Paderborn – KSC, nach vier bzw. zwei Niederlagen am Stück und einem bislang alles andere als befriedigenden Abschneiden darf man getrost von einem Krisengipfel sprechen. Der SC Paderborn hat in den ersten sechs Begegnungen nach dem Bundesliga-Abstieg gerade einmal drei Punkte gesammelt und zuletzt sogar viermal in Folge verloren.

Nur unwesentlich besser sieht es beim Karlsruher SC aus, bei dem die unglückliche Niederlage in der Relegation offenbar doch tiefere Spuren hinterlassen hat, wie lediglich sechs Zähler aus den ersten sechs Partien vermuten lassen.

Bislang standen sich beide Vereine zwölfmal gegenüber – immer in der 2. Bundesliga. Paderborn weist mit sieben Siegen die leicht bessere Bilanz im Vergleich zum fünfmal siegreichen KSC auf. Ein Unentschieden gab es bisher noch nicht. In Paderborn steht fünf Heimsiegen lediglich ein Auswärtssieg gegenüber.

SC Paderborn

Aufstellung SC Paderbor

Voraussichtliche Aufstellung: Kruse – Ndjeng, Hoheneder, Wahl, Hartherz – Schonlau, Kirch – Koc, Stöger, Stoppelkamp – Proschwitz

Beim SC Paderborn war den meisten klar, dass die erste Saison in Liga zwei nach dem einjährigen Bundesliga-Abenteuer nicht einfach werden würde, zumal eine Reihe von Leistungsträgern den Verein verlassen hat. Diese Einschätzung hat sich in den ersten Spielen mehr als bestätigt. Nach einem 0:1 zum Auftakt gegen den VfL Bochum gelang zwar ein 2:1-Sieg bei Fortuna Düsseldorf, doch diese drei Punkte sollten bislang die letzten bleiben. Denn es folgte das 0:6-Debakel gegen den SV Sandhausen sowie eine Serie von knappen Niederlagen beim 1. FC Kaiserslautern (0:1), im Derby gegen Arminia Bielefeld (1:2) und bei RB Leipzig. Gegen den KSC ist nun ein Sieg schon fast Pflicht. Auch, um gar nicht erst eine Diskussion um Trainer Markus Gellhaus aufkommen zu lassen.

In Paderborn gilt der lange verletzte und nun wieder ins Training zurückgekehrte Srdjan Lakic als Hoffnungsträger für mehr Durchschlagskraft im Angriff, doch für die Startelf reicht es beim Kroaten noch nicht. Daher wird wohl weitgehend die Elf der Vorwoche auflaufen – möglicherweise mit kleineren Änderungen wie Moritz Stoppelkamp statt Christian Bickel auf links.

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gulde, Mauersberger, Kempe – Peitz, Meffert – Torres, Yamada, Gouaida – Hoffer

Beim KSC haben sich die gleich nach der verlorenen Relegation geäußerten Befürchtungen leider bestätigt. Psychisch hat der ebenso knapp wie unglücklich verpasste Aufstieg Spuren hinterlassen und die kurze Vorbereitung tat ihr Übriges dazu, dass die Badener in den Startlöchern hängen geblieben sind. Sowohl beim 0:1 bei der SpVgg Greuther Fürth als auch beim 1:2 gegen den FC St. Pauli und beim 1:3 im DFB-Pokal beim SSV Reutlingen wirkte der KSC noch nicht richtig fit. Mit dem 2:1 am dritten Spieltag beim FSV Frankfurt schien dann aber die Trendwende geschafft und es folgte prompt ein verdientes 2:0 gegen den MSV Duisburg. Allerdings setzte es just nach diesen beiden Erfolgen eine verheerende 0:6-Klatsche bei Eintracht Braunschweig, die offenbar deutliche Spuren hinterlassen hat. Denn auch am vergangenen Wochenende verlor eine verunsicherte KSC-Elf klar – mit 0:3 vor eigenem Publikum gegen den 1. FC Union Berlin.

Trainer Markus Kauczinski ist nicht bekannt für Panikreaktionen und wird auch diesmal nicht alles über den Haufen werfen. Es ist aber schon mit der einen oder anderen personellen Veränderung zu rechnen. Dennis Kempe als Linksverteidiger oder Mohamed Gouaida eine Reihe davor sind heiße Kandidaten für die Startelf.

Tipp

Im Duell zweier verunsicherter Mannschaften dürfte beiderseits defensive Stabilität ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Gelingt dann nicht einem Team ein überraschendes frühes Tor, würde eine torarme Begegnung nicht überraschen.

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