Paderborn – 1860, beide Vereine sind nach 15 Spieltagen Tabellennachbarn, allerdings nicht in einer Region, wo sie gerne stehen würden. Denn der SC Paderborn belegt nach dem Abstieg aus der Bundesliga mit 15 Punkten nur Platz 15 und steckt erneut im Abstiegskampf. Selbiges gilt für den TSV 1860 München, der mit noch zwei Zählern weniger Relegationsrang 16 belegt, der es am Saisonende aber nicht erneut sein muss.

17 Spiele gab es bisher zwischen beiden Vereinen mit einer leicht für Paderborn sprechenden Bilanz. Die Ostwestfalen können auf sieben Siege zurückblicken, während die Löwen bei fünf Unentschieden nur fünfmal gewonnen haben.

Paderborn - 1860 München

SC Paderborn

Aufstellung SC Paderborn

Voraussichtliche Aufstellung: Kruse – Narey, Hoheneder, Wahl, Brückner – Kirch, Bertels – Koc, Saglik, Stoppelkamp – Proschwitz

Mit nur neun Punkten aus den ersten zehn Spielen hat der SC Paderborn einen Fehlstart hingelegt, der die Verantwortlichen zu der Entscheidung kommen ließ, den erst im Sommer verpflichteten Trainer Markus Gellhaus schon wieder zu entlassen. Zunächst zahlte sich diese Maßnahme aus, denn unter dem neuen Coach Stefan Effenberg gelangen gegen Eintracht Braunschweig und beim 1. FC Union Berlin auf Anhieb zwei 2:0-Siege. Der Zauber Effenbergs scheint vier Spiele später aber schon ein Stück weit verflogen. Musste das Aus im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund auch einkalkuliert werden, war die erlittene 1:7-Klatsche doch bitte. Selbiges galt für die beiden 1:1-Unentschieden in den folgenden Heimspielen gegen den FSV Frankfurt und den 1. FC Heidenheim, in denen jeweils mehrere Großchancen zur Entscheidung ausgelassen und spät die Ausgleichstreffer kassiert wurden. Nach der Länderspielpause ging es dann noch schlechter weiter: beim SC Freiburg war Paderborn mit dem 1:4 sogar noch gut bedient.

Nach dem schwachen Auftritt in Freiburg sind mehrere Änderungen möglich. Verzichten muss Coach Effenberg auf jeden Fall auf Marvin Bakalorz, der nach Gelb-Rot fehlt. Dafür könnte Thomas Bertels, der nach 14 Monaten Pause ein ordentliches Comeback über 45 feierte, erstmals beginnen. Außerdem muss wohl der als Spielmacher blass gebliebene Kevin Stöger weichen. Mahir Saglik oder Srdjan Lakic könnten als zweite Spitze in die Mannschaft rücken.

TSV 1860 München

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Eicher – Kagelmacher, Schindler, Yegenoglu, Neudecker – Degenek – Claasen, Adlung, Liendl, Wolf – Okotie

Der TSV 1860 München knüpfte abgesehen vom 2:0 im DFB-Pokal gegen die TSG 1899 Hoffenheim von Anfang an an die vorherige Saison an. An den ersten zehn Spieltagen holten die Löwen keinen Sieg und nur sechs Punkte, woraufhin Trainer Torsten Fröhling durch den erfahrenen Benno Möhlmann ersetzt wurde. Auch Möhlmanns Einstand ging mit einem 0:1 gegen den Karlsruher SC schief, ehe der neue Coach krankheitsbedingt erst einmal ausfiel. Unter Interimscoach Kurt Kowart wurde zunächst bei Greuther Fürth (0:1) verloren, ehe im Pokal mit einem völlig überraschenden 2:1 beim 1. FSV Mainz 05 die Trendwende eingeleitet wurde. Mit dem wieder fitten Möhlmann gewannen die Löwen dann auch das Kellerduell gegen den MSV Duisburg (1:0), holten bei Eintracht Braunschweig (0:0) einen verdienten Punkt und schlugen am vergangenen Wochenende im dritten Zu-Null-Spiel in Folge auch den FC St. Pauli mit 2:0.

Nach dem Sieg über St. Pauli und der guten Leistung dürfte Coach Möhlmann auf Änderungen verzichten und zum dritten Mal in Folge die gleiche Elf aufbieten.

Tipp

Der Trend beider Mannschaften vor diesem Spiel spricht eine klare Sprache. Während sich die Löwen auf dem aufsteigenden Ast befinden, läuft es beim SCP erneut nicht rund und es fehlt auch noch der wichtige Kapitän Bakalorz. Es wäre daher keine Überraschung, gelänge den Ostwestfalen erneut kein Sieg.

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