Die Schweiz und Frankreich gingen als klare Favoriten in dieser Gruppe. Während die Schweiz „nur“ vier Punkte erspielen konnte, haben die Franzosen die maximale Punktzahl, die es zu holen gab. Das Problem: Sie erspielten sich das nicht überzeugend genug als geht das Gejammer über die französische Nationalelf weiter. Beide könnten sich hier ein wenig rehabilitieren, doch ich glaube nur an einen von ihnen.

Schweiz

Die Schweizer hätten nach dem Abpfiff auch durch die vollen drei Punkte haben können. Obwohl sie erst viel zu spät aufwachten, waren sie am Ende das bessere Team beim Unentschieden gegen Rumänien. Das 1-1 ist lediglich eine gerechte Strafe für eine leblose erste Halbzeit. Erneut deutlich wurde, dass dieses Schweizer Team einfach keinen richtigen Stürmer im Kader hat.

Seferovic bleibt Mr. Chancentod wie schon bei Eintracht Frankfurt und das Spiel gegen Rumänien verstärkte diesen Eindruck noch einmal deutlich. Seferovic hatte dabei genug Chancen für ein Tor (oder zwei), doch es passierte nichts. Für ihn kam das junge Supertalent Embolo. Man kann nur hoffen, dass die Schweiz den Mut hat ihn von Beginn an zu bringen. Er zeigte seine Torgefahr national und international und viel Schlechter als Seferovic kann er gar nicht agieren.

Doch man sollte nicht nur Negatives sehen, es gab auch Lichtblicke. Der größte davon war die Doppelsechs aus Behrami und Xhaka. Die beiden zeigten endlich eine sehr feine Leistung, ebenso wie Mehmedi. Falls zumindest noch Shaqiri Normalform zeigt, dann wäre die Schweiz zumindest offensiv gefährlich.

Aufstellung Schweiz

Ich gehe fest davon aus, dass Embolo endlich von Beginn an spielen darf. Alles andere wäre beinahe fahrlässig.

Voraussichtliche Aufstellung: Sommer – Rodriguez, Djourou, Schär, Lichtsteiner – Behrami, Xhaka – Mehmedi, Dzemaili, Shaqiri – Embolo

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Frankreich

Ich persönlich finde die Kritik an den Franzosen absolut überspitzt. Ja, die Abwehr kann und muss sogar kritisiert werden, denn ihr fehlt manchmal die Ordnung. Offensiv ist es einfach das was man erwartet hatte: ein starkes Mittelfeld, aber kein konstanter Stürmer. Genau das führt natürlich dazu, dass sie manchmal so spät treffen wie gegen Albanien.

Giroud blieb blass und diesmal kaschierte auch kein Tor diese Tatsache. Dahinter ebenfalls unauffällig, der eigentlich extrem talentierte Martial, der sicherlich auch die besseren Verteidiger gegen sich hatte auf der Seite. Payet und Coman zeigten gute Leistungen. Griezmann und Pogba kamen von der Bank, weil man ihnen unbedingt eine Lektion aus disziplinarischen Gründen erteilen wollte. Trotz der sehr späten Führung wurde sichtbar, dass wir hier ein deutlich besseres Frankreich hatten als in Spiel 1. Die nicht fehlerfreie Abwehr war deutlich besser geordnet als im ersten Spiel.

Mit persönlich gefällt Kante besonders gut, weil er wie bei Leicester für Ordnung sorgt. Dennoch wird sich die Abwehr hier nicht aus der Verantwortung ziehen können. Evra zeigte zumindest, dass er weiß wie es geht, trotz einiger dummer Aktionen.

Aufstellung Frankreich

Deschamps hatte nun seinen verrückten Test, doch ausgezahlt hat es sich nicht. Am Ende muss er wohl Martial einmal auf die Bank verbannen. Griezmann und Pogba sollten in die Startelf kommen und man dürfte wieder beim 4-4-3 landen.

Voraussichtliche Aufstellung: Lloris – Sgna, Koscielny, Rami, Evra – Pogba, Kante, Matuidi – Griezmann, Giroud, Payet

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Tipp

Die Schweiz hat kein schlechtes Team, aber niemanden für Tore. Die Franzosen werden sich wieder steigern mit dem zweiten Sieg und dem dazugehörigen Selbstbewusstsein.

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