Paderborn – Braunschweig, zum Auftakt des elften Spieltages der 2. Bundesliga stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die in den letzten beiden Jahren jeweils ein einjähriges Gastspiel in der Bundesliga gaben, sich im Oberhaus aber nicht etablieren konnten. Der SC Paderborn steht nun sogar eine Klasse tiefer ebenfalls wieder im Tabellenkeller und hat deshalb die Länderspielpause zu einem Trainerwechsel genutzt.

Eintracht Braunschweig liegt derweil als Tabellenvierter weitgehend im Soll und hat in den ersten Wochen der Saison deutlich gemacht, im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden zu wollen. 18 Duelle gab es bislang zwischen beiden Vereinen, von denen Braunschweig mit neun Siegen exakt die Hälfte gewinnen konnte. Paderborn bringt es bei vier Unentschieden auf fünf Erfolge. Zu Hause hat der SCP mit fünf Siegen, einem Remis und drei Niederlagen aber die bessere Bilanz.

SC Paderborn

Aufstellung SC Paderborn

Voraussichtliche Aufstellung: Kruse – Ndjeng, Hoheneder, Wahl, Brückner – Wydra, Bakalorz – Stoppelkamp, Koc – Proschwitz, Saglik

Nur sieben Punkte aus den ersten zehn Spielen ließen bei den Verantwortlichen des SC Paderborn zu Beginn der Länderspielpause den Entschluss reifen, auf dem Trainerposten einen neuen Impuls setzen zu wollen. Der erst im Sommer verpflichtete, aber erfolglose Markus Gellhaus musste nach dem 0:1 beim MSV Duisburg gehen und wurde wie nun bekannt wurde wohl durch Steffan Effenberg ersetzt. Mit dem 2:0 am siebten Spieltag schien der SCP zuvor die Kurve bekommen zu haben, doch weil danach bei der SpVgg Greuther Fürth (0:3), gegen den FC St. Pauli (0:0) und eben bei Schlusslicht Duisburg drei Spiele ohne eigenes Tor und mit nur einem Punkt folgten, war der Trainerwechsel letztlich keine wirkliche Überraschung.

Nach dem Trainerwechsel dürfte es personell und vielleicht auch taktisch zu Veränderungen kommen. Gut vorstellbar etwa, dass der unter Gellhaus aus disziplinarischen Gründen auf Abstellgleis geratene Moritz Stoppelkamp wieder eine Chance erhält.

Eintracht Braunschweig

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Correia, Baffo, Reichel – Sauer, Schönfeld, Matuschyk, Zuck – Hochscheidt, Holtmann – Berggreen

Nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen hat Eintracht Braunschweig in die Spur gefunden und seine Ambitionen auf einen Platz im vorderen Tabellendrittel untermauert. So gelangen an den vergangenen sieben Spieltagen fünf Siege bei einem Remis und einer Niederlage. Nach 13 von 15 möglichen Punkten und 16:0-Toren vom vierten bis zum achten Spieltag präsentierte sich das Team von Trainer Torsten Lieberknecht vor der Länderspielpause aber nicht mehr ganz so überzeugend. Gegen die SpVgg Greuther Fürth wurde das Spitzenspiel mit 0:1 verloren und am vergangenen Spieltag war eine große Portion Glück dabei, als der eigentlich klar bessere 1. FC Union Berlin mit 2:1 besiegt wurde.

Personell sind bei der Eintracht einige Fragen offen. Ob Emil Berggreen nach einer Anfang Oktober erlittenen Schulterverletzung wieder auflaufen kann, dürfte sich erst kurzfristig entscheiden. Marcel Correia sollte nach muskulären Problemen wieder fit sein. Anders als Mirko Boland, der mit einer Bänderverletzung im Knie wochenlang ausfällt und eine große Lücke reisst.

Tipp

Trainerwechsel haben nicht selten einen positiven Effekt auf Mannschaften, die zuvor zu wenig aus ihren Möglichkeiten gemacht haben. Letzteres trifft auf den in Sachen Kaderqualität sicher oberhalb von Platz 15 anzusiedelnden SC Paderborn fraglos zu. Möglich, dass eine neue Ansprache nun verschüttetes Potential freilegt. Weil Braunschweig zuletzt nicht überzeugen konnte, wäre ein Paderborner Heimsieg keine völlige Überraschung.

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