Für Rapid Wien scheint die Sonne. Sie konnten sich völlig unerwartet gegen Ajax Amsterdam durchsetzen und in der Liga lief es auch gut. Bei den Gästen sieht es anders auch. Sie müssen kämpfen.

Rapid Wien

Besser könnte der Saisonstart nicht verlaufen. Mit einer konzentrierten Vorstellung schaltet erneut ein österreichischer Verein den Traditionsclub Ajax Amsterdam in der Champions League Qualifikation aus. Salzburg geht durch Tore von Beric und Schaub mit 2-0 in Führung. Nach der Pause gelingt den Amsterdamern in Person von Milik per Volleyabnahme der Anschlusstreffer. Eine fragwürdige Attacke im 5-Meter-Raum bringt Keeper Novota zu Fall und Gudelj trifft zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Nur zwei Minuten später ist es erneut Schaub der zur Mitte zieht und den Ball zum vorentscheidenden 2:3 unter die Latte setzt.

Unheimlich stark waren auch die Rapid Fans – rund 3.000 Anhänger begleiteten das Team nach Amsterdam und bereiteten der Mannschaft einen sensationellen Empfang am Wiener Flughafen.

Mit Shaktar Donetsk trifft man im Playoff auf eine Champions League erfahrene Truppe – aber definitiv keine unlösbare Aufgabe.

Eine weitere Erfolgsmeldung aus Wien: Mit Schobesberger konnte einer der Leistungsträger der noch jungen Saison vorerst an den Club gebunden werden. Diese Saison wird er definitiv in Hütteldorf bleiben.

Mit dem WAC kommt der einstige Angstgegner ins Happel Stadion. Die ersten drei Bundesligaheimspiele konnte man gegen die  Wolfsberger nicht gewinnen. Die Revanche gelang mit zuletzt drei Heimsiege am Stück (Torverhältnis 10:1). Mit dem 0-5 Auswärtserfolg im Mai gelang den grün weißen auch erstmals ein Auswärtssieg in Wolfsberg.

Die Rapidler sind im Jahr 2015 zuhause ungeschlagen (7 Siege, 3 Remis). Gemeinsam mit dem Stadtrivalen Austria Wien ist man punktgleich an der Tabellenspitze. Dabei konnte man sich in den ersten beiden Partien vor allem auf Standards verlassen – gleich dreimal klappte es nach ruhendem Ball.

Besonders freuen auf dieses Spiel wird sich Goalgetter Robert Beric – er traf gegen Wolfsburg insgesamt neun Mal und ist in guter Form.

Aufstellung Rapid Wien

Es fehlen: Petsos (Mittelfeld Schlüsselspieler; Rückenprobleme), Kuen (Mittelfeld, Ersatz; Kreuzbandriss) Pavelic (Verteidigung Regulär; nach Innenbandriss fraglich)

Voraussichtliche Aufstellung: Novota – Stangl, Hofmann, Sonnleitner, Auer – Grahovac, Schwab – Kainz, Alar, Schobesberger – Beric

Wolfsberger AC

Der WAC ist raus aus dem europäischen Geschäft.  Nach der 0-1 Heimniederlage im Hinspiel geht man  in Dortmund sang und klanglos unter und verliert 5-0. Bis zur Halbzeit konnte man ein 0-0 verteidigen und auf ein Wunder hoffen ehe der Torreigen in der 48 Minute seinen Anfang nahm. Reus, Aubameyang und ein lupenreiner Hattrick von Mkhitaryan machten das Schützenfest perfekt.

Klarerweise konnte man mit keinem Aufstieg rechnen, wie sich die Wolfsberger nach 0-1 Rückstand aufgegeben haben, spricht nicht für die Mannschaft.

In der heimischen Liga wartet man seit 476 Minuten auf einen Torerfolg – zuletzt konnte man 30 Minuten lang gegen zehn Rieder lediglich ein 0-0 erkämpfen – deutlich zu wenig für die Ansprüche in Wolfsberg.

Aufstellung Wolfsberger AC

Es fehlen: Drescher (Verteidigung Regulär; Bänderriss), Silvio (Stürmer Regulär; gesperrt)

Voraussichtliche Aufstellung: Kofler – Baldauf, Hüttenbrenner, Sollbauer, Standfest – Tschernegg, Putsche – Jacobo, Zulj, Zündel – Trdina

Tipp

Es deutet Alles auf einen großen Schlager in der 4. Runde hin. Mit einem Heimsieg von Rapid und einem Auswärtserfolg der Wiener Austria in Grödig könnte es zum ersten ganz großen Highlight der Saison kommen.

Die Rapidler sind in allen Belangen überlegen. Sie treffen auf eine auswärtsschwache Mannschaft, die in Ried zumindest den ersten Saisonpunkt einfahren konnte.

Ex Rapid Legende und WAC Trainer Didi Kühbauer hatte jüngst keine Idee wie er die starke Defensive der Rapidler knacken könnte. Abgesehen von einer ansprechenden Leistung gegen Dortmund (Heimspiel) enttäuschte das Team in den vergangenen Wochen und zählt in dieser Verfassung zu den Abstiegskandidaten.

Ganz anders bei den Wienern. Die Buchmacher sehen den Meistertitel nahezu so wahrscheinlich wie eine Titelverteidigung der Bullen – das sah zum Saisonstart noch anders aus.

In der kommenden „Midweek“ gibt es nach mehreren Wochen erstmals eine Pause im europäischen Bewerb, also kann Rapid Alles reinlegen.

Tipp1: Rapid gewinnt im Handicap – 1,80 Interwetten (überragende Quote)

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Tipp2: Robert Beric erzielt mind. 1 Tor – 1,57 Ladbrokes (bester Bonus)

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