• Spiel 1: SAS – MEM 111-82
  • Spiel 2: SAS – MEM 96-82
  • Spiel 3: MEM – SAS 105-94
  • Spiel 4: MEM – SAS 110-108 (OT)
  • Stand: 2-2

Auch im vierten Spiel der Serie zwischen den Memphis Grizzlies und den San Antonio Spurs behielt das Heimteam die Oberhand, da sich die Grizzlies mit 110-108 nach Verlängerung durchsetzen konnten. Die Serie ist also wieder ausgeglichen, nachdem man nach den ersten beiden Spielen und dem Ausfall von Tony Allen schon fast dazu bereit war, den Spurs den Sweep zuzuschreiben.

Doch wie in jedem Jahr belehrten die Grizzlies ihre Kritiker eines Besseren, entschieden sie die Spiele 3 und 4 für sich und erkämpften sich so den Ausgleich. Marc Gasol und Mike Conley erhielten dabei hervorragende Unterstützung von Zach Randolph und zogen damit den Kopf vorerstaus der Schlinge.

Spiel 4 wurde dabei zu einem echten Klassiker, bekamen die Fans ein zunächst recht ausgeglichenes Spiel zu sehen, bei dem sich die Grizzlies 4:41 Minuten vor dem Ende eine 88-80 Führung herausgespielt hatten. Nun überschlugen sich jedoch die Ereignisse und es wurde unglaublich spannend.

Zunächst drehte Kawhi Leonard auf und glich in knapp anderthalb Minuten nicht nur zum Stand von 88-88 aus, sondern brachte die Spurs sogar mit 91-88 in Führung, Die Grizzlies wehrten sich aber uns es ging hin und her. Erneut war es Kawhi Leonard, der die letzten 16 Punkte der Spurs im letzten Viertel markierte, der seine Mannschaft 12 Sekunden vor dem Ende mit deinem Fadeaway mit 96-94 in Führung brachte.

Nun war es Mike Conley, der vier Sekunden vor Schluss eine Antwort parat hatte und nachdem Leonards Game-Winner Versuch zu kurz geriet, ging es in die Verlängerung. Auch hier blieb es spannend, obwohl erneut die Grizzlies die etwas besseren Karten hatten. Beim Stand von 102-106 traf Leonard 22 Sekunden vor Schluss einen Dreier und nach zwei Freiwürfen von Harrison, war es erneut Leonard, der 12 Sekunden vor dem Schluss für den Ausgleich sorgte (108-108).

Eine zweite Overtime gab es jedoch nicht, da sich nun Marc Gasol ein Herz fasste und bei 0,7 Sekunden Restspielzeit einen Fadeaway zum 110-108 traf und den Grizzlies damit den 2-2 Ausgleich schenkte, obwohl sich die Spurs in Person von Leonard (24 Punkte im vierten Viertel und Verlängerung) nach Kräften wehrten.

Aussicht Spiel 5

Coach Popovich sprach nach Partie Nummer 4 von einem großartigen Spiel. Sicher wird er sich nicht über die Niederlage gefreut haben, doch in Manier eines fairen Sportsmannes gratulierte er den Grizzlies und richtete den Fokus schnell auf Spiel Nummer 5.

Hier wird nämlich mehr von den Spurs kommen müssen, nachdem sie die ersten beiden Spiele relativ deutlich gewinnen konnten. Doch Probleme beim Rebound und schwache Quoten ermöglichten den Grizzlies sich in die Serie zurück zu kämpfen.

Bedanken müssen sich die Grizzlies dafür neben Mike Conley und Marc Gasol, vor allem bei Zach Randolph. Nachdem er aus taktischen Gründen in der Saison auf die Bank beordert wurde, rückte er nun wieder in die Starting Five und spielte hier seine Klasse aus. Seine Werte veränderten sich im Vergleich zur regulären Saison zwar kaum, doch die etwas längere Spielzeit gab seinem Team den nötigen Halt.

Es bleibt allerdings die Frage, ob er und sein Team die Spurs auch in der eigenen Halle kontrollieren können, allen voran Kawhi Leonard. Nachdem er bereits in den ersten beiden Spielen mit 32 und 37 Punkten jeweils ein Career High erzielte, setzte er in Spiel 4 mit 43 Punkten nochmal einen drauf und dominierte das Spiel vor allem zum Ende nach Belieben. Immer wieder hielt er die Spurs im Spiel, auch wenn es schlussendlich nicht zum Sieg reichte.

Memphis-Coach Fizdale fragte nach dem Spiel sogar scherzhaft nach Vorschlägen wie man Kawhi verteidigen könnte und auch Mike Conley gestand ein, dass man am Ende bei jedem Wurf von Leonard das Gefühl hatte, dass dieser sein Ziel trifft.

So werden natürlich alle Augen auf ihn gerichtet sein, doch wichtiger noch wird sicher das Auftreten der Rest der Mannschaft sein. In Spiel 4 zeigten sich Tony Parker (22 Punkte) und LaMarcus Aldridge (13 Punkte) noch solide, doch kein anderer Spieler erzielte mehr als 8 Zähler. Coach Popovich braucht also mehr Ballmovement und so kann man davon ausgehen, dass Leonard nicht erneut 30 Würfe nimmt, die Spurs aber mit ihrem klassischen Teamspiel den Grizzlies den Zahn ziehen. Sie sind am Ende zu gut um ein drittes Spiel in Folge zu gewinnen.

Da die Grizzlies aber bewiesen, was sie zu leisten im Stande sind, gehe ich davon aus, dass es ein knappes Spiel wird, sodass der Spread letztlich dafür verantwortlich ist, dass der Tipp auf die Grizzlies gehen sollte, da es von nun an spannender als noch in den ersten Spielen werden sollte.

Tipp: +9,5 Memphis Grizzlies – 1,91 William Hill (sehr fairer 100€ Bonus)

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