Ein weiterer Heimsieg von Meister Salzburg würde gleichbedeutend mit dem Herbstmeistertitel sein; doch Vorsicht das Tabellenschlusslicht aus Wolfsberg mit Neo Trainer Heimo Pfeiffenberger setzte mit dem 4-0 Heimsieg gegen die Admira ein Ausrufezeichen!

Red Bull Salzburg - Wolfsberger AC

Red Bull Salzburg

Die Salzburger verpassen die alleinige Tabellenführung und müssen beim Stadtrivalen Grödig zwei bittere Punkte abschöpfen. Im Lokalderby starten die Bullen gut und Kapitän Soriano bringt die Gäste nach anfänglichen Problemen in der 15. Minute in Führung. Danach übernimmt der Meister das Spielgeschehen und lässt in Abwesenheit der Kreativabteilung im Mittelfeld (Minamino und Keita – letzterer mit Zahnproblemen) Chancen auf die frühe Entscheidung liegen. Vor enttäuschenden 2.000 Zusehern lässt Damari eine Doppelchance liegen und Lainer´s Faller im Strafraum bleibt ohne Konsequenzen. Nach der Pause greift erstmals das Konzept von Grödig Trainer Schöttel erstmals – die drei defensiven Mittelfeldspieler spielen sich am rechten Flügel durch die Abwehr und Rasner trifft nach Hereingabe zum verdienten Ausgleich. Der Spielfluss beim Meister ist gebrochen und nach einem vergebenen „Sitzer“ von Sulimani (80. Minute) muss man letztlich sogar noch mit dem Punkt zufrieden sein.

Die Salzburger setzten sich aufgrund der Austria-Niederlage in Ried an die Tabellenspitze und können mit einem Dreier die Herbstmeisterschaft fixieren.

Die Salzburger haben nur eines der letztens sechs Bundesliga Duelle gegen den WAC gewonnen (im letzten Heimspiel 3-0). Jedoch konnte man die vergangenen fünf Heimspiele allesamt gewinnen – die einzige Heimniederlage bislang setzte es am 2. Spieltag gegen Ried.

Aufstellung Red Bull Salzburg

Es fehlen:  Leitgeb (Mittelfeld Ersatz; Knieprobleme), Michellon (Torwart Ersatz; Knieprobleme), Yabo (Mittelfeld-Schlüsselspieler, Knieprobleme), Sörensen (Verteidigung Ersatz; nach kurzzeitigem Comeback erneut ein Muskelfasereinriss)

Voraussichtliche Aufstellung: Walke – Ulmer, Hinteregger, Miranda, Schwegler – Keita, Pehlivan, Minamino, Lainer – Soriano, Damari

Wolfsberger AC

Beim Tabellenschlusslicht sitzt nach dem Rauswurf von Didi Kühbauer erstmals Neo Trainer Heimo Pfeiffenberger auf der Bank und sein Team startet fulminant in die neue Ära. Nach vier Spielminuten landet der erste Schuss von Wernitznig an der Kreuzecklatte und zwei Minuten später ein Wostry Pass am Pfosten. Wenige Sekunden später ist Siebenhandl im Tor geschlagen. Nach Kopfballvorlage von Ouedraogo trifft Silvio aus kurzer Distanz. Wolfsberg bleibt am Drücker und Silvio kann in der 29. Minute mit einem Flachschuss per Innenstange auf 2-0 stellen. Umstellungen im Defensivbereich der Admira bringen keine Verbesserung – durch einen Konter in der 64. Minute trifft Palla unter die Latte und fixiert die ersten drei Punkte für den Neuen Trainer. Die Freistoßflanke von Standfest zum 4-0 geht an Freund und Feind vorbei und krönt ein gelungenes Debüt.

Der neue Trainer Heimo Pfeiffenberger hat eine Albtraum-Bilanz gegen die Bullen: 0-1-9; 6:45 Tore. Dennoch mag der einstige Salzburg Spieler defensive Schwächen beim Meister gesehen haben.

Lediglich ein Pünktchen holten die Wolfsberger bislang in der Fremde (am 2. Spieltag ein 0-0 in Ried) und ist saisonübgreifend seit 20 Auswärtsspielen sieglos (3 Remis, 17 Niederlagen).

Aufstellung Wolfsberger AC

Es fehlen: Seidl (Mittelfeld Regulär; Bänderriss im Knöchel), Trdina (Sturm langzeitverletzt; Kreuzbandriss), Weber (Mittelfeld Ersatz; Trainingsrückstand), Drescher (Verteidigung Schlüsselspieler; Mittelfußknochenbruch), Kobleder (Verteidigung Ersatz; angeschlagen), Putsche (Mittelfeld Regulär; Adduktorenproblem), Schmerböck (Mittelfeld Regulär; Meniskus OP)

Voraussichtliche Aufstellung: Dobnik – Palla, Rnic, Hüttenbrenner, Standfest – Wernitznig, Tschernegg, Robitsch, Ynclan – Ouedraogo, Silvio

Tipp

Lustigerweise haben die Wolfsberger trotz der furchtbaren Auswärtsbilanz die wenigsten Gegentreffer der Liga in der Fremde hinnehmen müssen (11 Tore). Ein klares Indiz dafür, dass die Mannschaft auswärts rein auf die Defensive bedacht ist. Beide Mannschaften führen die „Aluminiumtabelle“ an – Salzburg traf mit 10mal Aluminium am häufigsten; der WAC setzte den Ball bereits 9mal ans Aluminium. Der führende der Torschützenliste Jonathan Soriano (12 Saisontreffer) traf mit 14 Toren gegen keinen anderen Klub häufiger als gegen den WAC. Die Salzburger können zum Abschluss der zweiten Runde wieder auf die Kreativspieler Minamino und Keita setzen – diese beiden Spieler können speziell gegen die tiefstehenden Wolfsberger für das Überraschungsmoment sorgen. Für diese Jahreszeit ist es in Salzburg heute Abend mild alle Vorzeichen sprechen für den nächsten Heimsieg der Bullen – kampflos werden sich die Kärntner nicht ergeben.

Tipp: Unter 3,5 Tore im Spiel – 2,10 tipico

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