Sabine Lisicki – Marion Bartoli, eine deutsche im Wimbledon Finale, das hat es seit gefühlten 50 Jahren nicht mehr gegeben. Die gute alte Steffi Graf war es im Jahr 1999, die die deutschen Fahnen gegen Lindsey Davenport vertreten hat. Nun darf sich „Bumm Bumm“ Biene, wie sie liebevoll genannt wird gegen Marion Bartoli versuchen.

Wer dieses Finale vorhergesagt hat, sollte mittlerweile Millionär sein, denn auch die Experten unter den Experten haben dieses Spiel nicht vorhersehen können. Auf dem Weg in dieses Finale hatte Lisicki den wohl schwereren Weg. Sie siegte unter anderem gegen Serena Williams und Agneska Radwanska. Die englischen Buchmacher haben sie zum Favoriten erklärt. Ich bin mir da nicht so sicher.

Der Liebling der Fans ist sie auf jeden Fall, denn Lisicki ist eine der wenigen Spielerinnen die ihren Gefühlen auf dem Platz freien Lauf lässt und Emotionen zeigt.

Beide Spielerinnen standen sich bisher vier Mal gegenüber. Drei dieser Duelle gewann die Deutsche. Das letzte Aufeinandertreffen gab es ebenfalls auf dem heiligen Rasen von Wimbledon, das war im Jahr 2011. Damals gewann Lisicki mit 6:4, 6:7 und 6:1.

Sabine Lisicki

Lisicki ist zwar in Deutschland geboren, ihre Eltern stammen jedoch aus Polen. Sie spricht beide Sprachen fließend. Ihren Hauptwohnsitz hat sie derzeit in Bradenton/ Florida wo auch Tommy Haas ein Haus besitzt.

Lisicki befindet sich auf Platz 24 der Weltrangliste, wird aber sicherlich nächsten Montag unter den Top 20 zu finden sein. Das Jahr 2013 verlief für Lisicki bisher nicht sonderlich erfolgreich, von daher ist es umso bemerkenswerter was sie hier erreicht hat.

Lisicki erklärte schon vor Jahren, dass Wimbledon ihr absolutes Lieblingsturnier sei. Hier feierte sie bis dato auch die größten Erfolge. Durch ihren Aufschlag und krachende Vorhand ist ihr Spiel perfekt für das Spiel auf Gras zugeschnitten. Sollte sie den Platz als Sieger verlassen, kann sie einen neuen Tennisboom in Deutschland auslösen, wie es ihn zuletzt zu Zeiten von Becker und Graf gegeben hat.

Marion Bartoli

Auch für Marion Bartoli gab es im Jahr 2013 noch nicht sonderlich viel zu feiern. Die Weltranglisten 15. steht ebenso überraschend im Finale wie Lisicki.

Wenn es hier einen kleinen Vorteil für Bartoli gibt, dann ist das der Fakt, dass sie hier bereits einmal im Finale stand und zwar im Jahr 2007.

Die Französin bewegt sich schon seit Jahren um die Top 20 der Welt, zum ganz großen Wurf hat es aber bisher noch nicht gereicht. Wir werden auf jeden Fall ein neues Gesicht auf der Grandslamsieger Geschichte sehen.

Bartoli hatte den Vorteil, dass es die Auslosung gut mit ihr meinte. Spielerinnen wie Scharapowa oder Azarenka schieden bereits früh aus. Aus diesem Vorteil hat sie nun Kapital geschlagen, dass verdient Respekt.

Sabine Lisicki – Marion Bartoli Form

Beide Spielerinnen waren vor dem Turnier nicht unbedingt in guter Verfassung, von daher ist es umso überraschender, dass sie sich jetzt im Finale gegenüberstehen.

Was sie allerdings in den zwei Wochen von Wimbledon gezeigt haben, war Tennis vom allerfeinsten. Beide stehen verdient in diesem Finale.

Sabine Lisicki – Marion Bartoli Tipp

Für viele ist Lisicki der klare Favorit. Ich denke aber, dass das Spiel gegen Radwanska einiges an Kraft gekostet hat. Bartoli fegte über ihre Gegnerin einfach hinweg und konnte sich schonen. Ich hoffe das Lisicki gewinnt, erwarte aber ein enges Spiel.

Tipp: über 21.5 Punkte im Spiel – 1.87 Betvictor

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