Im direkten Duell um den dritten verbleibenden Europacupplatz könnte die Austria mit einem Sieg alle Zweifel im Rennen um Platz 3 beseitigen. Mit Blick in den Rückspiegel heißt es für Sturm Graz erstmals den 4. Tabellenplatz behaupten.

SK Sturm Graz – FK Austria Wien 13.03.2016 Tipp

SK Sturm Graz

Die Grazer warten auch im 7. Spiel gegen Mattersburg auf einen vollen Erfolg und stehen weiter bei nur einem Frühjahrssieg. Eine enttäuschende Leistung im ersten Durchgang endet mit einem dicken Patzer von Keeper Esser, der eine überschaubare Flanke passieren lässt und somit den einzigen Treffer des Spiels (Pink) vorbereitet.

Nach der Pause kommt mit Avdijaj zwar mehr Kreativität von der Bank, im Abschluss ist der Comebacker – genau wie sein Sturmkollege Edomwonyi – gegen den Mattersburger Schlussmann stets zweiter Sieger. Mit zehn Punkten Rückstand auf die Wiener Austria (Platz 3) kann man sich bei ausstehenden zehn Spieltagen wohl auch vom europäischen Geschäft verabschieden.

Sturm Graz hat nur eines der letzten zehn Heimspiele gegen Austria Wien verloren und konnte in allen 10 Spielen mindestens einmal treffen – die letzten beiden Heimspiele gegen die Veilchen wurden gewonnen. In 2016 wartet man noch auf den ersten Heimsieg.

Während die Grazer wohl klar das Meisterschaftsziel verfehlen steht Trainer Foda als Nationaltrainer bei Georgien zur Diskussion – sein Vertrag bei Sturm läuft noch bis 2017. Kurioses gibt es von Keeper Gratzei zu vermelden – er hat einen angeblichen Spielervermittler knapp 35.000 Euro überweisen, der im Vorfeld einen Transfer zu Spartak Moskau versprochen haben soll.

Aufstellung Sturm Graz

Es fehlen: Kienast (Sturm Ergänzungsspieler; Hüftprobleme), Piesinger (Mittelfeld Regulär; Kreuzbandriss), Klem (Verteidigung Regulär; Fersensporn), Schick (Mittelfeld Regulär; muskuläre Probleme)

Voraussichtliche Aufstellung: Esser – Lykogiannis, Kamavuaka, Avlonitis, Kayhan – Offenbacher, Lovric – Avdijaj, Stankovic, Jeggo, – Edomwonyi

FK Austria Wien

Die Wiener Austria ist mit dem 3-1 Heimsieg gegen den SV Ried auf Europacupkurs und hat auch wieder Anschluss an die Tabellenspitze. In einer rassigen ersten Halbzeit bekommt Friesenbichler (vor Kayode) den Vorzug als Solospitze, sein Heber in der 14. Minute geht am Kasten vorbei. Dann kommen die Rieder besser ins Spiel, nach knapp einer halben Stunde vergibt Fröschl aus kurzer Distanz.

Eine Minute später ist es Filipovic, der zur 1-0 Gästeführung einköpft. Nach der Pause bringt Trainer Fink mit Kayode eine zweite Spitze. Den Ausgleich erzielt aber der Rieder Rotpuller – er fälscht eine Freistoßflanke von Meilinger zum 1-1 ab. Durch einen Abseitstreffer von Gorgon geht die Austria kurze Zeit später in Führung und kurz vor Spielende lauft Kayode alleine auf Keeper Gebauer zu und fixiert den 1. Heimsieg seit dem 2. Dezember 2015. Damit liegen die Wiener nur noch fünf Punkte hinter Tabellenführer Salzburg auf Platz 3 der Tabelle.

Die Wiener spielten in den letzten vier Auswärtsspielen heiß, kalt – Sieg und Niederlage wechselten sich ab (zuletzt gab es einen überzeugenden 3-0 Auswärtssieg in der Südstadt). Mit zwei Ligasiegen in Folge kann man sich wieder an die Top 2 der Liga orientieren.

Aufstellung Austria Wien

Es fehlen: Ronivaldo (Stürmer bis lang nicht im Einsatz; Schambeinentzündung), Vukojevic (Mittelfeld Regulär; gesperrt), Kehat (Mittelfeld Regulär; Aufbautraining)

Fraglich: Almer (Comeback nach Knieverletzung)

Voraussichtliche Aufstellung: Hadzikic – Martschinko, Rotpuller, Shikov, Larsen – Grünwald, Holzhauser – Venuto, Gorgon, De Paula – Kayode/Friesenbichler

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Tipp

Bislang gewann bei beiden Spielen die Heimmannschaft. Mit Austria Wien trifft die beste Auswärtsmannschaft der Liga auf zuletzt heimschwache Grazer. Im letzten Spiel ließ Austria Trainer Thorsten Fink seinen Lieblingsschüler Kayode aus unerklärlichen Gründen auf der Ersatzbank schmoren, umso heißer kam der Nigerianer in der 2. Halbzeit aufs Feld und erzielte in den Schlussminuten das erlösende 3-1 gegen Ried.

Nach monatelanger Verletzung könnte Sturm Graz Kreativmann Avdijaj erstmals in der Startelf stehen – bei der 1-0 Niederlage in Mattersburg kam die Grazer Schlüsselfigur der Hinrunde in der 2. Halbzeit aufs Feld und konnte sofort eine gute Leistung abrufen.

Er ist das fehlende Puzzle Stück im planlosen Angriff der Grazer. Die Defensive steht trotz Abgänge sehr gut – was fehlt sind die Tore. Steht Avdijaj in der Startelf sollte es für den ersten Heimsieg der Saison reichen, für drei Ligasiege in Folge ist die Austria in der Rückrunde einfach zu inkonstant.

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