Paderborn – Lautern, zwei mit dieser Saison bislang sicher nicht zufriedene Klubs stehen sich im Rahmen des 21. Spieltages gegenüber. Während der 1. FC Kaiserslautern als Tabellenneunter mit neun Punkten Rückstand auf Rang drei und zehn Zählern Vorsprung auf Platz 16 jenseits von Gut und Böse steht, belegt der SC Paderborn eben jenen Relegationsrang 16. Die Ostwestfalen schweben damit ein gutes halbes Jahr nach dem Abstieg aus der Bundesliga abermals in höchster Gefahr.

Nach elf Duellen, die allesamt in der 2. Bundesliga stattgefunden haben, spricht die Bilanz klar für den FCK, der bei sechs Siegen und vier Unentschieden nur einmal gegen den SCP verloren hat. Und in Paderborn sind die Roten Teufel bei zwei Siegen und drei Remis sogar noch ungeschlagen.

SC Paderborn – 1. FC Kaiserslautern 12.02.2016 Tipp

SC Paderborn

Aufstellung SC Paderborn

Voraussichtliche Aufstellung: Kruse – Ndjeng, Sebastian, Wahl, Hartherz – Kirch, Pepic – Ouali, Stöger, Stoppelkamp – Sylvestr

Mit zwei Siegen erwischte Stefan Effenberg im Oktober einen perfekten Einstand als Trainer des SC Paderborn, der sich zuvor von Markus Gellhaus getrennt hatte. Doch diese beiden Erfolge waren aus heutiger Sicht ein Strohfeuer, denn beginnend mit dem 1:7 im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund folgten insgesamt neun sieglose Spiele. Lediglich vier Punkte holte der SCP aus den letzten acht Ligabegegnungen und legte nun nach turbulenter Winterpause samt Eklat im Trainingslager und Rauswurf von Torjäger Nick Proschwitz mit der 0:1-Niederlage beim SV Sandhausen auch einen Fehlstart ins neue Jahr hin.

Nachdem Effenberg in Sandhausen mit dem Auftreten seiner Elf nicht unzufrieden war, wird sich wohl nicht viel verändern. Ersetzt werden muss aber ausgerechnet der gelbgesperrte Kapitän Marvin Bakalorz, der im defensiven Mittelfeld kaum zu ersetzen ist. Süleyman Koc ist dafür nach abgesessener Sperre wieder eine Alternative für die Offensive.

1. FC Kaiserslautern

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Zimmer, Vucur, Heubach, Löwe – Karl, Jenssen – Halfar, Klich, Gaus – Bödvarsson

Nach vier Pleiten in Folge im Oktober bereits unter dem neuen Trainer Konrad Fünfstück, der schon Ende August Kosta Runjaic beerbt hatte, fing sich der 1. FC Kaiserslautern vor Weihnachten und ging mit elf Punkten aus den letzten sechs Spielen im Jahr 2015 in die Winterpause. Mit dem angekündigten Rückzug von Vorstandsboss Stefan Kuntz und ausgebliebenen Verstärkungen verlief die Pause zwar klar anders als erhofft, doch fünf Testspiele ohne jedes Gegentor machten durchaus Hoffnung und Lust auf die Restrückrunde. Diese Begann gegen den 1. FC Union Berlin mit einer 2:0-Führung auch vielversprechend, doch am Ende kassierte ein zu passiver FCK durch individuelle Fehler noch zwei Gegentore und musste sich mit einem enttäuschenden 2:2 begnügen.

Mit Kacper Przybylko und Maurice Deville verletzten sich gegen Union gleich zwei Angreifer und stehen voraussichtlich nicht zur Verfügung, Möglich scheint deshalb eine Umstellung auf eine Spitze. Der starke Marcel Gaus könnte so von der linken Abwehrseite eine Reihe nach vorne gezogen werden, da der angestammte Linksverteidiger Chris Löwe nach Grippe zurückkehrt.

Tipp

Paderborn steht extrem unter Druck und muss gewinnen, was dem FCK in die Karten spielen könnte, sofern die Roten Teufel sich nicht erneut defensive Aussetzer erlauben. Eine Spitzenmannschaft würde in Paderborn wohl nicht zuletzt wegen der vorhandenen Verunsicherung der Effenberg-Elf gewinnen, doch eine solche ist Lautern in diesem Jahr nicht.

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