Kölner Haie - EHC Red Bull München, DEL Saison 2019/20, 8. Spieltag, Tipp

Am Freitag wird der achte Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgespielt. In der Kölner Lanxess Arena empfangen dabei die Kölner Haie den bislang immer noch punktverlustfreien Spitzenreiter EHC Red Bull München. Der letztjährige Vizemeister surft zu Saisonbeginn auf einer echten Erfolgswelle. Am Mittwoch setzte sich das Team von Don Jackson in der siebten Runde mit 4:2 bei den Schwenninger Wild Wings durch und bewahrte damit seine weiße Weste. Die Kölner Haie dagegen mussten sich trotz zwischenzeitlicher Führung in Bremerhaven am Ende in der Overtime mit 3:4 geschlagen geben.

Tipp & WettquoteDEL Finale

Die Red Bulls bleiben das dominierende Kufen-Team der vergangenen Jahre und zeigen, dass sie die Final-Niederlage der letzten Saison gegen Adler Mannheim, denen man in fünf Matches unterlag, in diesem Jahr wieder den Titel folgen lassen möchte – so wie bereits in den Jahren 2016, 2017 und 2018. Sieben Siege in sieben Auftritten bedeuten derzeit sechs Punkte Vorsprung vor dem Verfolger Straubing Tigers und damit die unangefochtene Tabellenführung. Die Kölner Haie dagegen mussten bei den Fishtown Penguins in der Overtime ihre zweite Pleite in Folge hinnehmen, das Team vom früheren Augsburger Coach Mike Stewart rutschte damit trotz des zusätzlichen Punktes aus den Pre-Playoff-Plätzen.

Somit ist der achtmalige Deutsche Meister im Heimspiel gegen die Bullen von der jüngsten Bilanz her klarer Außenseiter, auch wenn man aus den bisherigen beiden Auftritten in eigener Halle immerhin vier Punkte sichern konnte. Im letzten direkten Aufeinandertreffen in der Kölner Lanxess Arena gingen die Haie am Ende mit 1:6 böse unter, im letzten Viertel kassierte der Gastgeber dabei noch vier Gegentreffer. Somit konnten die Münchner ihre Siegesserie gegen Köln weiter ausbauen. Auch wenn für die Buchmacher das 65. direkte Duell am Freitag durchaus offen ist – die Quoten sind fast ausgeglichen -, rechnen wir damit, dass sich der formstarke EHC erneut durchsetzt und seine nächsten drei Punkte einfährt.

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Kölner Haie

Die großen Erfolge des DEL-Gründungsmitglieds liegen lange zurück, die letzte der insgesamt acht Deutschen Meisterschaften konnten die Haie im Jahre 2002 feiern. Nach zuletzt sportlich schwierigen Jahren möchte man sich nun wieder in der deutschen Beletage des Eishockeys etablieren – mit verschlanktem Kader und einem neuen Chefcoach. Ein Hoffnungszeichen war bereits die durchaus erfolgreiche vergangene Spielzeit, als man nach Platz vier in der regulären Season immerhin bis ins Play-off-Halbfinale vordringen konnte, wo man aber gegen den späteren Titelträger Adler Mannheim beim 0:4-Sweep chancenlos blieb. Der bisherige Saisonverlauf bestätigt allerdings, dass es wie erwartet Zeit braucht, bis die Rädchen im neu zusammengestellten Team so ineinandergreifen wie erhofft – zumal Kaitän Moritz Müller mit Bänderverletzung länger ausfällt. Auch in Bremerhaven hielten die Stewart-Schützlinge lange gut mit, führten sogar bis kurz vor Ende der regulären Spielzeit durch den ersten DEL-Treffer Colin Ukbekiles mit 3:2, um dann doch noch den Ausgleich zu kassieren und am Ende in der Overtime zu verlieren. Fishtowns Miha Verlic entschied die Partie durch seinen zweiten Tagestreffer.

Kader Kölner Haie

Tor: Gustav Wesslau, Hannibal Weitzmann,

Verteidiger: Moritz Müller (verletzt), Taylor Aronson, Kevin Gagné, Pascal Zeressen, Colin Ukbekile, Maximilian Glötzl, Simon Gnyp, Jakub Kindl, Nicolas Cornett

Sturm: Dominik Tiffels, Jon Matsumoto, Jason Akeson, Mick Köhler, Zach Sill, Alexander Oblinger, Sebastian Uvira, Colby Genoway, Jason Bast, Ben Hanowski, Fabio Pfohl, Lucas Dumont, Robin Palka

Chefcoach: Mike Stewart

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EHC Red Bull München

Die Red Bulls bleiben derzeit das Maß aller Dinge in der DEL. Das 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) am Mittwoch bei den Schwenninger Wild Wings bedeutete für den amtierenden Vizemeister bereits den siebten Sieg im siebten Saisonspiel. Mit der optimalen Ausbeute von 21 Zählern dürfen sich die Münchner Kufen-Cracks das Tableau weiterhin erstmal von oben anschauen. Allerdings tat sich das Jackson-Team gegen die Schwarzwälder durchaus schwer und lag zwischenzeitlich mit 0:1 hinten, ehe Yasin Ehliz, Maximilian Kaster und Frank Mauer den Rückstand innerhalb von sieben Minuten drehen konnten. Undiszipliniertheiten und daraus resultierende Strafzeiten nutzten die Hausherren zum Anschluss, ehe Trevor Parkes sie EHC-Fans in Minute 56 mit der 4:2-Entscheidung erlösen konnte. Neuzugang Chris Bourque, Sohn der NHL-Legende Ray Bourque lieferte einmal mehr in der Offensive eine starke Partie ab, während Yannic Seidenberg, Bruder von dem jetzt bei den New York Islanders spielenden Dennis Seidenberg, weiterhin die Verteidiger-Plus-/Minus-Statistik in der Liga vor seinem Mannschaftskollegen Blake Parlett anführt.

Kader EHC Red Bull München

Tor: Danny aus den Birken, Daniel Fießinger, Kevin Reich

Verteidiger: Konrad Abeltshauser, Keith Aulie, Andrew Bodnarchuk, Daryl Boyle, Blake Parlett, Emil Quaas, Bobby Sanguinetti, Yannic Seidenberg, Luca Zitterbart

Sturm: Chris Bourque, Mads Christensen, Maximilian Daubner, Yasin Ehliz, Philip Gogulla, Patrick Hager, Dennis Lobach, Frank Mauer, Trevor Parkes, John Peterka, Derek Roy, Justin Schütz, Mark Voakes (gesperrt)

Chefcoach: Don Jackson

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