Wenn ich jemanden finde, der überrascht ist Williams im Finale zu sehen, dann lasse ich ihn einweisen. Sie mag geschwächelt haben, sie mag damals bei den US Open im wichtigsten Spiel versagt haben und danach untergetaucht sein, aber sie ist wieder da und wie sie das ist. Kerber steht hier vor einer Aufgabe, die ihr eh niemand zutraut.

Serena Williams – die Unglaubliche

Was haben alle gemutmaßt ob sie weg ist vom Fenster nach ihrer bitteren Niederlage bei den US Open, so kurz vor dem Grand Slam? Spätestens als sie danach untertauchte und die aktuelle Saison auch eher mit Verletzungen begann, wurde die ersten Zweifler lauter. Doch was macht Serena Williams? Sie tritt bei den Australian Open an, scheinbar so fit wie nie zuvor und zerlegt die Konkurrenz so wie nur sie es kann.

Das Turnier von Serana sah sehr einseitig aus, also wie immer. Die größte Mühe hatte sich noch am ehesten in Runde 1, als sie sich mit 6-4 und 7-5 gegen Camila Giorgi durchsetzte. Danach schien es nur einfacher und einfach für sie zu werden, je besser sie ins Turnier kam. Doch die wahre Machtdemonstration sollte erst noch kommen. Erst musste Sharapova (wie immer) die Koffer gegen Williams packen und als alle glaubten, dass Radwanska eine Chance hätte, ging sie ins Spiel und spielte Abteilung „Attacke“: erster Satz ein 6-0 und nach etwas über einer Stunde war diese Arbeit dann auch erledigt.

Wie stark Williams wirklich ist, lässt sich inzwischen nur schwer beschreiben. Allein ihre Bilanz bei den Grand Slam Finalteilnahmen ist einfach überirdisch. Sie stand bei 25 Grand Slams im Finale und konnte davon 21 für sich entscheiden. Sie ist sogar bei einem 8-0 was die Finalteilnahmen der letzten vier Saisons angeht, was deutlich macht, dass sie im Finale auch immer bei 100% ist. Man muss davon ausgehen, dass sie extrem aggressiv attackieren wird und vor allem darauf setzt so wenige zweite Aufschläge wie möglich zu brauchen. Auch Williams wird wissen, dass Kerber bei den Returns ihre Stärken ausspielen kann.

Angelique Kerber – nichts zu verlieren

Kerber hat hier erreicht was ihr kaum jemand zugetraut hatte. Ein Grand Slam Finale muss als der größte Erfolg ihrer Karriere angesehen werden. Sie schien endlich ihre Nerven im Griff zu haben und die meiste Zeit einfach Tennis zu spielen. DAS ist der Moment, in dem sie mit Abstand am stärksten wirkt.

Sie verlor nur einen Satz gegen Misaki Doi, aber ansonsten spielte sie vor allem ziemlich fehlerfrei und zeigte wie man auch aggressiv angreifende Spielerinnen wie Azarenka mit dieser Spielweise bezwingt. Ihre Konstanz und ein fast fehlerfreies Spiel führte bei Azarenka immer wieder zu Fehlern.

Was kann Kerbers Waffe sein? Ganz klar ihr Return. Sie konnte bei jedem Match mindestens fünf Breaks holen, was eine deutliche Ansage ist. Sie wird gegen Williams sicherlich weniger Gelegenheiten bekommen und dennoch muss das auch gegen die Nummer 1 ihre Waffe sein. Sie kann Williams nicht mit Kraft und Ausdauer besiegen, sondern dem richtigen Mix aus kontrolliertem Speed und Konstanz.

Der direkte Vergleich

Kurz und knackig, da Williams natürlich auch gegen Kerber im Vorteil ist. Es steht dabei 5-1 für die US Amerikanerin, alle Spiele fanden auf Hartplätzen statt. Das letzte Match gab es 2014 im Bank of West Finale. Williams gewann 7-6 und 6-3.

Tipp

Lassen wir mal unser Wunschdenken bei Seite und schon müssen wir einen klaren Sieg für Williams sehen. Im Moment kann sie sich nur selbst besiegen.

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Serena Williams – Angelique Kerber 30 .01.2015 Australian Open Finale Tipp