Leipzig – Frankfurt, Fehlstarter gegen Top-Starter könnte die Unter-Überschrift sein, wenn RB Leipzig im Rahmen des 21. Spieltages der 2. Bundesliga den FSV Frankfurt erwartet. Leipzig hat den Auftakt ins neue Jahr mit einer 0:2-Niederlage bei Erzgebirge Aue in den Sand gesetzt, was der Auslöser für die zu Beginn der Woche überraschend schnell vollzogene Trennung von Trainer Alexander Zorniger war. Frankfurt hat derweil am vergangenen Wochenende den 1. FC Nürnberg mit 2:1 bezwungen und das Polster auf die Abstiegszone auf sieben Punkte vergrößert.

Beide Teams standen sich bislang ein einziges Mal gegenüber, beim torlosen Hinspiel in dieser Saison. Damals war Frankfurt dem Sieg näher, fand aber trotz mehr als einer Halbzeit in Überzahl nach Gelb-Rot für Leipzigs Clemens Fandrich keine Lücke in der Gäste-Abwehr.

RB Leipzig

Schon vor der Winterpause war bei RB Leipzig ein Abwärtstrend nicht mehr wegzudiskutieren, der mit der schwachen Leistung in Aue seinen vorläufigen Tiefpunkt fand. Zehn Punkte aus den letzten neun Spielen waren dann auch Anlass genug für Sportdirektor Ralf Rangnick, auf Führungsebene die neue Saison ohne Trainer Zorniger zu planen und als dieser davon unterrichtet wurde, fiel schnell die Entscheidung zur sofortigen Trennung. Bis Saisonenende soll es nun der bisherige U-17-Trainer Achim Beierlorzer richten, der den Aufstieg noch nicht abgehakt hat. Dafür müssen die Roten Bullen aber in allen Bereichen wieder zulegen, insbesondere in der Offensive, die in den letzten sechs Partien nur zwei Treffer zustande brachte.

Großer Hoffnungsträger ist nun Winter-Einkauf Omer Damari, der nach seinem in der Vorbereitung erlittenen Muskelfaserriss vor dem Debüt steht und mit Yussuf Poulsen sowie dem zweiten Neuen Emil Forsberg die Dreierangriffsreihe bilden soll. Im Vergleich zur Vorwoche kehrt außerdem Marvin Compper nach abgesessener Gelbsperre zurück und Georg Teigl dürfte Sebastian Heidinger als Rechtsverteidiger verdrängen. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz des angeschlagenen Rani Khedira.

Aufstellung RB Leipzig

Voraussichtliche Aufstellung: Coltorti – Teigl, Sebastian, Compper,  Jung – Kimmich, Khedira, Kaiser – Poulsen, Damari, Forsberg

FSV Frankfurt

Nach einer verpatzten Generalprobe beim Karlsruher SC (0:3), bei dem auch schon die letzte Partie vor der Winterpause mit 1:4 klar verloren gegangen war, hat der FSV Frankfurt eine umso gelungenere Premiere gefeiert. Gegen Nürnberg lieferte die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann von der ersten bis zur letzten Minute eine konzentrierte Leistung ab und hatte in Vincenzo Grifo einen überragenden Offensivspieler, auf dem natürlich nun auch in Leipzig die Hoffnungen ruhen. Mut macht außerdem, dass der FSV mit bereits 15 Punkten in der Fremde das viertbeste Auswärtsteam der Liga ist und dank der vorhandenen Konterstärke einen unangenehmen Gegner für jedes Heimteam stellt.

Personell hat Coach Möhlmann, der gegen Nürnberg zunächst auf alle drei Neuzugänge verzichtet, keinen Grund für Umstellungen. Vom Kreis der Stammkräfte fehlt weiterhin nur Denis Epstein.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Balitsch, Oumari, Bittroff – Kruska, Konrad – Roshi, Grifo, Engels – Aoudia

Tipp

Trainerwechsel setzen häufig Kräfte frei, insbesondere bei Mannschaften, die ihr Potential zuvor nicht mehr vollends abgerufen haben. Auf RB Leipzig trifft letzteres fraglos zu, sodass mit dem neuen Coach und dem erstmals spielenden Neuzugang Damari frischer Wind einkehren dürfte. Bei aller Auswärtsstärke reicht Frankfurts Qualität dann nicht, um etwas mitzunehmen.

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