• Spiel 1: SAS – HOU 99-126
  • Spiel 2: SAS – HOU 121-96
  • Spiel 3: HOU – SAS 92-103
  • Spiel 4: HOU – SAS 125-104
  • Stand: 2-2

Für Spurs-Coach Gregg Popovich war klar, dass seine Mannschaft in Spiel 4 eine ähnlich schwache Leistung wie in Spiel 1 zeigte. Vor allem die Transition-Defense gefiel ihm gar nicht, gleichzeitig lobte er die Rockets, die heute konzentriert, mit einer Menge Feuer und großem Willen auftraten. Das Ergebnis von 125-104 für Houston machte den heutigen Klassenunterschied deutlich, konnten die Rockets verdientermaßen die Serie ausgleichen.

Nachdem vor allem die Rollenspieler in Spiel 3 enttäuschten und beispielsweise Anderson, Gordon und Williams nur 3-18 Würfen (1-9 Dreiern) trafen und nur elf Punkte erzielten, zeigten sich diese drei von einer ganz anderen Seite, versenkten zu dritt 10-21 Dreier und waren mit 48 Punkten der Hauptgrund für den Erfolg der Rockets.

Bereits im ersten Viertel begannen die Rockets stark und entschieden den Startabschnitt mit 34-22 für sich. Popovich sprach davon, dass hier bereits eine Vorentscheidung gefallen war, da sein Team defensiv viel zu passiv agierte und das Feuer und die Einstellung vermissen ließ, die Houston heute an den Tag legte. Ein 15-3 Lauf brachte die Rockets innerhalb von dreieinhalb Minuten in Führung und sollte den Grundstein für den Sieg sein.

Immerhin wusste San Antonio aber im zweiten Viertel dagegen zu halten und so verhinderten sie einen größeren Rückstand. Es kam sogar noch besser, lief es nun auch in der Verteidigung und so kämpften sich die Spurs Stück für Stück zurück ins Spiel. Der Halbzeitstand von 57-53 für Houston zeigte, dass das Spiel eigentlich doch nicht entschieden war und Houston sich strecken musste, um das Spiel nicht wieder aus der Hand zu geben.

In der Halbzeitpause schien Mike D’Antoni aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Schnell wuchs der Vorsprung im dritten Viertel wieder auf zehn Punkte an. Nach der Hälfte des Viertels führten die Rockets sogar mit 18 Punkten Vorsprung. Wieder konnte San Antonio ein wenig verkürzen, doch diesmal blieben die Rockets konzentrierter und gingen beim Stand von 91-76 in die letzte Viertelpause.

Hier dauerte es dann nicht besonders lange, bis klar war, dass für die Spurs gegen die Rockets heute keine Chance bestand. Der Vorsprung wuchs auf über 20 Punkte an, die Rockets trafen aus allen Lagen und verwandelten schlussendlich 19 von 43 Dreiern. Vor allem die Rollenspieler zeigten sich wieder stark und Harden, der „nur“ 28 Punkte erzielte, sagte, dass die Mannschaft Anderson und Co. so aggressiv braucht; ob sie treffen sei erstmal egal, Hauptsache sie werfen auf den Korb. Seine Mitspieler hielten sich daran und so gewann Houston verdientermaßen mit 125-104 und glich damit die Serie zum 2-2 aus.

Spiel 5

Patrick Beverly wurde zum Helden des Spiels, starb sein Großvater kurz vor dem Spiel. Der Aufbau der Rockets stand aber trotzdem auf dem Feld und zeigte mit 10 Punkten, 4 Rebounds, 6 Assists und seiner gewohnt aggressiven Defense ein gutes Spiel und reihte sich zu den anderen Rollenspieler mit guter Leistung ein.

Nicht wirklich mitwirken konnte Nene, verletzte er sich nach zwei Minuten Einsatzzeit und vier Punkten an der Leiste. Nach dem Spiel wurde er direkt ins Krankenhaus gebracht, doch ob er in Spiel 5 spielen kann ist unklar. In Spiel 4 fiel sein Ausfall kaum ins Gewicht. Die kleine Aufstellung kam den Rockets und ihrem schnellen Spiel heute zu Gute, denn die Spurs schienen einfach nicht bereit den Kampf anzunehmen.

Coach Popovichs Analyse machte klar, dass er wusste, warum die Spurs heute keine Chance haben. So sah er die Fehler einerseits bei der Defense seines Teams, andererseits wusste er jedoch auch die gute Leistung der Rockets zu würdigen. Die hohe Anzahl an zugelassen Drives zum Korb und daraus folgenden Pässen, sorgten für viele freie Würfe, die die Rockets heute zu versenken wussten.

Letzten Endes hat aber keines der Teams einen klaren neuen Nachteil nach diesem Spiel. So steht es 2-2 und auch wenn beide je ein Spiel in fremder Halle gewinnen konnten, ist es der gleiche Stand, als hätten sie einfach ihre Heimspiele gewonnen. Aus einer Best of Seven Serie wurde also eine Best of Three Serie. Mit Parker und Nene haben wahrscheinlich beide Teams Ausfälle zu beklagen und es gilt in den letzten Spielen die richtige Einstellung an den Tag zu legen.

In Spiel 5 haben die Spurs meiner Ansicht nach einen Vorteil. Popovich ist dafür bekannt aus Niederlagen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Zudem zeigten sich Leonard und Aldridge mit jeweils 16 Punkten nicht ganz so stark in Spiel 4 und eine Antwort ist zu erwarten. Doch vor allem defensiv wird man San Antonio in Spiel 5 anders erleben, sodass der Tipp heute auf Leonard und Co. gehen sollte, die die sich erneut für eine Pleite revanchieren und sich durch den Sieg den ersten Matchball erspielen.

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