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Es ist angerichtet. Das Spiel der Spiele. Das Traumfinale. Das ewige Duell, das die Tenniswelt seit zwei Jahrzehnte fasziniert. Roger Feder und Rafael Nadal stehen sich nach langer Grand Slam Finalabstinenz am Sonntagmorgen zum 40. Mal gegenüber. Egal wie dieses Match ausgeht Roger Federer kehrt definitiv in die Top 10 der Weltrangliste zurück – der 35jährige stand seit Mai 2001 nicht mehr so schlecht in der Weltrangliste wie aktuell auf Platz 17.

Roger Federer

Roger Federer wird von den sozialen Medien und der Fachpresse mit Lob überhäuft. Die Superlative scheinen allmählich auszugehen, und das völlig zurecht. Der Schweizer bewegt sich im Alter von 35 Jahren so gut wie lange nicht und ist nur einen Sieg vom 18. Grand Slam Titel bzw. vom 5. Erfolg bei den Australien Open entfernt. Roger Federer muss man bei einem Grand Slam Turnier immer auf der Rechnung haben aber dass er ausgerechnet nach einer halbjährigen Verletzungspause und nahezu ohne Spielpraxis wieder die Chance hat auf einen Grand Slam Titel hat ist für jeden Experten überraschend. Der letzte Grand Slam Sieg gelang dem Schweizer in Wimbledon 2012.

Roger Federer hält nahezu jeden Rekord: die meisten Grand Slam Titel (17), dreimal drei Grand Slam Titel in einer Saison, vierfacher Weltsportler des Jahres etc, etc, etc. Doch all das ist im anstehenden Australien Open Finale Nebensache. So sehr wünscht ihm jeder Tennisfan einen weiteren Triumph. Der Schweizer, der von seiner Frau Mirka nochmals zu einem Comeback motiviert wurde, ist im Finale gegen Nadal leichter Außenseiter. Knapp fünf Stunden lang konnte er seinen Kontrahenten Rafael Nadal gegen Dimitrov – besser bekannt als Baby Federer – beobachten. Das könnte ein Vorteil sein, zumal Dimitrov´s Spielstiel sehr ähnlich dem vom „Maestro“ ist. Der große Unterschied zu Dimitrov ist: Roger Federer nimmt die Bälle früher und versucht die Grundlinie zu verteidigen. Er nimmt die unangenehmen, hoch abspringenden Topspins im Aufsteigen und gibt so Nadal weniger Reaktionszeit. Dimitrov hat nach tollem Kampf das Spiel auch deshalb verloren, weil er in Satz 1 und Satz 3 immer wieder Probleme hatte die Rückhand zu drücken. Er musste die Bälle meist schulterhoch spielen und konnte so weniger Druck erzeugen.

Federer hat gegen seinen Landsmann Stan Wawrinka nach einer Zweisatzführung bereits als sicherer Finalist ausgesehen. Erst im 5. Satz findet er zu seiner mentalen Stärke zurück und nimmt nach dem 5-Satz-Sieg gegen Nishikori einen weiteren topgesetzten aus dem Turnier.

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Rafael Nadal

Nadal hat eine ähnliche Vorgeschichte wie Roger Federer. Wenig Spielpraxis in der Vorsaison und immer wieder Rückschläge durch Verletzungen machten bereits in der Vorsaison eine Teilnahme beim Masters in London unmöglich. Nadal fokussierte sich voll und ganz auf diese Australien Open und zeigte bereits bei den Vorbereitungsturnieren und Exhibitions, dass mit ihm zu rechnen sein wird. Nach dem Sieg in Abu Dhabi Anfang des Jahres hatte ihn wohl jeder Skeptiker am Schirm. Er geht in der unteren Hälfte den Nummer 2 gesetzten Novak Djokovic aus dem Weg und nimmt mit Monfils (kreative Kampfmaschine), Raonic (längst nicht nur ein Aufschlagriese) und Dimitrov (Alleskönner) verschiedenste Spielertypen aus dem Turnier. Im Halbfinale gegen Dimitrov muss Nadal im 5. Satz mehrere Breakbälle abwehren ehe er selbst das entscheidende Break zum 5-4 macht und mit dem 3. Matchball das Finale fixiert.

Auch nach knapp fünf Stunden, geprägt von langen Ballwechseln, sieht man bei Nadal keine Müdigkeit. Es überwiegt die Freude über das neuerliche Erreichen eines Grand Slam Finales seit seinem Triumph bei den French Open 2014.

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Tipp und Prognosen

Beide Spieler profitieren von einer notgedrungenen, längeren Pause im Vorjahr und wirken top Fit. Natürlich kommt ein frühes Ausscheiden von Andy Murray und Novak Djokovic auch gelegen.

Nadal führt die H2H Statistik gegen Federer mit 27-12 doch recht deutlich an, nicht zuletzt aufgrund der Dominanz auf Sandplatz. Hier konnte Nadal 13 von 15 Matches seit 2005 für sich entscheiden. Federer hingegen hat die Nase auf Rasen vorne. In seinem Wohnzimmer Wimbledon führt er im Head2Head mit 2-1, unvergesslich dabei das Finale 2008, in dem Nadal den entscheidenden 5. Satz mit 9:7 für sich entscheiden konnte. Was aber die wenigsten wissen, auch auf Hard Court hat Nadal die bessere Bilanz. Mit 13 Siegen bei 8 Niederlagen lieferten sich beide Spieler zumeist enge Matches.

Federer hatte einen Tag länger Zeit sich zu regenerieren, was gegen einen Rafael Nadal wohl kaum ins Gewicht fällt. Federer muss sich auf seine Stärken konzentrieren – ein starker Aufschlag, solides Volley Spiel und kurze Ballwechsel. Allerdings wird auch er jeden Punkt aufbereiten müssen, Nadal gibt keinen Ball verloren und treibt so seine Gegner meist in den Wahnsinn. Ein wesentlicher Faktor wird allerdings das Cross Duell – wie kann Federer seine Position im Platz gegen den Linkshänder verteidigen und wie  lange kann er dieses aufwändige Spiel durchhalten. Nadal hat Vorteile je länger die Ballwechsel und je länger das Match dauert.

Wie sie oft bei knappen Spielpaarungen ist die Breakballeffizienz in den entscheidenden Augenblicken entscheidend. Aber auch hier lässt sich kein klarer Favorit ausmachen. Es wird eine enge, intensive Kiste und große Matches werden nun mal im 5. Satz entschieden!

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