Leipzig – Freiburg, zwei schon vor der Saisonbeginn als Aufstiegskandidaten gehandelte Klubs stehen sich im diesmal am Donnerstag stattfindenden Top-Spiel der 2. Bundesliga gegenüber. RB Leipzig gehört mit zwölf Punkten aus den ersten sieben Partien aktuell zur Gruppe der Verfolger, während der SC Freiburg mit bereits 16 Zählern schon ein kleines Polster zu den Nicht-Aufstiegsplätzen hat und diese Position am liebsten mit dem vierten Sieg im vierten Auswärtsspiel weiter ausbauen würde.

Beide Vereine stehen sich zum ersten Mal überhaupt in einem Pflichtspiel gegenüber.

RB Leipzig

Aufstellung RB Leipzig

Voraussichtliche Aufstellung: Coltorti – Klostermann, Ilsanker, Orban, Halstenberg – Kaiser, Demme – Poulsen, Sabitzer, Forsberg – Selke

RB Leipzig hat es am Freitag beim 1. FC Heidenheim verpasst (1:1), zum ersten Mal in dieser Saison zwei Siege nacheinander einzufahren. Die Roten Bullen gingen zwar in Führung, nutzten die sich bietenden Chancen zur Vorentscheidung aber nicht und kassierten letztlich noch den Ausgleich. Nichtsdestotrotz ist die Tendenz in Leipzig positiv. Nachdem an den ersten vier Spieltagen nur der 2:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig richtig überzeugend ausgefallen ist, war schon beim 1:1 bei Union Berlin eine Steigerung unverkennbar und gegen den SC Paderborn gelang im letzten Heimspiel mit 2:0 ein verdienter erster Dreier vor eigenem Publikum, an den nun angeknüpft werden soll.

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick verfügt über eine Reihe von Alternativen, da nur die Langzeitverletzten Atinc Nukan und Terrence Boyd nicht eingesetzt werden können. Auf nahezu allen Positionen tobt daher ein enormer Konkurrenzkampf, der es Rangnick auch ermöglicht, während der englischen Woche zu rotieren. Die eine oder andere Umstellung ist daher zu erwarten.

SC Freiburg

Aufstellung SC Freiburg

Voraussichtliche Aufstellung: Schwolow – Mujdza, Höhn, Kempf, Günter – Abrashi, Höfler – Frantz, Philipp – Petersen, Guedé

Nach einem 0:2-Rückstand rettete der SC Freiburg am Freitag gegen Arminia Bielefeld zumindest noch ein 2:2 und vermied damit die zweite Heimniederlage nach dem 1:3 am dritten Spieltag gegen den VfL Bochum. Diese beiden Partien waren auch die einzigen, die der Bundesliga-Absteiger nicht gewinnen konnte. Auswärts ist die Freiburger Weste mit drei Siegen in drei Spielen sogar noch blütenweiß. Bei den Erfolgen beim TSV 1860 München (1:0) und bei Fortuna Düsseldorf (2:1) war allerdings auch eine Portion Glück dabei, ehe der 2:0-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern beim letzten Auftritt in der Fremde aufgrund einer sehr reifen Leistung vollends verdient war.

Freiburgs Trainer Christian Streich muss mit Vincenzo Grifo weiterhin seinen Spielmacher ersetzen und wird wohl generell nicht viel umbauen. Der gegen Bielefeld als Joker erfolgreiche Lucas Hufnagel dürfte erneut von der Bank kommen, da Streich gerade auswärts den defensiv enorm viel arbeitenden Karim Guede in der Spitze schätzt. Möglich, dass der gegen Bielefeld nach abgesessener Rotsperre etwas überraschend nicht eingesetzte Abwehrchef Marc Torrejon wieder ins Team rückt.

Tipp

Beide Mannschaften verfügen über exzellent besetzte Offensivreihen, die in den bisherigen Spielen auch schon gezeigt haben, jede Abwehr vor Probleme stellen zu können. Freiburg hat sich gleichzeitig defensiv aber schon einige Male nicht sattelfest präsentiert und auch Leipzigs Hintermannschaft wackelte zuletzt in Heidenheim mehrfach. Vieles spricht daher dafür, dass sich die Zuschauer auf unterhaltsame 90 Minuten freuen dürfen.

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