Die massiv vom Abstieg bedrohten Mainzer müssen am Samstag zum denkbar schweren Auswärtsspiel beim Aufsteiger in Freiburg ran. Während die einen mit einem Auge auf die internationalen Plätze schielen dürfen, heißt es für die anderen Abstiegskampf pur.

SC Freiburg

Nach der unnötigen und gleichzeitig bitteren 2:5 Heimniederlage zum Auftakt in die englische Woche, zeigten die Streich-Mannen am Mittwoch im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg wieder ihr wahres Gesicht und fügten den Wölfen eine clevere 0:1 Niederlage zu. Und das in einem Spiel wo speziell in der ersten Hälfte die Hausherren das Zepter fest in der Hand hielten und immer wieder gefährlich vor dem Tor der Breisgauer auftauchten, den Ball aber am starken Schlussmann der Freiburger Schwolow nicht vorbeibrachten.

In der zweiten Hälfte bot sich den Fans ein total anderes Spiel. Durch die Ideenlosigkeit der Wölfe hielten sie den Sportklub im Spiel und alles kam so wie es kommen musste. Torjäger vom Dienst der Breisgauer, Niederlechner, erzielte nach einem eiskalten Konter und einer durchaus ansehnlichen Aktion das 0:1 und bescherte seinem Team gleichzeitig den Sieg.

Somit stehen die Mannen um Trainer Christian Streich als Aufsteiger auf dem hervorragenden siebten Tabellenplatz und haben zumindest für den Moment keine Abstiegssorgen mehr, vielmehr können sie sich, vorausgesetzt sie treten weiter so als Einheit auf, durchaus Hoffnung auf das internationale Geschäft machen. Zuerst steht aber das schwere Spiel gegen den Angstgegner der Freiburger vor der Tür. Gegen die Rheinhessen wartet der Sportklub seit nicht weniger als 12 Pflichtspielen auf einen vollen Erfolg.

Aufstellung SC Freiburg

Torjäger Philipp laboriert an einem Muskelfaserriss und wird am Samstag seinem Team nicht zur Verfügung stehen. Ansonsten wird, so wie alle anderen Trainer in der englischen Woche auch, kräftig rotieren.

Schwolow – Günter, Söyüncü, Kempf, Ignjovski – Schuster, Frantz – Haberer, Grifo – Guedé, Niederlechner

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1. FSV Mainz

Vier Spiele in Folge haben die Mainzer nun verloren, darunter gegen die direkten Abstiegskandidaten SV Darmstadt und FC Ingolstadt. Dazu kommen der eine oder andere Schlaffi-Auftritt der Schmidt Mannen, der die 05er jetzt da stehen lässt, wo sie eben stehen. Nämlich einen Platz vor der Relegation, lediglich das bessere Torverhältnis gegenüber dem FC Augsburg beschert ihnen keinen Abstiegsplatz. Wer jetzt denkt, dass alle Alarmglocken beim FSV läuten müssten, der irrt gewaltig. Rundherum hört man von den Vereinsverantwortlichen nur leere Floskeln, die am Ende dazu führen könnten, dass die Mainzer nächstes Jahr wieder nach Heidenheim oder Sandhausen fahren müssen.

Speziell nach der Partie gegen RB Leipzig am vergangenen Spieltag die mit 2:3 nach 0:3 verloren ging, meinte Sportdirektor Schröder, er habe eine Mannschaft gesehen, die unbedingt wollte und fügte hinzu, dass auch am Samstag gegen Freiburg Trainer Schmidt wieder auf der Bank sitzen wird. Bleibt zu hoffen, dass das nicht ein Schuss ins eigen Knie ist. Zumindest spricht schon mal im Vorfeld die Bilanz für die Mainzer, denn vier der letzten fünf Begegnungen konnten sie für sich entscheiden, dazu ein Unentschieden.

Aufstellung 1. FSV Mainz 05

Gbamin sah am vergangenen Spieltag nach einem brutalen Foul in der 89. Minute seine dritte rote Karte im 22. Spiel für die Mainzer und wird seinem Team nicht zur Verfügung stehen.

Lössl – Donati, Bell, Hack, Brosinski – F. Frei, De Blasis- Öztunali, Bojan, Quaison – Cordoba

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Tipp

Mainz ist der Angstgegner der Breisgauer, dennoch werden sie ihr Heimspiel nicht verlieren und man darf sich auf eine torreiche Begegnung freuen, denn in den letzten sechs Duellen fielen im Durchschnitt vier Tore pro Spiel.

Tipp: Über 2,5 Tore – Quote 2,00 bet365 (unter Testsieger)

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