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Das erste Halbfinale der Basketball WM 2019 bestreiten Spanien und Australien. Während im zweiten Halbfinale zwischen Argentinien und Frankreich die Underdogs der Viertelfinals aufeinandertreffen, waren sowohl Spanien als auch Australien in den Spielen gegen die Polen und Tschechen favorisiert und wurden ihrer Rolle gerecht.

Favorit sind im heutigen Spiel erneut die Spanier, die bereits seit vielen Jahren zu den stärksten Teams der Welt gehören. Seit 1999 verfehlten sie bei den Europameisterschaften nur einmal das Medaillen-Podest und konnten sogar dreimal die EM gewinnen. 2006 gewannen sie sogar die WM und bei den letzten drei Olympischen Spielen landeten sie auf den Plätzen 2 (2008, 2012) und 3 (2016).

Während die Spanier also eine feste Größe in der Basketballwelt sind, taten sich die Australier bei den internationalen Turnieren schwer. Platz 12 bei der WM 2014 und Platz 4 bei Olympia 2016 gehören zu den größten Erfolgen der letzten Jahre und waren auch ein kleines Zeichen des Aufschwungs. Auch in diesem Jahr ist ihnen Platz 4 sicher und wie der genauere Blick auf den Kader zeigen wird, ist dies weder überraschend noch unverdient.

Trotz der guten australischen Leistungen in den ersten Spielen, sind die Spanier der klare Favorit. Das hochkarätig besetzte Team verlor bisher kein Spiel und konnte sich auch gegen gut besetzte Gegner behaupten. Unterschätzen dürfen sie die ebenfalls ungeschlagenen Australier zwar nicht, trotzdem sollten die Spanier sich am Ende durchsetzen können.

Spanien – Australien Tipp

Spanien bringt von den vier verbliebenen Teams in den Halbfinals die meiste Erfahrung mit und scheint zudem die größte individuelle Klasse zu haben. Vor allem haben sie auch schon bei Weltmeisterschaften jede Menge Erfahrung und können sich schnell in einen Rausch spielen.

Australien spielte schnell und kam häufig auch über Einsatzwille und Kampf zum Erfolg. Gleichzeitig waren sie sehr gefährlich von jenseits der Dreipunktelinie und können durch Spieler wie Ingles oder Baynes auch auf den großen Positionen von außen für Gefahr sorgen. Die Spanier können aber problemlos dagegenhalten und haben hier letztlich sogar noch etwas mehr Klasse. Spanien ist zudem erfahren genug um das Team aus Australien nicht zu unterschätzen, außerdem kennen Rubio, Gasol und Co. die Stärken ihrer Gegner aus der NBA gut.

Dementsprechend haben die Spanier ein paar Vorteile mehr auf ihrer Seite, so dass sie nicht nur favorisiert sind, sondern auch gewinnen sollten. Man kann allerdings davon ausgehen, dass die Australier ihnen alles abverlangen und es ihnen sehr schwer machen werden. Am Ende werden sich aber doch die Spanier durchsetzen können.

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Situation Spanien

Der Blick auf den Kader verrät sofort, warum die Spanier wieder einmal so stark auftreten.

Point Guard:
Ricky Rubio
Quino Colom

Shooting Guard:
Pau Ribas
Sergio Llull

Small Forward:
Rudy Fernandez
Xavier Rabaseda
Javier Beiran

Power Forward:
Victor Claver
Pierre Oriola
Juan Hernangomez

Center:
Marc Gasol
Willy Hernangomez

Der NBA-Fan erkennt, dass die Spanier mit Rubio, Gasol, Claver, den Hernangomez-Brüdern und Fernandez aktuelle sowie ehemalige NBA-Akteure in den eigenen Reihen haben. Diese haben oder hatten zudem wichtige Rollen in ihren Teams und zeigten über Jahre gute Leistungen.
Dazu ist auch der Rest des Kaders hochkarätig besetzt, spielen einige Akteure bei den spanischen Top-Klubs Real Madrid oder FC Barcelona.

Doch nicht nur die individuelle Klasse der Spieler war dafür verantwortlich, dass Spanien so stark auftritt. Vor allem als Team überzeugten sie, zeigten sich vielseitig und setzten in den bisherigen Spielen neun verschiedene Spieler im Schnitt über 13 Minuten ein. Rubio geht dabei mit 15,3 Punkten pro Spiel als Topscorer voran und wird von Gasol (11,3) und Juan Hernangomez (10,8) stark unterstützt.

Als Team treffen die Spanier zwar noch nicht besonders gut, doch es ist vor allem die überragende Defensive, die ihren Gegner immer wieder die Grenzen aufwies. Dies belegen auch die Ergebnisse, gewannen die Spanier ihre drei Spiele in der ersten Runde klar, gegen Tunesien (101-62), Puerto Rico (73-63) und den Iran (73-65).
Auch in Runde 2 ließ man in der Defensive wenig zu und auch die starken Italiener (67-60) und Serben (81-69) hielt man unter 70 Punkten.

Im Viertelfinale traf man dann auf das Überraschungsteam aus Polen. Erwartungsgemäß gaben sich die Spanier aber erneut keine Blöße, siegten mit 90-78 und erreichten angeführt von einem starken Ricky Rubio (19 Punkte, 5 Rebounds und 9 Assists) verdientermaßen das Halbfinale.

Nun geht es gegen die Australier, die ebenfalls ein starkes Turnier spielen. Die Klasse im Kader der Spanier ist aber noch immer sehr groß, obwohl sie in den letzten Jahren viele Leistungsträger aufgrund des fortgeschrittenen Alters verloren. Die neue Generation ist aber da und strebt den nächsten WM-Titel nach 2006 an.

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Situation Australien

Australien ist eigentlich nicht als große Basketballnation bekannt, doch der Blick auf den Kader verrät vor allem den Fans der NBA, dass man in „Down Under“ weiß, wie Basketball gespielt wird.

Point Guards:
Patty Mills
Matthew Dellavedova

Shooting Guards:
Nathan Sobey
Cam Gliddon
Chris Goulding

Small Forwards:
Joe Ingles
Mitch Creek

Power Forward:
Aron Baynes
Nix Kay
David Barlow

Center:
Andrew Bogut
Jock Landale

Mit Andrew Bogut (einem ehemaligen Nummer 1Pick der NBA), Patty Mills, Aron Baynes, Joe Ingles und Matthew Dellavedova haben die Australier zwar nicht unbedingt die größten Namen der NBA im Kader, allerdings fünf Spieler, die häufig nicht nur unterschätzt werden, sondern auch enorm wichtige Rollen in ihren Teams haben oder hatten. Meisterschafts-Erfahrung ist zudem auch dabei, sodass der Erfolg im Team der Australier großgeschrieben wird.

Patty Mills ist mit 22,2 Punkten pro Spiel der korbgefährlichste Spieler der vier Halbfinalisten und daher auch einer der Hauptgründe, warum es für Australien so gut läuft. Doch auch Baynes (13,3), Ingles (10,5) und Dellavedova (10,2) scoren im Schnitt zweistellig und sind stets gefährlich. Zwar ist die Ausgeglichenheit nicht ganz so groß, wie bei den Spaniern, allerdings behaupteten sich die Australier bereits gegen starke Teams und konnten sowohl offensiv als auch defensiv überzeugen.

In Runde 1 blieben sie ohne Niederlage und besiegten die Teams aus Kanada (108-92), dem Senegal (81-68) und Litauen (87-82).
In Runde 2 ließen sie dann dem deutschen Gegner, der dominikanischen Republik (82-76) keine Chance und gewannen ein hart umkämpftes Spiel gegen die Franzosen (100-98).
Im Viertelfinale wurden sie dann ihrer Favoritenrolle gerecht und konnten dank der 24 Punkte von Patty Mills auch die Tschechen mit 82-70 besiegen.

Nun treffen die Australier auf das vielleicht am besten besetzte Team aus Spanien, doch der Biss von Mills und Co. wird auch den Spaniern alles abverlangen. Mills, Dellavedova oder auch Baynes sind dafür bekannt unangenehme Gegenspieler zu sein und Bogut und Ingles haben sich über Jahre in der NBA jede Menge Respekt erspielt. Am Ende könnte aber vielleicht die fehlende Tiefe zu einem Problem werden.

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Entscheidende Matchups

Das Duell zwischen den Guards Rubio und Mills wird sicher ein Entscheidendes in dieser Partie werden. Mills, der aktuelle beste verbliebene Scorer des Turniers, wird aber auch defensiv alle Hände voll mit Rubio zu tun haben, der die spanische Offensive hervorragend lenkt.

Vorteile scheinen die Spanier aber auf der Center-Position zu haben, ist zum einen Gasol der mit Abstand beste Big-Man in beiden Teams und werden auch die Hernangomez-Brüder kein einfaches Matchup für den etwas alt gewordenen Bogut oder Baynes werden.

Dazu wird die zweite Fünf sicher auch entscheidend sein. Spanien scheint hier etwas tiefer besetzt und sollte auch von der Einstellung keine Schwierigkeiten haben, die Intensität der Australier kontern zu können.

 

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