3. Liga Tipps, 21. Spieltag, Saison 2019/2020

Eine Woche nach der Bundesliga und noch vor der zweiten Liga nimmt die 3. Liga ihren Betrieb wieder auf. Dabei darf man sich mit Blick auf die Tabelle sowohl im Rennen um die Aufstiegsplätze als auch im Kampf gegen den Abstieg auf spannende Wochen und Monate freuen. So liegen zwischen Relegationsplatz drei und dem 13. Rang lediglich sechs Punkte. Innerhalb weniger Spieltage sind folglich in beide Richtungen noch große Sprünge möglich .

Gleich zum Jahresauftakt warten an beiden Tabellenende indes auch richtungsweisende Duelle. So kann sich Herbstmeister MSV Duisburg mit einem Erfolg gegen den ersten Verfolger FC Ingolstadt schon vom Rest der Liga absetzen und den Wiederaufstiegskurs unterstreichen. Unterdessen erwartet Schlusslicht Carl Zeiss Jena zum absoluten Kellerduell den Vorletzten Preußen Münster. Beide sollten besser nicht verlieren, damit die Hoffnungen auf die Rettung keinen frühen Dämpfer erfahren.

Wir blicken nachfolgend auf die vier aus unserer Sicht interessantesten Paarungen des 21. Spieltages.

Hansa Rostock – Hallescher FC (Freitag, 24.01.2020, 19 Uhr)

 

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3,25
100€

Eröffnet wird das Drittliga-Jahr 2020 mit einem Ostduell zweier ambitionierter Klubs, denen vor der Winterpause die Konstanz fehlte, um ganz oben dabei zu sein. Während Hansa Rostock nur Mitte der Vorrunde richtig überzeugend auftrat, geriet der Hallesche FC im Endspurt vor Weihnachten aus der Spur und verlor so etwas an Boden. 

Rostock trennen aktuell fünf Punkte vom dritten Platz, während der HFC sogar nur einem Zähler hinter dem Relegationsrang liegt. Zumindest für eine Nacht kann Halle somit aus eigener Kraft unter die Top-Drei springen, muss dafür aber nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen vor Weihnachten wieder zulegen. Als Mutmacher dient indes der 3:2-Sieg im letzten Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth, als sich die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner ansprechend präsentierte. Rostock setzte die Generalprobe mit einer 0:1-Niederlage gegen den VfB Lübeck zwar in den Sand, blieb zuvor aber in vier Tests bei drei Siegen und einem Remis ungeschlagen. Natürlich hofft der FC Hansa nun auch, an das starke 5:1 im letzten Spiel vor der Winterpause bei Viktoria Köln anknüpfen zu können.

Wer von Beginn an voll da ist, lässt sich schwer prognostizieren. Allerdings unterscheiden sich beide Teams wie vielfach in einer ausgeglichen Liga qualitativ nur marginal. Rostock hat zwar den Heimvorteil, aber Halle wirkte abgesehen vom Endspurt vor Weihnachten geschlossener. Eine Punkteteilung ist nicht unwahrscheinlich.

Unser Tipp: Unentschieden, beste Wettquote 3,25 bei Unibet.

 

MSV Duisburg – FC Ingolstadt (Samstag, 25.01.2020, 14 Uhr)

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2,30
€150

Licht und Schatten zeigte der MSV Duisburg beim die Wintervorbereitung abschließenden Doppeltest. Während Borussia Mönchengladbach 3:1 besiegt wurde, reichte es gegen den SV Rödinghausen nur zu einem 1:1. Gerade der Erfolg gegen Gladbach, wenngleich der Bundesligist nur eine B-Elf aufbot, verdeutlichte, wozu die Zebras an guten Tagen in der Lage sind.

Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht zeigte vor der Winterpause kaum Schwächen und besitzt nicht zufällig eine exzellente Ausgangsposition im Aufstiegsrennen. Die Mischung zwischen erfahrenen Anführern wie Moritz Stoppelkamp und jungen Talenten wie Lukas Daschner stimmt beim MSV, der denn auch vor den meisten Experten als Top-Favorit gilt.

Der FC Ingolstadt, gemeinsam mit Duisburg aus der 2. Bundesliga abgestiegen, hat sich nach gutem Start eine Schwächephase erlaubt, am Ende der Hinrunde das vorhandene Potential aber wieder durchweg abgerufen. Individuell sind die Schanzer vielleicht sogar noch einen Tick stärker besetzt als der MSV, den wir im eigenen Stadion aber dennoch leicht im Vorteil sehen. Schließlich holten die Zebras zu Hause 24 von 27 möglichen Punkten.

Unser Tipp: Duisburg gewinnt, beste Wettquote 2,30 bei Bet3000.

Carl Zeiss Jena – Preußen Münster (Samstag, 25.01.2020, 14 Uhr)

 

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3,30
€150

Erst am 14. Spieltag gelang Carl Zeiss Jena der erste Saisonsieg. Obwohl der Trend unter dem neuen Trainer Rico Schmitt unverkennbar positiv ist, bedeutet die Ausgangslage mit nur zwölf Punkten natürlich ein enormes Handicap – insbesondere angesichts der neun Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.

Dass während der Wintervorbereitung das Verletzungspech gleich bei drei Stammspielern (Ole Käuper, Justin Schau und Manuel Maranda) zugeschlagen hat, die gegen Münster voraussichtlich fehlen werden, verbessert Jenas Ausgangslage nicht. In Münster hat der im Winter gekommene Trainer Sascha Hildmann, der die Liga aus seiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern bestens kennt, für eine gewisse Aufbruchstimmung gesorgt. Mit vier Punkten mehr als Jena ist die Situation zwar auch beim SC Preußen nicht rosig, aber doch noch etwas besser. 

Mit einem Auftaktsieg in Jena könnte Münster den Anschluss an Rang 16 herstellen und nichts anderes ist sicherlich das Ziel. Die Ausfälle aufseiten Jenas und ansprechende Vorstellungen in der Vorbereitung unter anderem gegen den SC Verl (2:0) und den FC Schalke 04 (4:2) lassen unsere vorsichtige Tendenz denn auch zu einem Münsteraner Auswärtssieg gehen.

Unser Tipp: Münster gewinnt, beste Wettquote 3,30 bei Bet3000.

 

TSV 1860 München – Eintracht Braunschweig (Sonntag, 26.01.2020, 13 Uhr)

 

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3,30
€150

Eintracht Braunschweig ist nach einem starken Saisonstart am Ende der Hinrunde etwas die Luft ausgegangen. Der Trainerwechsel von Christian Flüthmann zu Marco Antwerpen konnte die Tendenz bislang nur bedingt korrigieren, aber dennoch sind die Ambitionen in Braunschweig nach dem Fast-Absturz in die Viertklassigkeit in der vergangenen Spielzeit wieder deutlich gewachsen. 

Am Ende soll nach Möglichkeit die Rückkehr in die 2. Bundesliga stehen, die auch nicht unmöglich ist, liegt der BTSV doch nur wegen der etwas schwächeren Tordifferenz im Vergleich zu Waldhof Mannheim nicht auf Rang drei. Während mit Marvin Pourie externe Verstärkung im Anflug ist, fungieren auch die im Herbst verletzten Routiniers Bernd Nehrig und Stephan Fürstner als Hoffnungsträger.

Der TSV 1860 München hat den nicht eingeplanten Übergang von Erfolgstrainer Daniel Bierofka, der die internen Turbulenzen leid war und die Brocken hingeworfen hat, zum neuen Coach Michael Köllner bestens hinbekommen. Seit Bierofkas Aus verbuchten die Sechziger aus sechs ungeschlagenen Spielen zwölf Punkte und dürfen bei nur vier Zählern Rückstand auf den dritten Platz sogar vom Aufstieg träumen.

Diese Träume würde 1860 gerne weiter befeuern, doch zu Hause gelangen seit dem Trainerwechsel in drei Spielen nur drei Unentschieden. Gegen eine Braunschweiger Mannschaft, die fünf von neun Auswärtsspielen gewonnen hat und die sich in der Vorbereitung in guter Form gezeigt hat, glauben wir daher eher nicht an Zählbares für die Münchner Löwen.

Unser Tipp: Braunschweig gewinnt, beste Wettquote 3,30 bei Bet3000.