außenseiter zählen, wird im Vorfeld der Europameisterschaft vor allem eine Frage häufig gestellt: Wer sind die Favoriten bei der EM 2021? Die Antwort fällt dabei durchaus umfangreich aus, denn es gibt diesmal nicht den einen EM Favoriten. Vielmehr sind es acht Mannschaften und damit ein Drittel der qualifizierten Mannschaften, die nach allgemeiner Experteneinschätzung für den EM-Titel und damit die Nachfolge Portugals in Frage kommen.

EM Favoriten

Wir blicken nachfolgend genauer auf diese EM Favoriten, erheben dabei aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Denn dass auch bei einer Europameisterschaft Überraschungen möglich sind, haben die sensationellen Triumphe von Dänemark 1992 und vor allem Griechenland anno 2004 gezeigt.

EM Favoriten: England, Frankreich und Belgien heiß gehandelt

Wenn es um die größten EM Favoriten geht, wird wenig überraschend Weltmeister Frankreich mit am häufigsten genannt. Wie 1998 und 2000 will die Equipe Tricolore auch diesmal den Doppelpack schaffen und dem WM- auch den EM-Titel folgen lassen. Die Voraussetzungen dafür sind definitiv vorhanden, könnte Trainer Didier Deschamps aufgrund der Vielzahl an Spielern mit nachgewiesener Qualität und stetig nachrückenden Top-Talenten wohl auch zwei titelfähige Mannschaften ins Rennen schicken.

Den Kern der französischen Auswahl bilden nach wie vor die Weltmeister von 2018 um Paul Pogba, Antoine Griezmann und Kylian Mbappe, von denen auch im Sommer 2021 einiges zu erwarten ist. Das gilt nicht weniger für die Auswahl Belgiens, die längst kein Geheimfavorit mehr ist, sondern spätestens seit Platz drei bei der WM 2018 zu den absoluten Top-Teams zählt. Für die goldene Generation um Eden Hazard, Kevin de Bruyne und Romelu Lukaku wird es indes auch langsam Zeit, die Karriere mit einem Titel im Nationaltrikot zu krönen.

Die etablierten Stars können dabei an ihrer Seite aber auch auf eine Reihe von jüngeren Spielern wie allen voran Youri Tielemans bauen, die für frischen Wind sorgen und ebenfalls auf höchstem Niveau Akzente setzen können.

Bei der WM 2018 setzte sich Belgien im Spiel um Platz drei gegen England durch. Nicht wenige Experten halten ein Duell beider Nationen zu einem späten Zeitpunkt der EM 2021 wieder für möglich. Denn auch die Three Lions zählen zu den Fußball EM Favoriten. In England wird seit Jahren exzellente Nachwuchsarbeit betrieben, sodass Trainer Gareth Southgate auf eine Reihe von Spitzentalenten wie Phil Foden, Jadon Sancho, Trent Alexander-Arnold oder Mason Mount bauen kann.

Mit WM-Torschützenkönig Harry Kane verfügt England zudem über einen stets gefährlichen Angreifer, der zugleich mit seinen 27 Jahren schon mit der älteste Spieler im Kader ist. Möglich, dass deshalb im Sommer 2021 noch die Erfahrung für den großen Wurf fehlt, doch klar ist, dass man die englische Auswahl für die nächsten Jahre auf der Rechnung haben muss.

Spanien und Deutschland führen den erweiterten Favoritenkreis an

Hinter Frankreich, Belgien und England, die auch die Buchmacher bei ihren Quoten für Wetten auf den Europameister vorne sehen, folgt ein Quintett an großen Fußballnationen, die allesamt zu beachten sind, aber zumindest vor Turnierbeginn nicht ganz auf dem Level der größten EM Favoriten scheinen.

Noch am ehesten kann Spanien in die Riege der Top-Teams vorstoßen, doch der spielerisch auch nach einem Umbruch nach wie vor überragenden Furia Roja mangelt es an einem Mittelstürmer von Weltklasse-Format. Alvaro Morata, Paco Alcacer, Rodrigo oder Gerard Moreno sind ausnahmslos gute Stürmer, doch absolute Spitze verkörpert das Quartett nicht. Ob Spanien um den EM-Titel mitmischen kann, wird deshalb maßgeblich auch davon abhängen, ob aus den hinteren Reihen Torgefahr entwickelt werden kann.

Vollends gelungen ist das im Herbst beim 6:0-Testspielsieg gegen eine an diesem Tag desolate deutsche Nationalmannschaft, die aber dennoch auch zu den EM Favoriten gehört. Der Weltmeister von 2014 will das blamable Vorrunden-Aus bei der WM 2018 unbedingt wettmachen, hat aber den von Bundestrainer Joachim Löw anschließend eingeleiteten Umbruch noch nicht wirklich abschließen können. Noch hakt es an einigen Stellen, doch ist dem erfahrenen Löw zuzutrauen, in der unmittelbaren Vorbereitung eine Mannschaft zu formen, die ihrem traditionellen Ruf als Turniermannschaft gerecht werden kann.

Ein ähnliches Standing hat in der Fußballwelt auch Italien. Und die Squadra Azzurra tritt nach dem kompletten Verpassen der WM 2018 mit einer deutlich verjüngten Auswahl an, die unter Trainer Roberto Mancini zu einer gut funktionierenden und ausbalancierten Elf gereift ist. Top-Talente wie Gianluigi Donnarumma im Tor, Nicolo Barella im Mittelfeld und Federico Chiesa in der Offensive bilden eine interessante Mischung mit etablierten Kräften wie Leonardo Bonucci in der Innenverteidigung oder Torjäger Ciro Immobile. Kommt Italien im Sommer 2021 in einen Lauf, scheint nichts unmöglich.

Was mit der guten Tagesform und einer Portion Glück möglich ist, hat 2016 Portugal gezeigt. Nach einer schwachen Vorrunde nur als Gruppendritter ins Achtelfinale eingezogen, marschierte die portugiesische Auswahl bis zum Titel. Diesen Coup zu wiederholen, dürfte nicht einfach werden, aber auch Portugal ist zu den EM Favoriten zu zählen. Schon alleine wegen Cristiano Ronaldo, der auch mit 36 Jahren noch ein Torgarant ist und bei seinem vielleicht letzten großen Turnier nochmals zu Hochform auflaufen will.

An der Seite Ronaldos ist unter anderem mit Ruben Dias, Joao Felix oder Bruno Fernandes aber auch eine neue Generation herangewachsen, von der auf Sicht einiges zu erwarten ist. Komplettiert wird die Riege der Fußball EM Favoriten durch die Niederlande, die sich nach längerer Abwesenheit auf der großen Bühne zurückmeldet. Sowohl bei der EM 2016 als auch bei der WM 2018 gar nicht vertreten hat die Elftal die vergangenen Jahre zu einem Neuaufbau genutzt, wobei der Abgang von Trainer Ronald Koeman im Sommer 2020 zum FC Barcelona diesbezüglich sicher nicht optimal war.

Nachfolger Frank de Boer kann aber auf eine zusammengewachsene Elf bauen, die mit Matthijs de Ligt, Frenkie de Jong, Georginio Wijnaldum oder Memphis Depay einige Ausnahmekönner in ihren Reihen hat. Kaum zu ersetzen wäre indes Kapitän und Abwehrchef Virgil van Dijk, der nach einer im Herbst erlittenen Knieverletzung möglicherweise nicht rechtzeitig fit wird.

 

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