Der Meister aus Salzburg hat nach der 3-1 Auftaktniederlage in Graz und zudem mit der Doppelbelastung „Champions League Qualifikation“ zu kämpfen. Dennoch soll ohne den verletzten Kapitän Soriano der erste Dreier eingefahren werden.

Red Bull Salzburg

Bei Salzburg bleibt in der Transferzeit kaum ein Stein auf dem anderen: Mit Stangl von Rapid, Heimkehrer Hinteregger von Gladbach, Wanderson von Getafe und Munas Dabbur (Grasshoppers Zürich) sind bereits die namhaftesten Zugänge genannt.

Aber die Salzburg müssen mit Keita den besten Spieler der abgelaufenen Bundesliga Saison zum Partnerverein nach Leipzig ziehen lassen. Schmitz und Damari wechseln ebenfalls zu Leipzig. Ergänzungsspieler wie Oberlin, Atanga, Pehlivan und Roguljic verlassen den Verein. Zudem wird behauptet: Sollte Salzburg nicht in die Champions League Gruppephase einziehen wird auch der absolute Schlüsselspieler und Kapitän der letzten Jahre „Jonathan Soriano“ den Verein verlassen. Valencia soll einen unterschriftsfertigen Vertrag vorliegen haben. Zudem sind Frau und Kind bereits in Spanien.

Oscar Garcia kassiert beim 3-1 in Graz seine höchste Niederlage als Coach bei Red Bull Salzburg. Die Bullen wirken über weite Strecken der ersten Halbzeit wie gelähmt und gleich drei Grazer Neuverpflichtungen treffen in Durchgang 1. Matic (6.), Schmerböck (18.) und Alar (39.) verschaffen den Hausherren mit einer überragenden Chancenauswertung eine komfortable 3-0 Halbzeitführung. Nach der Pause kommt Soriano, er wurde für das CL-Quali Hinspiel in Albanien geschont. Doch auch mit dem Kapitän gelingt den Salzburgern in der 2. Hälfte wenig. Lediglich der Anschlusstreffer des eingewechselten Neuzugangs Gulbrandsen sorgt für Ergebniskosmetik.

In der letzten Saison taten sich die Salzburger schwer gegen Wolfsberg. Dreimal trennen sich beide Teams mit einem 1-1 Unentschieden und am letzten Spieltag gewinnt Salzburg in einem „bedeutungslosen“ Spiel mit 1-0. In acht Heimspielen sind die Bullen gegen den WAC ungeschlagen und gingen dabei fünf Mal als Sieger vom Platz.

Aufstellung Red Bull Salzburg

Es fehlen: Soriano (Sturm Schlüsselspieler und Kapitän), Miranda (Verteidigung Regulär; Knöchelverletzung), Hwang (Sturm Ersatz) und Minamino (Sturm Regulär) beide in Vorbereitung auf Olympia. Sousa Campos (Mittelfeld Neuverpflichtung; noch keine Spielberechtigung), Prevljak (Sturm Ersatz; Knieverletzung), Leitgeb (Mittelfeld Regulär; Knöchelblesur), Yabo (Mittelfeld Regulär; Knieverletzung)

Voraussichtliche Aufstellung: Walke – Ulmer, Hinteregger, Caleta-Car, Lainer – Berisha, Upamecano, Laimer – Reyna, Dabbur, Lazaro

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Wolfsberger AC

Die Wolfsberger haben sich mit Topcagic (Altach), Prosenik (von Rapid), Nutz (Kapfenberg), Offenbacher und Klem (beide von Sturm Graz) punktuell verstärkt. Ziehen lassen musste man Ouedraogo in Richtung Dubai und Seidl nach Mattersburg. Die Kärntner wollen nach einer starken Rückrunde der abgelaufenen Saison, diesmal einen oberen Tabellenplatz anpeilen. Dies ging im ersten Spiel mal gründlich daneben:

Wolfsberg verpatzt den Ligaauftakt in Altach und verliert etwas unglücklich mit 1-0. In der 20. Minute wird es erstmals brenzlig als Keeper Kofler einen Freistoß prallen lässt, die Einschusschance vergibt Ortiz. Kurz vor der Pause finden die Gäste die erste Möglichkeit vor – Zündel trifft per Kopf die Latte. Nach der Pause folgt ein ansehnlicher Freistoß von Stammfest, was zugleich die letzte gefährliche Chance der Wolfsberger ist. Es sieht nach einer Punkteteilung aus als der Altacher Neuzugang Oberlin nach seiner Einwechslung zum späten 1-0 Sieg trifft – ein Schuss prallt an der Ferse von Sollbauer ab und landet vor den Beinen von Oberlin, der aus kurzer Distanz einschiebt.

In der abgelaufenen Saison gelangen dem WAC lediglich zwei Auswärtssiege (in Grödig und bei der Admira) – mit ein Grund warum die Kärntner lange am letzten Tabellenplatz zu finden waren. Gegen ein großes Team waren auswärts nur Punktegewinne ua. ein 1-1 bei Salzburg und ein 0-0 bei der Austria nennenswert.

Aufstellung Wolfsberger AC

Es fehlen: Palla (Verteidigung Regulär; Rückenprellung), Topcagic (Sturm Neuverpflichtung; Hexenschuss), Pajares (Mittelfeld Neuverpflichtung; Oberschenkelblesur)

Voraussichtliche Aufstellung: Kofler – Baldauf, Rnic, Sollbauer, Standfest – Klem, Tschernegg, Hüttenbrenner, Zündel – Wernitznig, Prosenik

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Tipp

Salzburg hat, wie bereits in der Vorsaison, Probleme die Kaderveränderungen in ein brauchbares Spielsystem umzumünzen. Gerade diese Phase ist jedoch entscheidend für eine angestrebte Champions League Teilnehme. In den bisherigen Qualifikationsbegegnungen konnte man zu keinem Zeitpunkt überzeugen. Ein glücklicher Penalty reicht bei Partizani zu einem 1-0 Auswärtssieg – Torschütze Soriano, der sich kurz nach dem Führungstreffer verletzt hat und so für die kommende Begegnung gegen den WAC fehlen wird.

Beim WAC setzte man im ersten Spiel auf Altbewährtes. Klem und Prosenik schaffen es in die Startelf – letzterer wurde im Angriff aber kaum gefährlich. Die alternative Neuverpflichtung – Topcagic – leidet noch unter einem Hexenschuss und auch die angeblich dribbelstarke Neuverpflichtung Pajares muss vorerst verletzt zuschauen.

Einen viel besseren Augenblick für den ersten Auswärtssieg in Wals Siezenheim wird es für den WAC wohl kaum geben. ­­­Die Salzburger sind trotz bereits zahlreich absolvierter Pflichtspiele in der CL-Quali nicht eingespielt und verunsichert. Zudem dämmert im Hinterkopf ein weiteres Mal ein Versagen in der CL – die Gruppenphase wurde bis Dato in der Vereinsgeschichte noch nicht erreicht. Eigentlich ein Trauerspiel mit diesen finanziellen Voraussetzungen und der Kaderstärke.

Der WAC seinerseits verbreitet keinen Schrecken auf den gegnerischen Plätzen, versteht es aber in der Verteidigung gut zu stehen.

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