• Spiel 1: GSW – SAS 113-111
  • Spiel 2: GSW – SAS 136-100
  • Spiel 3: SAS – GSW 108-120
  • Stand: 3-0 Golden State Warriors

Mit 120-108 konnten die Golden State Warriors auch das dritte Spiel gegen die San Antonio Spurs gewinnen, diesmal allerdings in San Antonio. Dabei musste Golden State auf Zaza Pachulia verzichten, während die Spurs ohne Tony Parker und ohne Kawhi Leonard auskommen mussten. Nach der deutlichen Klatsche in Spiel 2, hatte sich das Team von Gregg Popovich viel vorgenommen, doch schlussendlich waren die Warriors erneut zu stark.

Dabei startete das erste Viertel für die Heimmannschaft gar nicht schlecht. Golden State fand zwar etwas besser ins Spiel und führte bis drei Minuten vor dem Ende des Viertels, doch die Spurs setzten zu einem Schlussspurt an und erkämpften sich eine 33-29 Führung. Leider mussten sie diese teuer bezahlen, da sich David Lee zum Ende des ersten Viertels verletzte. Die erste Diagnose war ein Riss der Patellasehne, was auch für ihn das Playoff-Aus bedeuten würde.

In den ersten Minuten des zweiten Viertels konnten die Spurs die gute Leistung zunächst fortsetzen, doch langsam aber sicher kämpften sich die Gäste heran und übernahmen vier Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit wieder die Führung. Beim folgenden Halbzeitstand von 64-55 für die Warriors, hatte sich das Spiel also gedreht und der Favorit lag wieder in Führung.

Auf Seiten der Spurs wurden Kawhi Leonard und Tony Parker schmerzlich vermisst. Patty Mills, der bereits in den ersten beiden Spielen Probleme hatte, konnte auch heute mit nur sieben Punkten (2-10 aus dem Feld) nicht überzeugen, obwohl es sein bestes Spiel dieser Serie war. LaMarcus Aldridge versuchte auch etwas mehr als in den vorangegangenen Spielen, doch bereits zur Halbzeit war erkennbar, dass er heute erneut Probleme hatte. JaVale McGee, der für Pachulia in die Starting Five rutschte, erzielte in Halbzeit 1 zudem 16 Punkte und spielte damit insgesamt effektiver als Aldridge.

Doch trotzdem war zur Halbzeit vorerst noch alles offen und auch Mills und Aldridge hatten noch den Glauben daran, in Halbzeit 2 das Spiel zu drehen. Leider konnte aber keiner der Beiden überzeugen, sondern ein Spieler des Gegners riss das Spiel im dritten Viertel an sich. 19 seiner 33 Punkte erzielte hier nämlich Kevin Durant, der seinem Team damit das Viertel rettete. Die Spurs waren mit 33 Punkten nämlich gut drauf, doch Golden State kam angeführt durch Durant auf 36 Punkte und schraubte die Führung bis zum Ende des dritten Viertels so auf 100-88 hoch. Die Spurs gaben sich erfreulicherweise nicht auf und verkürzten noch einmal auf acht Punkte. Ein anschließender 12-3 Lauf der Gäste erhöhte den Vorsprung aber wieder auf 115-98 und so brachte Golden State das Spiel am Ende sicher nach Hause und gewann mit 120-108.

Gregg Popovich zeigte sich nach dem Spiel mit der Einstellung seines Teams zufrieden. Gleichzeitig betonte er aber nochmal, dass man stets gegen vier All-Stars spielen muss und es somit äußerst schwer hat. Nicht zu vergessen ist dabei sicherlich, dass den Spurs mit Leonard und Parker selbst zwei All-Stars fehlen. Mit David Lee wurde die Liste der Verletzten nun noch etwas länger und Spiel 4 scheint und schier unlösbare Aufgabe zu werden.

Spiel 4 San Antonio – Golden State

Die wohl demotivierenste Statistik vor Spiel 4 ist wohl die, dass es noch nie einem Team gelang, einen 0-3 Rückstand in einer Serie aufzuholen und die Serie noch zu gewinnen (0-125). Erst recht nicht, wenn man bedenkt, mit welcher Leichtigkeit die Warriros ihre Spiele zu gewinnen scheinen. So gewannen die Warriors ihre ersten 11 Playoff-Spiele in Folge (NBA Rekord eingestellt) und nur Spiel 1 gegen die Spurs (113-111) und Spiel 3 gegen Portland (119-113) wurde mit weniger als 11 Punkten Vorsprung gewonnen.

Dazu scheinen auch die Big 4 in ordentlicher Verfassung zu sein. Draymond Greens Allrounder-Leistungen, aber auch starke Auftritte von Curry und Durant, zeigen, dass es bei Golden State läuft. Einzig Klay Thompson blieb bisher blass, doch es ist bekannt, dass er jederzeit den Schalter umlegen kann. Auch JaVale McGee zeigt sich in starker Verfassung und gab den Warriors in den 10 Minuten pro Spiel mit 7,5 Punkten und 3,2 Rebounds und 1,1 Blocks eine großartige Unterstützung. Auf Seiten der Spurs wird es schwer besonders gute Leistungen herauszuheben. Im Gegenteil waren sogar in Person von Mills und Aldridge bisher eher zwei Enttäuschungen auszumachen. Manu Ginobili zeigte mit 17 Punkten in Spiel 1 und 21 Punkten in Spiel 3 immerhin starke Leistungen, doch natürlich war dies zu wenig.

Schlussendlich sind die Spurs immer noch eine gute Mannschaft, wie sie in Runde 2 gegen Houston bewiesen, doch gegen dieses Golden State Team sind es einfach zu viele Verletzungen für Popovich und seine Mannschaft. Danny Green sagte zudem, dass es selbst wenn die Spurs gesund wären, eine sehr schwere Aufgabe wäre. Es ist also klar, dass vor dem letzten Spiel alles für die Warriors spricht. Vielleicht könnte Kawhi Leonard zurückkehren und das Spiel nochmal schwer machen, doch 100%ig fit wird er nicht sein und Durant und Co. werden ihm sicher nicht erlauben irgendwie in einen Rhythmus zu kommen.

Daher revidiere ich meinen Serien-Tipp vom Beginn der Conference Finals und sage, dass die Warriors auch Spiel 4 gewinnen und die Serie damit sweepen. Davon abgesehen, dass die Spurs nämlich verletzungsbedingte Probleme haben, rissen sich die Warriors seit der Leonard-Verletzung zusammen und konnten überzeugen ohne dabei zu überragen. Dies werden sie auch in Spiel 4 tun und daher gewinnen, und so zum dritten mal in Folge in die Finals einziehen.

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