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England hat bei der WM 2018 seinen Elfmeterfluch besiegt und steht nun im Viertelfinale gegen Schweden. Kommt es dort erneut zum Elfmeterschießen?

Wer nicht an Wunder glaubt, der wurde am vergangenen Dienstag wohl eines besseren belehrt: Ausgerechnet die Engländer gewannen ein Elfmeterschießen und zogen so in die Runde der letzten Acht ein. Dort trifft das Team auf die Schweden, die zuvor die Schweiz eliminiert – und dafür kein Elfmeterschießen benötigten. Ist die Tre Kronor damit sogar Favorit?

Tipp & Tendenz

Um die Eingangsfragen direkt zu beantworten: Nein, und nein. England ist gegen Schweden Favorit und wird nicht erneut ein Elfmetschießen brauchen, um ins Halbfinale der WM einzuziehen. Warum? Weil das Team individuell um Längen überlegen ist, die deutlich reifere Spielanlage aufweisen kann, den richtigen Mix aus Anspannung und Lockerheit zeigt – und obendrein noch Harry Kane in ihren Reihen weiß.

Die Schweden wiederum haben bislang hauptsächlich eines bewiesen: Dass sie solide verteidigen können. Offensiv dagegen verlässt sich das Team weiterhin auf einige lichte Momente, die es unterm Strich richten sollen. Gegen Mexiko und die Schweiz hat das funktioniert, doch schon gegen Deutschland scheiterte diese Strategie, und sie wird es auch gegen England tun.

Denn selbst wenn die Skandinavier die Three Lions aus dem Spiel heraus nicht zu Chancen kommen lassen, kann sich das Team immer noch auf seine immense Qualität nach Standards verlassen. Schwedens Hintermannschaft ist unterm Strich einfach nicht gewappnet, den Toptorjäger des bisherigen Turniers (Kane) und seine Nebenleute aufzuhalten. Sofern die Engländer ihr Potential auf den Platz bringen, kann es nur einen Sieger geben – und der wird kein Elfmeterschießen benötigen.

Daher die Prognose: Sieg für England – Quote 1,95 bei bet365

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Schweden

Die bisherigen WM-Ergebnisse: 1:0 vs. Südkorea, 1:2 vs. Deutschland, 3:0 vs. Mexiko, 1:0 vs. Schweiz

Zweifellos: Schweden gehört zu den positiven Überraschungen dieser WM. Das frühe Aus der Deutschen hatte natürlich kaum einer auf dem Zettel, stattdessen rechneten viele mit einem Ausscheiden der Schweden schon nach der Gruppenphase.

Nach dem zweiten Vorrundenspieltag war diese Annahme noch mehr als berechtigt. Trotz einer soliden Defensivleistung war die DFB-Elf am Ende den nötigen Hauch besser und setzte sich dank Toni Kroos‘ Freistoß in buchstäblich letzter Sekunde durch. Anschließend war klar: Nur ein Sieg würde den Schweden gegen Mexiko helfen können. Schließlich hat niemand ahnen können, dass Deutschland nach den Mexikaern auch noch Südkorea unterliegen würde. Und so begann Schwedens Erfolgsgeschichte.

Mit einer blitzsauberen Leistung setzte sich die Tre Kronor an den Kopf der Gruppe F, bezwang die Mexikaner glatt mit 3:0 und räumte dabei mit einigen gängigen Vorwürfen auf – zumindest stellenweise. Zum ersten und bislang einzigen Mal zeigte das Team, welche Qualitäten es auch in der Offensive entfalten kann, wenn es denn muss. Allerdings geschah dies auch unter gütiger Mithilfe der Mexikaner, die sich schlicht zu viele Fehler erlaubten.

Gegen die Schweiz kehrten die Schweden schließlich zu ihrem eigentlichen Prinzip zurück. Sie standen sicher, überließen den Eidgenossen den Ball und konzentrierten sich auf das Sauberhalten des eigenen Tors. Offensiv setzte man gelegentliche Nadelstiche – und da man einen dieser Angriff erfolgreich abschloss, reichte es letztlich für den Einzug ins Viertelfinale. Dass sich mit Emil Forsberg der offensiv versierteste schwedische Akteur für den Siegtreffer verantwortlich zeigte, ist dabei kein Zufall. Der Spielmacher von RB Leipzig ist Schwedens Mann für die besonderen Momente.

Gegen Kroatien dürfte Schwedens Marschroute damit klar sein: Hinten sicher stehen, vorne Forsberg machen lassen. Das Problem dabei ist jedoch, dass solche Devisen nur aufgehen, sofern der Gegner nicht über ausreichend individuelle Qualität verfügt. Schon gegen Deutschland zeigte sich, dass die Schweden schnell an ihre Grenzen kommen, wenn ein fußballerisch befähigter Kontrahent anrennt. Vor allem im zweiten Durchgang standen die Schweden unter Dauerbeschuss, ein Zustand, der sich gegen Kroatien wiederholen könnte.

Mögliche Aufstellung Schweden

Bei den Schweden gab es im Achtelfinale nur eine Änderung im Vergleich zur Gala gegen Mexiko: Gustav Svensson ersetzte den gelbgesperrten Sebastian Larsson. Da Letzterer nun wieder einsatzberechtigt ist, dürfte Svensson zurück ins zweite Glied rücken. Nun fehlt allerdings Rechtsverteidiger Lustig, ebenfalls gelbgesperrt. Hier wird Coach Janne Andersson Anpassungen vornehmen müssen.

Olsen – Krafth, Lindelöf, Granqvist, Augstinsson – Larsson, Ekdal – Claesson, Forsberg – Berg, Toivonen

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England

Die bisherigen WM-Ergebnisse: 2:1 vs. Tunesien, 6:1 vs. Panama, 0:1 vs. Belgien, 4:3 i.E. vs. Kolumbien

Es ist vollbracht: England hat ein Elfmeterschießen bei einer Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen. Viel hatten es nicht für möglich gehalten, doch gegen Kolumbien waren es tatsächlich die Three Lions, die das Duell vom Punkt für sich entschieden. Und es war kein Glück!

Seit Monaten trainiert die Elf von Coach Gareth Southgate Strafstöße, zog dafür gar Sportpsychologen zu rate und bereitete sich damit intensiv auf den Moment der Wahrheit vor, der im Achtelfinale allerdings vermeidbar gewesen wäre.

Über weite Strecken kontrollierten die Engländer nämlich das Spiel, hatten zudem dank Harry Kane eine recht frühe Führung am Rücken. Es mangelte zwar an letzter Konsequenz, um den Sack zuzumachen, doch insgesamt machte es nicht den Eindruck, als würden die Südamerikaner noch einmal zurückkommen.

Dennoch passierte genau das. Kolumbien wachte spät auf, entfachte dann jedoch großen Druck und wurde in der Nachspielzeit belohnt: Yerry Mina erzielte den Ausgleich, die Verlängerung ergab nichts mehr, das Elfmeterschießen musste es richten. Dort zeigten sich bis auf Jordan Henderson alle britischen Schützen sicher. Dank Keeper Pickfords entscheidender Parade steht das Team nun im Viertelfinale.

Dort sollte es sich wohl darauf besinnen, nach einer durchaus wahrscheinlichen Führung nicht den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Wie groß die Offensivpower dann nämlich sein kann, zeigte sich beim Schützenfest gegen Panama und auch zum Auftakt gegen Tunesien, wo man es lediglich mangels effizienter Chancenverwertung spannend machte. Die bislang einzige Niederlage, das 0:1 gegen Belgien, ist aufgrund ihres zweifelhaften sportlichen Charakters zu vernachlässigen: Beide Teams waren mit B-Elfs angetreten.

Unter Strich scheinen die Three Lions somit nicht nur fußballerisch in guter Form, sondern auch mental gestärkt. Denn was könnte einem Engländer mehr Selbstvertrauen geben als ein Sieg im Elfmeterschießen?

Mögliche Aufstellung England

Southgate hat mit Ausnahme der Belgien-Partie kaum variiert. Da zudem kein Spieler gelbgesperrt fehlt, dürfte es dabei bleiben.

Pickford – Walker, Stones, Maguire – Trippier, Alli, Henderson, Young – Sterling, Kane, Lingard

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Schweden – England im TV oder Livestream

Die Partie zwischen Schweden und England ist über die ARD empfangbar. Die Öffentlich-Rechtlichen übertragen die Partie live im TV sowie per Stream auf sportschau.de. Anpfiff ist am 7. Juli um 16.00 Uhr.

 

Liveticker und Statistiken