Der 12. Spieltag wird mit der Begegnung der zwei Aufsteiger eröffnet. Wer hätte vor der Saison gedacht, dass die heimstarken Freiburger den neuen Tabellenführer aus Leipzig empfangen. Beide zeigen wie sehr sich die Bundesliga verändert hat und sicherlich noch verändern wird, doch unterschiedlicher könnten die Konzepte kaum sein.

SC Freiburg

Die Breisgauer mussten am 11. Spieltag die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Bei den absoluten Standardspezialisten aus Mainz setzte es im sechsten Auswärtsspiel in dieser Saison die fünfte Niederlage. Und auch wenn sich das Ergebnis von 4:2 sehr deutlich anhört, war es alles andere als das. Trainer der Mainzer Martin Schmidt sprach von einem Tanz auf der Rasierklinge mit dem besseren Ende für seine Truppe.

Denn die Mannen um Trainer Streich gaben bei den Rheinhessen so viele Torschüsse ab, wie noch nie zuvor in einem Auswärtsspiel der Freiburger in ihrer Vereinsgeschichte. Alleine Grifo ballerte siebenmal auf das gegnerische Gehäuse, belohnte sich zwar mit seinem dritten Saisontor zum zwischenzeitlichen 2:1 Anschluss, aber am Ende hatten die Breisgauer doch das Nachsehen. Auch dass Nils Petersen sein 14. Jokertor in seiner Bundesligakarriere erzielte, half dem SC Freiburg nichts. Trainer Streich kritisierte seine Mannen sogar nach dem Spiel, dass man bei der ohnehin stärksten Mannschaft was Standardsituationen angeht, sich nicht so stümperhaft verhalten dürfe. Zwei der vier Gegentore fielen nach Ecken und eines nach einem Strafstoß.

Sei es wie es sei, am Ende habe laut dem Coach die Mentalität auf jeden Fall wieder gestimmt und nun heißt es vollste Konzentration auf ihr nächstes Heimspiel, denn da kommt der Sensationsaufsteiger und neue Tabellenführer RB Leipzig.

Aufstellung SC Freiburg

Trainer Streich muss beim nächsten Heimspiel voraussichtlich auf zwei Stammkräfte verzichten. Topscorer der Breisgauer, Philipp musste in Mainz schon nach zwölf Minuten verletzt vom Platz. Er zog sich eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zu und wird ausfallen. Bei Söyüncü, der ebenfalls kurz vor Schluss verletzt ausgetauscht werden musste, stellten die Ärzte nach kurzzeitiger Bewusstlosigkeit eine Gehirnerschütterung fest. Ob er am Freitag gegen RB Leipzig spielen kann, bleibt abzuwarten.

Schwolow – P. Stenzel, Torrejon, Söyüncü, Föhrenbach – Abrashi, Höfler – Frantz, Grifo – Petersen – Niederlechner

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RB Leipzig

Der RB Leipzig wird im Moment mit Superlativen überschüttet. Sie sind nach dem verdienten Sieg bei Bayer 04 Leverkusen nun alleiniger bester Aufsteiger aller Zeiten, sind immer noch ungeschlagen in dieser Saison und haben als einziges Team der Liga die letzten sechs Spiele hintereinander gewonnen. Sieben Jahre nach der Gründung des Vereins stehen die Sachsen erstmals ganz oben in der Bundesligatabelle. Trainer Hasenhüttl meinte, dass es für die gesamte Liga gut sei und endlich wieder Spannung in den Titelkampf komme.

Die Begegnung bei der Werkself aus Leverkusen hatte es in sich. Zwei Mal holte RB einen Rückstand auf. Zudem hielt Keeper Gulacsi beim Stand von 2:1 einen Elfmeter. Der überragende Forsberg erzielte im Gegenzug seinen fünften Saisontreffer zum 2:2 Ausgleich und ist nun torgefährlichster Mittelfeldakteur der gesamten Liga. Den 2:3 Endstand köpfte Kapitän Orban ein nach glänzender Vorarbeit von Emil Forsberg. Laut Trainer Ralph Hasenhüttl war es wieder ein überzeugender Auftritt und ein verdienter Sieg. Kein Wunder dass seine Mannen auch am Tag danach am Trainingsgelände noch bis über beide Ohren grinsten.

Aufstellung RB Leipzig

Der unangefochtene Abwehrchef Compper musste in Leverkusen verletzt ausgetauscht werden. Der Innenverteidiger machte bislang alle Spiele für RB und wird den Sachsen voraussichtlich zwei Wochen fehlen. Er zog sich eine Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk zu. Für ihn könnte nun der Sommerneuzugang Papadopulos spielen. Der Grieche brennt auf seinen ersten Stammelfeinsatz.

Gulacsi – Ilsanker, Orban, Papadopoulos, Halstenberg – Demme, Keita – Sabitzer, Forsberg – Y. Poulsen, Ti. Werner

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Tipp

Die Freiburger gehen trotz der Niederlage in Mainz mit breiter Brust in ihr Heimspiel gegen RB Leipzig. Sie sind in der vergangenen Saison ungeschlagen gegen die Sachsen geblieben und haben ihr Heimspiel gegen die „Roten Bullen“ sogar mit 2:1 für sich entscheiden können.

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