Wirklich viel Spannung scheint das Spiel zwischen den Sacramento Kings und den Phoenix Suns nicht zu versprechen, trifft der Tabellenzehnte der Western Conference auf den Tabellenletzten. Doch vor allem die individuellen Leistungen der jeweiligen Spieler haben derzeit großen Unterhaltungswert, auch wenn die Ergebnisse oft nicht stimmen. Heute muss es einen Gewinner geben, sodass sich die starken Leistungen auch endlich mal auszahlen könnten.

Sacramento Kings

Prinzipiell geht Sacramento dabei als Favorit ins Spiel. Das erste Duell war für Beide der Start in die Saison und Sacramento setzte sich bereits hier mit 113-94 durch. Zwar konnten die Kings insgesamt nur vier Siege mehr erzielten, doch sie hielten sich einige Zeit auf Rang 8, mussten dann aber zuletzt mit der Gay Verletzung einen herben Rückschlag hinnehmen. Zwar konnten sie drei Spiele ohne ihn gewinnen, doch die anderen fünf Partien gingen seit seinem Riss der Achillessehne verloren.

Offensiv hatte Sacramento nur bedingt Probleme, liegen die in dieser Zeit erzielten 104,6 Punkte noch über ihren Saisonschnitt. Vor allem DeMarcus Cousins trug großen Anteil daran, erzielte er 29 Punkte pro Spiel seit Gays Ausfall und streute dabei zwei 40 Punkte Spiele ein. Neben ihn konnte sich auch Ty Lawson aufdrängen. Trotz begrenzter Einsatzzeiten lieferte er zumindest in einigen Spielen guten Leistungen ab und bewarb sich als Alternative.

Doch eigentlich ist egal, was die Kings in der Offensive machen, bleibt die Verteidigung ein großes Problem. So kassierten sie 109,1 Punkte pro Spiel und in den letzten elf Spielen hielten sie ihre Gegner nie bei unter 100 Punkten. Dazu kommt, dass nach einem kurzen Aufbäumen die letzten beiden Spiele verloren wurden und somit der kurze Aufschwung dahin war. Doch bei all der Kritik darf man nicht vergessen, dass die letzten acht Spiele alle auswärts stattfanden, was neben dem Gay-Ausfall ein weiterer, klarer Nachteil war.

Phoenix Suns

So könnten die Suns eigentlich zuversichtlich in die Partie gehen, doch leider sind die eigenen Leistungen derzeit einfach zu schwach, als dass man große Zuversicht an den Tag legen könnte. So verloren die Suns ihre letzten fünf Spiele in Folge und obwohl sie dabei selbst 110,6 Punkte erzielten, verloren sie diese fünf Spiele im Schnitt mit fast 10 Punkten Unterschied.

Die Defensive ist also auch bei ihnen ein großes Problem, obwohl sie sowohl bei den Rebounds, Blocks und Steals eher im oberen Bereich im ligaweiten Vergleich zu finden sind. Doch bei allen drei wichtigen Wurfquoten (Freiwurf, Dreier und insgesamt aus dem Feld), gehören die Suns jeweils zu den drei Teams, die die höchsten Quoten gegen sich haben.

Coach Earl Watson und sein Team müssen sich also etwas einfallen lassen, denn der Trend der letzten Wochen, dass die individuellen Leistungen gut sind aber keine Siege eingefahren werden, setzte sich auch bei der letzten Pleite gegen die Clippers fort. Eric Bledsoe erzielte zum dritten mal innerhalb der letzten sechs Spiele 40 oder mehr Punkte, doch leider sprang dabei nur ein Sieg heraus. Auch Devin Booker scorte dabei stets über 20 Punkte, doch bekanntermaßen war die Offensivleistung nicht das Problem.

Tipp

Letztlich stehen sich also zwei Teams gegenüber die mit Cousins, Bledsoe oder auch Booker starke Offensivoptionen haben. Doch beide Teams verteidigen einfach zu schlecht um den Lohn für die Top-Leistungen einzufahren und langfristig Erfolg zu haben. So steht derzeit keines der Teams auf einem Playoffplatz und selbst für die Kings, die eigentlich gute Chancen hatten wird es ohne Gay sehr schwer diesen zu erreichen. Am Ende denke ich jedoch, dass die Kings von der Formkrise der Suns profitieren, sich freue wieder vor den eigenen Fans zu spielen und damit einen Heimsieg einfahren können. Die Suns zu unterschätzen wäre falsch, aber insgesamt kam von ihnen zuletzt zu wenig.

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Player to watch: DeMarcus Cousins

Die Nominierung zum All-Star war reine Formsache und so wurde er von den Coaches verdientermaßen gewählt. Seine Leistungen lassen selten Raum zur Kritik und immer wieder trägt er die Kings im Alleingang zum Sieg. Aktuellstes Beispiel war der Sieg über die Hornets, als er mit 35 Punkten und 18 Rebounds überzeugte. Auch die anderen Spiele waren ok (z.B. 46 Punkte, 15 Rebounds gegen Philly), doch die Unterstützung fehlte und das Spiel ging knapp verloren. Im allerletzten Spiel gegen die Rockets erzielte dann auch Cousins ausnahmsweise nur 16 Punkte und 7 Rebounds in 25 Minuten und gegen die Rockets verlor man klar (83-105). Die ungewollte Pause und die Niederlage werden ihn aber sicher wieder motiviert haben und so kann man davon ausgehen, dass er gegen die Suns seinen Schnitt von 28 Punkten erreichen kann.

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