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Gastgeber Russland steht bei der WM 2018 überraschend im Viertelfinale gegen Kroatien. Dort dürfte allerdings Schluss sein.

Wer hätte das gedacht: Gastgeber Russland steht bei der WM im Achtelfinale. Dort bekommt die Sbornaja es mit den Kroaten zu tun. Das Achtelfinale verlief für beide Teams dramatisch, erst im Elfmeterschießen zogen die Mannschaften in die nächste Runde ein. Dennoch lassen sich in der Spielanlage und fußballerischen Qualität klare Unterschiede ausmachen. Gelingt den Russen trotzdem der nächste Coup?

Tipp & Tendenz

Kroatien ist im Duell mit dem WM-Gastgeber klarer Favorit. Die Cockasti spielte in einer durchaus fordernden Gruppe die beste Vorrunde aller Teilnehmer, erst im Achtelfinale gegen Dänemark stieß das Team auf ernsthafte Probleme. Diese löste letztlich Keeper Subasic mit hervorragenden Paraden im Elfmeterschießen.

Glänzende Reaktionen konnte auch Russlands Igor Akinfeev zeigen, dank dem die Sbornaja die Spanier schlug. Nominell hat das Team damit bereits einen Gegner bezwungen, der stärker daherkommt als die Kroaten. Jedoch sollte man eines nicht vergessen: Russland hat Spanien im Elfmeterschießen (!) besiegt, und dorthin kam es nicht nur, weil das Team anständig verteidigt hat, sondern auch weil die Spanier offensiv so schwach agierten.

Von den Kroaten darf man angesichts des bisherigen Turnierverlaufs mehr erwarten. Demnach dürfte das Viertelfinale eher wie Russlands Vorrundenbegegnung gegen Uruguay (0:3), weniger wie das jüngste Achtelfinalspiel.

Daher die Prognose: Sieg für Kroatien – Quote 2,20 bei bet365

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Russland

Die bisherigen WM-Ergebnisse: 5:0 vs. Saudi-Arabien, 3:1 vs. Ägypten, 0:3 vs. Uruguay, 4:3 n.E. vs. Spanien

Russland befindet sich im Fußballfieber! Eine ganze Nation hat ihre Liebe für den runden Ball entdeckt, schlicht weil die Sbornaja schon jetzt alle Erwartungen übertroffen hat.

Im Vorfeld des Turniers war der russisschen Nationalelf wenig bis nichts zugetraut worden. Das Vorrundenaus schien wahrscheinlicher als ein Weiterkommen, gar die Blamage, die Heim-WM als Gruppenletzter abzuschließen (hinter Saudi-Arabien!) schlossen viele nicht aus. Drei Wochen später steht das Team im Viertelfinale. Was für eine Entwicklung.

In der Vorrunde taten die Russen genau das, was für ein Weiterkommen nötig war: Sie schlugen Saudi-Arabien und Ägypten. Dass das Team dabei sogar acht Treffer erzielte (bei zwei Gegentoren), sorgte in der Bevölkerung für reichlich Euphorie. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Uruguay erhielt diese jedoch einen herben Dämpfer: 0:3, ohne den Hauch einer Chance unterlag das Team der Celeste, die kontrolliert, aber keinesfalls entfesselt aufspielte.

Unübersahbar traten in jener Partie die Schwächen der Russen in Erscheinung: Offensiv fehlt es gegen gut sortierte Verteidigungsreihen an Durchschlagskraft, defensiv mangelt es an individueller Qualität, um einen Doppelsturm der Klasse „Suarez & Cavani“ zu stoppen. Viele waren in der Folge davon ausgegangen, dass das Achtelfinale gegen Spanien der letzte WM-Auftritt Russlands sein würde – doch es kam anders.

Die Sbornaja lieferte eine leidenschaftliche Kampfleistung, warf sich in jeden Schuss der Spanier und bewies einmal mehr eine (fast schon zweifelhaft) herausragende Ausdauer. Den frühen Rückstand egalisierte das Team per Handelfmeter und rettete sich in der Folge verdient bis ins Elfmetrschießen. Dort wurde Akinfeev zum Helden: Erst parierte er Kokes schwach getretenen Strafstoß, dann hielt er mit einem sensationellen Fußreflex auch Iago Aspas‘ Versuch – Sieg für Russland.

Die Sbornaja hat damit schon jetzt mehr erreicht, als es ihr Menschen mit Fußballsachverstand zugetraut hätten. Zustandegekommen ist die Erfolgsserie einerseits aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit, im Achtelfinale jedoch auch aufgrund der Unzulänglichkeiten des Gegners. Soll heißen: Russland spielt respektabel, mehr (weiterhin) nicht. Ein Gegner von Weltklasse-Format ist nach wie vor mindestens eine Nummer zu groß, sofern er vor kreischenden russischen Massen sein Potential abrufen kann.

Mögliche Aufstellung Russland

Man sollte meinen, Coach Cherchesov würde nach 120 langen Minuten gegen Spanien über Änderungen in der Startelf nachdenken. Frische Energie einwechseln. Doch davon ist nicht auszugehen. Die Mannschaft weist Fitnesswerte auf, die manch einen anderen natürlichem Zustandekommen zweifeln lassen, obendrein wirkt keiner der Akteure wahrhaft ersetzbar. Somit geht wohl die Anfangsformation des Achtelfinals gegen Kroatien erneut an den Start.

Akinfeev – Kupetov, Ignashevich, Kudryashov – Mario Fernandes, Zhirkov – Samedov, Zobnin, Kuzyaev, Golovin – Dzyuba

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Kroatien

Die bisherigen WM-Ergebnisse: 2:0 vs. Nigeria, 3:0 vs. Argentinien, 2:1 vs. Island, 3:2 i. E. vs. Dänemark

Luka Modric dürfte nach dem gewonnenen Elfmeterschießen der glücklichste Mann auf dem Feld gewesen sein. In der regulären Spielzeit hatte er einen Strafstoß verschossen und damit die bei Weietem beste Gelegenheit, seine Cockasti ins Viertelfinale zu schießen. Einige Minute später erreichte das Team dennoch die Runde der letzten Acht – und Modric wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte.

Danijel Subasic vom AS Monaco verdient nicht das Prädikat Weltklasse, er ist ein solider Schlussmann, für gewöhnlich jedoch keiner, der den Unterschied macht – und wenn, dann eher zum Schlechten. Zu Beginn schien auch das Achtelfinale gegen Dänemark dieser Einschätzung zu entsprechen. Nach nur 58 Sekunden musste Kroatiens Schlussmann bereits hinter sich greifen, nachdem ihm ein haltbarer Abschluss unter den Fingern durchgeglitten war. Die Kroaten glichen jedoch schnell aus, anschließend passierte nichts mehr. Im Elfmeterschießen krönte sich Subasic dann zum König von Kroatien – zumindest bis zum kommenden Sonntag.

Dass es die Mannschaft nicht schaffte, einen Gegner wie Dänemark binnen 90 bzw. 120 Minuten zu bezwingen, gibt zu denken. In der Vorrunde machte das Team noch einen herausragenden Eindruck, vor allem nach dem zweiten Gruppenspiel, in dem man Argentinien regelrecht deklassierte. Unterm Strich erreichten die Kroaten die K.o.-Phase mit einer nahezu optimalen Balance aus Kontrolle und Risikofreude, Defensivbemühung und Angriffsbereitschaft, individueller Klasse und mannschaftlicher Geschlossenheit.

Nach der Partie gegen Dänemark lässt sich das nur noch unter Vorbehalt sagen. Denn unter Druck, so scheint es, kann die Mannschaft ihr Potential nicht vollumfänglich ausschöpfen. Hierin sollte die russischen Hoffnungen liegen. Ansonsten gibt es nämlich keinerlei Grund zur Annahme, Kroatien könnte der Sbornaja unterliegen.

Mögliche Aufstellung Kroatien

Kroatiens Coach Dalic hat seine Stammelf gefunden. Auch wenn auf der Bank noch reichlich Qualität schlummert, dürfte er größtenteils bei seiner gewohnten Rotation bleiben. Einzig Innenverteidiger Strinic könnte durch Pivaric ersetzt werden.

Subasic – Vrsaljko, Lovren, Vida, Strinic – Rakitic, Brozovic, Modric – Rebic,Perisic – Mandzukic

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Russland – Kroatien im TV oder Livestream

Wer den Auftritt des WM-Gastgebers gegen Kroatien live verfolgen möchte, wird bei der ARD glücklich. Das Erste Deutsche Fernsehen überträgt die Partie im TV sowie per Stream auf sportschau.de. Anpfiff ist am 7. Juli um 20.00 Uhr.

 

Liveticker und Statistiken