Paderborn – Frankfurt, nach Siegen am vergangenen Wochenende scheiterten beide unter der Woche im DFB-Pokal und wollen nun wieder in die Erfolgsspur. Beim aktuell mit 13 Punkten auf Platz 13 stehenden SC Paderborn ist unter dem neuen Trainer Stefan Effenberg der Trend allerdings grundsätzlich ohnehin positiv und beim FSV Frankfurt hätte nach dem größeren Umbruch im Sommer wohl jeder 17 Zähler und Rang neun nach zwölf Runden unterschrieben.

13-mal standen sich beide Vereine bisher gegenüber. Die Statistik zeigt mit fünf Siegen, fünf Unentschieden und drei Niederlagen leichte Vorteile für den SCP, der zu Hause vier von sechs Partien gegen Frankfurt gewonnen hat und sich bei einem Unentschieden den Bornheimern nur einmal im eigenen Stadion geschlagen geben musste.

SC Paderborn

Aufstellung SC Paderborn

Voraussichtliche Aufstellung: Kruse – Heinloth, Wahl, Hoheneder, Brückner – Bakalorz, Wydra – Koc, Saglik, Stoppelkamp – Lakic

Nach enttäuschenden sieben Punkten aus den ersten zehn Spielen zog der SC Paderborn die Reissleine und trennte sich wieder vom erst im Sommer geholten Trainer Markus Gellhaus, der mit Stefan Effenberg kaum prominenter hätte ersetzt werden können. Und unter dem neuen Coach gelang mit einem 2:0 gegen Eintracht Braunschweig auf Anhieb der zweite Sieg im elften Saisonspiel, dem beim 1. FC Union Berlin gleich ein weiterer 2:0-Erfolg folgte. Dass auch unter Effenberg die Bäume nicht in den Himmel wachsen, bekam der SCP dann allerdings am Mittwoch schonungslos vor Augen geführt, als nach früher 1:0-Führung am Ende eine 1:7-Pleite im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund stand.

Große Änderungen wird es im Vergleich zum Pokalspiel wohl dennoch nicht geben. Während Srdjan Lakic nach seinem Tor gute Chancen hat, erneut den Vorzug vor Nick Proschwitz in der Spitze zu erhalten, dürfte in der Defensive Hauke Wahl wieder zurückkehren. Dominik Wydra rückt dann vor die Abwehr und verdrängt Marcel Ndjeng.

FSV Frankfurt

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Weis – Huber, Gugganig, Ballas,Haji Safi – Konrad, Perdedaj – Barry, Halimi, Golley – Dedic

Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen hat der FSV Frankfurt dann doch noch gut in die Saison gefunden und vom vierten bis achten Spieltag zwölf von 15 möglichen Punkten geholt. Danach aber machten die Bornheimer mit Niederlagen beim SC Freiburg (0:2) und gegen den 1. FC Heidenheim (0:4) wieder eine kleine Durststrecke durch, ehe beim 1. FC Nürnberg in der Nachspielzeit der glückliche Ausgleich zum 1:1 gelang. Gegen den VfL Bochum drehte der FSV am vergangenen Wochenende einen 0:2-Rückstand gegen den VfL Bochum mit bemerkenswerter Moral noch in einen 3:2-Sieg. Und auch im DFB-Pokal gegen Hertha BSC bot Frankfurt eine ansprechende Leistung und musste sich letztlich erst in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben.

Frankfurts Coach Tomas Oral muss im Vergleich zum Pokal-Spiel auf den in der Liga nochmals gesperrten Joan Oumari verzichten, hat ansonsten aber alle Mann an Bord. Die eine oder andere Änderung ist gut möglich.

Tipp

Man darf davon ausgehen, dass der erfahrene Effenberg nach der Klatsche in Dortmund die richtigen Worte findet und seiner Mannschaft schnell wieder das nötige Selbstvertrauen zurückgibt. Gelingt es dem SCP, an die beiden letzten Liga-Spiele anzuknüpfen, stehen die Chancen auf den nächsten Dreier gut.

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