Erstes Heimspiel für die Leipziger in ihrer allerersten Saison, in der höchsten deutschen Spielklasse und niemand geringerer, als die Borussia aus Dortmund gastiert in der seit Wochen ausverkauften Red-Bull Arena.

RB Leipzig

Nach dem durchaus ansehnlichen 2:2 Unentschieden bei Hoffenheim, wo man bis zum Schluss Moral bewiesen hat, wird es vor heimischem Publikum gegen die Dortmunder, die auch in diesem Jahr wieder als „Bayernjäger Nr. 1“ gelten, bestimmt nicht leicht zu bestehen.

Zum Glück konnte sich das Team um Neutrainer Hasenhüttl defensiv noch verstärken. In letzter Minute der Transferperiode konnten die „roten Bullen“ aus Leipzig den 24-jährigen Innenverteidiger Papadopoulos von Bayer 04 Leverkusen verpflichten. Der defensiv bärenstarke Grieche verfügt über ein sehr gutes Kopfballspiel und darüber hinaus durchaus auch über Offensivqualitäten. Eine entscheidende Rolle für den Wechsel nach Leipzig dürfte auch Rangnick gespielt haben. Er hatte mit „Papa“ wie er liebevoll genannt wird, schon auf Schalke das Vergnügen.

Trainer Hasenhüttl, der unter der Woche an einem Infekt erkrankt war, kann aus dem Vollen schöpfen. Die roten Bullen haben richtig Geld in die Hand genommen und haben sich laut eigenen Aussagen mächtig verstärkt. Mit Keita (15 Mio.) und Bernardo (6 Mio.) kamen zwei Spieler aus Salzburg, Papadopoulos kam von Bayer 04 Leverkusen und der, laut Rangnick, Königstransfer ist der 19-jährige Schotte Burke, der als physisches Naturereignis gilt und die rechte Außenbahn verstärken soll.

Aufstellung Leipzig

Papadoupulos wird anstelle von Comper in der Innenverteidigung auflaufen. Keita steht nach seiner überstandenen Verletzung vor seinem Bundesligadebüt. Ob Hasenhüttl den schottischen Rohdiamanten gleich im ersten Heimspiel von der Leine lässt bleibt abzuwarten, ebenso wie das Debüt von Bernardo.

Gulacsi – Schmitz, Orban, Papadoupulos, Halstenberg – Keita, Ilsanker – D. Kaiser, Sabitzer – Y. Poulsen, Selke

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Borussia Dortmund

Beim BVB scheint es fast so, als wäre gegenüber der hervorragenden letzten Saison kein Stein auf dem anderen geblieben. Neben jeder Menge Abgänge kamen unter anderem Götze von den Bayern zurück und es wurde mit Schürrle ein „Lieblingsschüler“ von Trainer Tuchel verpflichtet.

Der 2:1 Auftaktsieg gegen Mainz 05 hört sich knapper an als er war. Aubamayang traf doppelt und fängt gleich wieder dort an, wo er letztes Jahr aufgehört hat. Auf Twitter ließ er Lewandowski wissen, dass das Duell um die Torjägerkanone eröffnet sei.

Nach der schier unglaublichen Einkaufstour vom BVB, steht Trainer Tuchel nun eine 28-Mann-Kader zur Verfügung. Hört sich im ersten Moment toll an, kann aber gleichzeitig zu Problemen innerhalb der Mannschaft führen. Der Trainerfuchs ist dabei knallhart auszusortieren. Erstes Opfer scheint Sahin zu sein, für den es im Moment im Mittelfeld keinen Platz gibt.

Unter der Woche sickerte durch, dass Tuchel seine Spieler zwei Mal die Woche meditieren lässt um Stress abzubauen, weiters installierte er einen Schlafcoach. Hoffentlich schlafen die „Schwarz-Gelben“ nicht zu tief, denn es könnte sie durchaus ein heißer Tanz in Leipzig erwarten.

Aufstellung Borussia Dortmund

Der vielkritisierte Götze sitzt nur auf der Bank. Reus, Bender und Ginter fehlen immer noch verletzt. Das amerikanische Toptalent Pulisic sorgte unter der Woche für Furore. Ob Tuchel einen Platz für ihn hat bleibt abzuwarten.

Bürki – Passlack, Sokratis, Bartra, Schmelzer – Castro, Rode – Dembelé, Kagawa, Schürrle – Aubameyang

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Tipp

Die richtig gut aufgestellten Leipziger brennen auf ihr erstes Heimspiel in der deutschen Bundesliga. Die roten Bullen könnten den „Bayernjäger Nr.1“ durchaus ärgern.

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