Premier League 2016-2017 Tipps

Kick and rush ist sowas von vorbei! Spätestens seit dem überraschenden Meistertitel von Leicester City ist in der Premier League endlich wieder Spannung eingekehrt. Weiter unten gibt es unseren Vorbericht, aber zuerst einmal aktuelle Tipps und Angebote zur Premier League!

Middlesbrough – Hull City Tipp 05.12.2016

Middlesbrough gegen Hull City, wer einen Fußball Leckerbissen sucht, der kann geschmeidig weitergehen, denn hier gibt es ausschließlich Abstiegskampf zu sehen. Hier empfängt der 16. den 19. und beide trennt genau ein Punkt. Beide sind als Aufsteiger natürlich automatisch auch Abstiegskandidaten. Ein klassisches Sechs-Punkte Spiel.

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FC Everton – Manchester United Tipp 04.12.2016

FC Everton gegen Manchester United, die direkten Tabellennachbar auf Platz sechs und sieben. Sicherlich ein Zustand, der einem Mourinho deutlich weniger schmeckt als den Verantwortlichen bei den Toffees. Ein Positives gab es allerdings schon in der Woche…endlich konnte Schweinsteiger wieder bei den Profis auflaufen, auch wenn es nur um Pokal war. Vielleicht schafft er es auch in der Liga.

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West Ham United – FC Arsenal Tipp 03.12.2016

Das London Derby zwischen West Ham United und dem FC Arsenal ist eines zwischen zwei Traditionsmannschaften mit tollen Fans. Ich bin mir sicher, dass man bei den Gastgebern insgeheim davon geträumt hatte schon in diesem Duell fast auf Augenhöhe zu sein, doch nach einer vielversprechenden Saison kommt bisher nur noch Krampf und Abstiegskampf.

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Manchester City – FC Chelsea Tipp 03.12.2016

An diesem Wochenende haben wir neben dem Classico auch den Leckerbissen zwischen Manchester City und dem FC Chelsea. Beide zeigen in dieser Saison Ambitionen auf einen Platz ganz oben in der Liga und vor allem die Blues dürften nach der furchtbaren letzten Saison danach lechzen. Die Frage ist ob sie inzwischen wirklich so gut sind, doch diese Frage muss sich auch Pep Guardiola gefallen lassen.

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Manchester United – West Ham United Tipp 27.11.2016

Manchester United und West Ham United, zwei Teams auf der Suche nach der Form, die man sich vor der Saison vorgestellt hatte. Beide haben bisher nicht abgeliefert, wobei die Situation bei den Gästen natürlich deutlich schlimmer ist, da es statt internationaler Plätze nur Abstiegskampf gibt. Wer kann sich hier etwas Luft verschaffen mit drei Punkten?

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FC Arsenal – Bournemouth Tipp 27.11.2016

Der FC Arsenal muss aufpassen, dass er zum Jahresende nicht die Form verliert. Denn die famose Siegesserie, die die Gunners in die Tabellenspitze trieb, scheint nur noch ein Schatten alter Tage zu sein im traditionell schwachen Wenger-November. Kann zum Endes des Monats immerhin Bournemouth geschlagen werden?

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FC Chelsea – Tottenham Hotspur Tipp 26.11.2016

Nach anfänglichen Schwierigkeiten pflügt der FC Chelsea gnadenlos durch die Premier League und ist mittlerweile an der Spitze angekommen. Dort würden auch die Tottenham Hotspur gerne stehen, weshalb ein Sieg im Spitzenspiel Gold wert wäre. Für beide Teams.

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West Bromwich Albion – Burnley FC Tipp 21.11.2016

Seien wir ehrlich, das Montagsspiel der Premier League zwischen West Brom und Burnley verspricht vieles zu werden, aber sicherlich kein Leckerbissen. Auch wenn es einige anders erwartet hatten, so ihr das hier kein Kellerduell, da Platz 12 den Platz 11 empfängt. Auf der anderen Seite: es sind nur 3 bzw. vier Punkte Abstand zu seinem Abstiegsplatz.

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FC Middlesbrough – FC Chelsea Tipp 20.11.2016

Ein sehr ungleiches Duell zwischen Middlesbrough und Chelsea, doch die Premier League gibt uns gar keine Auswahl an diesem Sonntag, denn es ist tatsächlich das einzige Sonntagsspiel auf der Insel. Während die Gastgeber um den Klassenerhalt kämpfen und es wohl die ganze Saison tun werde, sind die Blues oben dran nach einer grausigen letzten Saison.

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Tottenham Hotspur – West Ham United Tipp 19.11.2016

Eines der kleineren London-Derbys, auch weil viele nicht einmal wissen, dass beide Teams aus der Hauptstadt kommen. Was Tottenham und West Ham jedoch verbindet, ist eine extrem fanatische und treue Anhängerschaft, bei der man noch die alte englische Fankultur zwischendurch erkennen kann. Für Stimmung sollte also gesorgt sein!

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Das, was die britische Nationalelf augenscheinlich nicht kann, findet sich spielerisch in der englischen Spitzenliga: kreativer Angriffsfußball, technisch feinste Spielzüge und unfassbar treffsichere Stürmer. Wir werfen einen Blick darauf, wie sich die Star-Mannschaften verstärkt haben und welche Teams für die ganz große Überraschung sorgen könnten.

Die Titelanwärter

Manchester United

Der größte Transfer ist nicht der von Paul Pogba. Sollte er überhaupt zustande kommen, versteht sich. Nein, es ist auch nicht Zlatan Ibrahimovic, der vom PSG zu den Red Devils wechselte. Startransfer ist der neue Coach: “The Special One” José Mourinho. Und das ist – bei größtem Respekt vor den Trainerfähigkeiten Louis van Gaals – die einzig richtige Entscheidung nach der vergangenen, chaotischen Saison.

Das Team, welches so unbeschreibliche Erfolge im Old Trafford feiern konnte, beendete die Saison 2015/2016 auf Tabellenplatz 5. Unter Trainerlegende Alex Ferguson wäre eine solche Platzierung unmöglich gewesen. Doch seine Nachfolger Moyes und van Gaal machten dies möglich. Was passiert, wenn Spielern wie Rooney und Co der Rückhalt fehlt, konnte man über 38 Ligaspiele hinweg eindrucksvoll erleben. Das begeisternde Angriffspiel vergangener Jahre war verschwunden, eine Handschrift, wie man sie so oft von Startrainern erwartet, lies sich ebenso kaum erkennen. Mit Stückwert lässt so irgendwie umschreiben, was United noch auf die Reihe brachte.

Mit José Mourinho kommt nun ein fanatischer Kämpfer, ein echter Typ, über den man sich über Stunden streiten kann und der einem am Ende doch Respekt abverlangt. Denn er lässt Kritik nie an sich heran und zieht seinen Stiefel durch. Richtig, das ähnelt van Gaal, aber das spielerische System Mourinhos ist taktisch feiner als das, was Louis spielen lässt. Genug der Trainer-Fachsimpelei: Was hat die Führung der Devils unternommen, um den Kader zu stärken?

Allen voran hat man das größte Ego des internationalen Fußballs verpflichtet. Ja, Ibras Ego ist noch größer als das von CR7 – ob berechtigt oder nicht, sei dahingestellt. Ibrahimovic wird mit denselben Dingen konfrontiert sein, wie Mourinho. Läuft das Spiel nicht und verliert United, wird er der Schuldige sein. Aber einem Zlatan ist das mindestens so egal wie Mourinho, auch deshalb passen die Zwei perfekt zusammen. Bereits bei gemeinsamen Zeiten in Inter Mailand war die optimale Chemie der beiden zu erkennen – unlängst sprach Zlatan auch davon, dass “The Special One” der klügste Trainer der Welt sei. Bei allem Größenwahnsinn ist eines klar: Die beiden sind bereit, jede Schlacht zu schlagen, die da kommen mag. Und mit ihrer aggressiven und überzeugenden Art ersticken sie Kritik meist schon im Keime. Sollte das nicht reichen, braucht man nur an Cantona zurückdenken, der innerhalb kürzester Zeit zur Legende wurde. Ibra und José haben beide immer den Anspruch, am Ende ihrer Karriere mindestens mit einer Statue geehrt zu werden.

Zwei weitere, hoffentlich entscheidende Zugänge sind der Ivorer Eric Bailly, sowie das Mittelfeldjuwel von Borussia Dortmund, Henrikh Mkhitaryan.

Bailly ist ein junger, sehr talentierter Innenverteidiger und kommt vom FC Villarreal. Die Defensive von Manchester United ist eigentlich gut besetzt, auch wenn der absolute Topspieler fehlt. Die Zeiten, in denen Rio Ferdinand und Nemanja Vidic als Abwehrblock fungierten, sind lange vorbei. Die Nachfolger Smalling und Blind sind weniger kantig, sowie alles andere als furchteinflößend. Bailly ist auch nicht unbedingt ein Hühne, aber er ist vor allem dazu da, ausreichend Druck auf die vermeintlichen Stammspieler zu machen.

Mkhitaryan ist nach Kagawa der zweite Dortmunder, der sein Glück bei Manchester United versucht. Ob dem sensiblen Geist mit herausragender Technik die englische, teils brachiale Spielweise liegt, bleibt zweifelhaft. Als Vorbereiter ist er aber definitiv eine sehr gute Wahl.

Leicester City

Die Überraschung der vergangenen Saison… scheint auseinanderzufallen. Zumindest verließ Europameister Kanté den Klub und schloss sich Chelsea an, außerdem liebäugelt Mahrez mit einem Wechsel zu Arsenal. In Internet wurde bereits über Vardy gespottet, der sich zu Leicester bekannte, ehe seine kongenialen Partner auf dem Platz begannen, das Weite zu suchen.

Coach Ranieri nimmt die Wechselabsichten seiner Stars zumindest öffentlich recht gelassen und sucht nach weiteren Talenten. Dass ihm dies außerordentlich gut gelingt, zeigte sich vergangene Saison. Mit Spielern wie Christian Fuchs und dem Schusskünstler Mahrez lotste der Italiener Akteure in sein Team, deren Qualitäten zwar bekannt waren, die aber nie wirklich ihre oberste Leistungsgrenze halten konnten.

Was wird nun in der Saison 2016/2017 passieren? Wird die Mannschaft wieder auf einer Erfolgswelle reiten? Klar ist, dass sie ihr gewohnt defensives Spiel mit wenig Ballbesitz überdenken müssen. Ihre überraschende und explosiv vorgetragene Konterstrategie führte sie zum Titel, doch in der neuen Saison muss man mehr tun, als nur abzuwarten. Dafür ist Ranieri auch entsprechend engagiert auf dem Transfermarkt unterwegs gewesen.

Die Offensive war sehr von Jamie Vardy abhängig. Deshalb bekommt Vardy, soweit er nicht doch noch vor dem Werben diverser Vereine einknickt, mit Ahmed Musa einen jungen, sehr talentierten und schnellen Stürmer beiseite gestellt. Musa ist 23 Jahre jung und kostete stolze 19,5 Mio. €, erzielte in der vergangenen Saison für ZSKA Moskau 13 Treffer und bereitete 5 weitere Tore vor. Zudem konnte er mit dem russischen Team wichtige Champions League Erfahrung sammeln, die dem Team von Leicester vor dem eigenen Auftritt in der Königsklasse zugutekommen soll.

Ein weiterer, sehr zukunftsorientierter Transfer ist der von Nampalys Mendy. Der defensive Mittelfeldregisseur von OGC Nizza wird die Position von Kanté übernehmen. Mit 1,68 m Körpergröße ist er nicht nur Kanté sehr ähnlich, sondern auch mit dem klassischen Gattuso zu vergleichen. Ein sehr schneller, bissiger Spielzerstörer, den man kaum abschütteln kann. Hinzu kommt, dass Mendy die Jugendnationalteams Frankreichs durchlief und bereits so ausreichend internationale Erfahrung sammeln konnte. Der Wechsel in die Premier League wird für ihn die Möglichkeit sein, sich auf hohem Niveau zu beweisen und auch in Zukunft Druck auf einen möglichen Startplatz in der Équipe Tricolore zu machen.

Sogar Kaspar Schmeichel, der gesetzten Nummer 1 im Tor, wird Druck gemacht. Nämlich durch den Wechsel von Hannovers Ex-Lebensversicherung Ron-Robert Zieler. Am Ende der vergangenen Saison konnte auch Zieler den Abstieg der Roten nicht mehr verhindern, der Wechsel zum Überraschungsmeister war somit irgendwie nachvollziehbar.

Ranieri macht im Vorfeld der neuen Saison alles richtig. Er verpflichtet motivierte Kräfte wie beispielsweise Innenverteidiger Hernández, welche Druck auf die etablierten Stammkräfte ausüben sollen. Gefährlicher als ein lethargischer Einstieg in die neue Saison wäre nur, wenn sich manch ein Spieler in einer Komfortzone wähnen würde.

FC Chelsea

Der Mann, der die Fußballwelt während der EM fast zur Verzweiflung brachte, ist nun Chef der Blues. Antonio Conte, der sich während seiner Trainerzeit bei der Squadra Azzurra über mangelnde finanzielle Mittel beschwerte, ist endlich bei einem Verein, bei welchem Preisschilder völlig egal sind. Was Abramowitsch mit diesem Trainerwechsel auf jeden Fall bekommt, ist Aufmerksamkeit. Während des Spiels, weil Conte schon bei der EM zeigte, wie gut er eine Seitenlinie beackern kann – aber auch nach dem Spiel. Denn Conte nimmt kein Blatt vor den Mund, ist sehr leidenschaftlich und, das steht wahrscheinlich als Grund vor allen anderen Argumenten, ein taktisches Genie.

Die ersten Neuzugänge sind auch gleich mal wieder typisch Chelsea: Sie kaufen Stützen anderer Teams und hoffen, dass sich diese auch zu Leistungsträgern in ihrem Kader entwickeln. Kanté kam von Leicester, der junge Batshuayi von Olympique Marseille. Beide Spieler zusammen bringen es auf eine Ablösesumme von mehr als 70 Millionen Euro. Solche Verpflichtungen sind absolut verständliche Entscheidungen. Der zehnte Platz aus der Vorsaison ist so ziemlich das Peinlichste, was den Blues aus London passieren konnte.

War es Mourinhos Schuld? Vielleicht, denn nur am Kader wird es nicht gelegen haben. Doch wenn man einen Blick auf das derzeitige Spielermaterial wirft, zeigt sich ein bisschen, dass Chelsea ein buntes Potpurri an talentierten und erfahrenen Spielern beherbergt – jedoch ohne wirklichen Leader!

Antonio Conte hat als Nationaltrainer Italiens bewiesen, dass er mit jeglichem Spielertyp arbeiten und eine Einheit schaffen kann.

Der Belgier Batshuayi erzielte vergangene Saison in Frankreich 19 Treffer, bereitete 7 weitere vor – ein spielerisch starker Mittelstürmer, der vor allem durch seine Dynamik und Technik eine große Karriere vor sich haben könnte.

Kein direkter Transfer, vielmehr das Ende einer Leihe – das ist die Geschichte von Juan Cuadrado. Der Flügelflitzer mit kolumbianischen Wurzeln dürfte Chelsea durch seine wahnsinnigen Antritte, die mit denen von di Marìa zu vergleichen sind, eine wichtige Stütze werden.

Arsenal London

Ob das Team von Arsène Wenger wirklich Chancen auf die Meisterschaft besitzt? Fans würden diese Frage mit “Ja” beantworten – doch auch nicht alle, denn Wenger fällt zunehmend ob seiner Transferpolitik in Ungnade. Özil war ein Königstransfer, doch ein Mesut alleine reißt noch nicht genug, als dass es bisher ernsthaft zum Titel gereicht hätte. Und nun haute Wenger zur Überraschung aller einen Wechsel raus, der die Defensive stärkt. Ausgerechnet die Defensive! Was ist mit der Angriffsformation, ein echter Vollstrecker neben Giroud? Ein Backup für den Kreativfußballer Özil? Nichts dergleichen. Es sieht eher danach aus, dass Wenger den Versuch startet, in Sachen Stabilität ein neues Level zu erreichen.

Granit Xhaka kann der Grund egal sein. Er hat mit seinem Wechsel in die Premier League zu einem Top-Klub so ziemlich alles erreicht, was man von einem Spieler im Alter von 23 erwarten kann. Der aggressive Defensivchef dürfte sich mit seiner Spielweise schnell in die Herzen der Fans kämpfen. Ob es auch dazu reicht, dass die Gunners eine weitere Saison ganz oben an der Spitze mitspielen werden, bleibt abzuwarten.

Es wird gemunkelt, dass vielleicht noch ein Spieler aus der Bundesliga seinen Weg zu Arsenal findet. Es handelt sich um niemand geringeren als Julian Draxler. Er ist von seinen spielerischen Anlagen einer dieser Jungtalente, die Wenger sucht. Schon etwas über den ersten Hype hinaus und kurz vor dem Scheideweg nach oben, oder aber in die Unauffälligkeit.

Wer es bereits geschafft hat, Wenger zu überzeugen, ist der erst 20-jährige Rob Holding von den Bolton Wanderers. Der Innenverteidiger soll über die zweite Garde der Defensivreihe langsam an die Qualität der ersten Aufstellung herangeführt werden.

Ein weiterer Spieler, den deutsche Fans nur zu gut kennen, steht erst seit Kurzem auf dem Wunschzettel. Mertesacker fällt mehrere Monate, also für wen entscheidet sich Arsène? Wohl für Mustafi! Der Weltmeister in Diensten vom FC Valencia wurde zuletzt mit vielen Teams in Verbindung gebracht, natürlich auch mit dem FC Arsenal. Ein Wechsel würde passen, Wenger schätzt die Ausbildung deutscher Spieler sehr, eine Sprachbarriere herrscht zudem auch nicht. Gute Chancen, dass dieser Deal noch vor dem Ligastart über die Bühne geht.

FC Liverpool

Klopps erste richtige Saison steht vor der Tür. Und worüber schrieben die Zeitungen zuletzt? Über die Tatsache, dass der zuletzt ausgeliehene und zurückkehrende Balotelli von Jürgen Klopp aussortiert wurde. Auf einen Sturmtank wie Balotelli zu verzichten, hat zwei Gründe. Erstens ist es schwierig, sich auf seine Leistung einzustellen, da diese zusehends schwankt. Zweitens ist das Mannschaftsgefüge in Gefahr, wenn ein Balotelli mal wieder tut, was er will. Daher bleibt Klopp hart, entscheidet sich gegen Mario und fokussiert sich vielmehr auf junge Talente – eben so, wie er es schon bei Mainz und Dortmund getan hat. Sympathisch, kompetent und zukunftsorientiert.

Klopp wilderte in der Bundesliga, um Verstärkungen in die Premier League zu lotsen. Das kam natürlich nicht überraschend, da er diese Liga besser kennt als irgendwer sonst. Er holte Joel Matip von Schalke, Klavan von Augsburg, Karius aus Mainz und zuletzt den vereinslosen Manninger. Vor allem Matip und Karius werden mit einem Stammplatz rechnen können.

Königstransfer der Pools ist Sadio Sané mit mehr als 40 Millionen Euro Ablöse! Der Linksaußen soll das Angriffsspiel variabler machen. Zusätzliche Unterstützung für das kreative Offensivspiel bringt der Wechsel von Wijnaldum, der in seiner ersten Saison in der Premier League bei Newcastle mit 11 Treffern und 5 Torvorlagen positiv auffiel. Der nächste Schritt in seiner Karriere ist mit dem Wechsel nach Liverpool gemacht – Klopp dürfte vom Charakter her zum spielstarken und engagierten Wijnaldum passen.

Die Zielsetzung ist eindeutig: Liverpool will die oberen Ränge angreifen. Eine Chance auf den Meistertitel hat man nicht wirklich, dürfte aber durchaus die Champions League erreichen können. Basis dafür ist ein intaktes Innenleben der Mannschaft, an dem Klopp in der Vorbereitung intensiv feilen konnte. Versteht jeder seine Spielweise, ist das Team kaum aufzuhalten.

Manchester City

Samir Nasri, das verwöhnte Talent, peilt eine Karriere an wie: Balotelli! Zumindest muss man das vermuten, denn Nasri wurde von Neu-Coach Guardiola nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub direkt aus dem Mannschaftstraining verbannt. Als Grund wurde zu viel Gewicht angegeben – der kreative Mittelfeldmotor ließ es sich wohl zu gut gehen, abseits des Trainingsplatzes. Und diese Entscheidung zeigt, was Pep vor hat. Nach dem Abschied aus München will er wieder einmal den maximalen Erfolg. Dafür tut er alles.

Guardiola wirft ManCity wild durcheinander, liebäugelt mit verschiedensten Spielern und versucht sie, in sein Team zu lotsen. Sein bevorzugtes Spielsystem ist vor allem für schnelle Dribbelkünstler im Alter zwischen 19 und 24 interessant. Weshalb auch stetig über einen Wechsel von Schalkes Leroy Sané gemunkelt wird. Auch Aubameyang von Dortmund soll mit einem Wechsel liebäugeln. Peps Charakter scheint vielen Spielern zu gefallen – wobei man auch feststellen muss, dass einige Spieler an der Säbener Straße froh sind, dass ein neuer Trainer das Sagen hat.

Der bisher teuerste Transfer unter Guardiola für die neue Saison ist der von Ilkay Gündogan. Damit machte sich Pep bei den britischen Journalisten jedoch nicht nur Freunde, da Gündogan einerseits als verletzungsanfällig gilt und zudem derzeit auch noch ausfällt. Klingt ein bisschen wie die Geschichte um Thiago, damals beim FCB. Aber genug der alten Kamellen.

Neben Ilkay wechselte natürlich auch ein Spanier zu City, nämlich Nolito. Der Stürmer, welcher bei der Europameisterschaft in Frankreich durch seine Spielweise in den Fokus verschiedener Experten geriet, wird im zarten Alter von 29 noch einmal zum Leistungsträger mutieren. Zumindest erhofft man sich das im Trainerteam um Guardiola, denn der egozentrische Stürmer mit Straßenkicker-Allüren hat durchaus das Potenzial zum Star.

Weitere nennenswerte Transfers gibt es bis dato nicht, schlicht Gerüchte um Spieler wie den sehr erfahrenen Turiner Bonucci und das brasilianische Jungtalent Gabriel Jesus. Ob die Kaderqualität reicht, dass Guardiola direkt in seinem ersten Jahr der absolute Erfolg gelingt, bleibt zu bezweifeln. Vor allem wird es noch spannend zu sehen sein, wie Pep in Bezug auf die Torwartposition reagiert. Joe Hart mag der beste britische Torhüter sein, wobei ihm international häufig Fehler unterlaufen, die man eher von mittelklassigen Torspielern kennt.

Teams mit Überraschungspotenzial

Tottenham Hotspur

Tottenham beendete die vergangene Saison auf Platz 3 – hätte aber auch Vizemeister werden können, wären da nicht die beiden Niederlagen ausgerechnet zu Saisonende gewesen! Das Team beherbergt unglaubliche Talente, neben dem belgischen Innenverteidiger Block Vertonghen und Alderweireld stehen Spieler wie Eric Dier und Dele Alli auf der Gehaltsliste. Nicht zu vergessen ihr Starstürmer Harry Kane, der eine unfassbar enttäuschende EM spielte und ziemlich froh sein wird, wieder in seinem Team auflaufen zu dürfen.

Was macht Tottenham aus? Coach Pochettino setzt auf ein sehr aggressives, variables Angriffsspiel. Mit den jungen und äußerst talentierten Spielern gelingt es ihm, ein System zu prägen, das sich durch schnelles Passspiel, maßgenaue Flanken und Pässen durch die Lücke auszeichnet. Die Lilywhites wären, wenn sie nicht immer wieder mit Verletzungen von Leistungsträgern zu kämpfen hätten, längst in der Lage, den ganz großen Wurf zu landen. Vielleicht gelingt es ihnen ja diese Saison.

Als Transfer mit größtem Potenzial wird der holländische Mittelstürmer Vincent Janssen von AZ Alkmaar gehandelt. Der 22-jährige beidfüßige Stürmer erzielte vergangene Saison unfassbare 27 Tore, konnte zudem bei 5 Treffern assistieren. In einem so qualitativ hochwertigen Kader wie dem von Tottenham wird Janssen garantiert eine Chance bekommen, sich zu beweisen. Wenn er hart genug arbeitet, versteht sich.

West Ham United

Slaven Bilic ist ein Taktikfuchs! West Ham landete vergangene Saison auf einem guten siebten Platz, hätte aber auch durchaus noch weiter vorne liegen können. Einzig und allein das Durchhaltevermögen fehlte ein wenig. Absoluter Star des Teams ist, spätestens seit der EM jedem bekannt, Dimtri Payet. Der Freistoß- und Fernschusskünstler war 2015/2016 wichtigster Spieler seines Teams und hielt trotz verlockender Angebote den Hammers die Treue.

Für die kommende Saison leistete sich Bilic ein Talent aus der Liga UAE. Was das ist? Na, die vereinigte arabische Emirate Liga. Nun ist diese nicht unbedingt dafür bekannt, großartige Spieler hervorzubringen, eher das Gegenteil. Meist gehen verdiente Spieler zum Ausklang ihrer Karriere dorthin, um noch ein bisschen mehr zu verdienen, als sie sowieso schon besitzen. Nun holte man sich Manuel Lanzini, einen 23 Jahre alten Mittelfeldspieler, dem eine große Zukunft prognostiziert wird. Wie so häufig bei jungen Talenten, muss man sagen. Wie schnell er sich an das Tempo und die Spielweise in der Premier League gewöhnen wird, ist nicht vorauszusagen. Sollte es ihm schnell gelingen, kann er mit Sicherheit zu einem wertvollen Spieler aufsteigen.

In der Innenverteidigung verloren die Hammers James Tomkins. Wie sie diesen Abgang kompensieren werden, muss sich zeigen. Eine stabile Stütze für die Defensive dürfte noch auf dem Einkaufszettel stehen. Sollte hier ein mutiger Transfer gelingen, wären die Hammers für die vorderen Plätze bereit!

Für wen es knapp wird

Burnley, Hull und Middlesbrough sind als Aufsteiger aus der Football League Championship selbstverständlich erste Anwärter, sich direkt wieder aus der Premier League zu verabschieden. Doch natürlich gibt es noch mehr, nennen wir sie “Konkurrenten”, die gegen den Abstieg spielen werden. Darunter sind folgende Mannschaften am gefährdetsten:

Bournemouth

Zur Verteidigung Bournemouths muss man erst einmal sagen, dass sie ein sehr schweres Restprogramm hatten. In den letzten vier Spielen der vergangenen Saison trafen sie unter anderem auf Manchester United, den FC Chelsea und Everton. Nachvollziehbar, dass diese Duelle allesamt verloren gingen. Und damit wurde es zum Ende hin noch einmal richtig knapp!

Nun droht Coach Eddie Howe ausgerechnet zum Ligastart eine weitere Niederlage, da man gegen Manchester United ran muss. Es kommt also knüppeldick, gleich zu Beginn der neuen Saison, in der vieles anders werden soll.

Um eine Wende einzuläuten, verpflichtete man gezielt junge Talente und hofft damit, dass man engagierter und auch mit einer anderen spielerischen Klasse eine bessere Platzierung erreicht. Von Liverpool kam Jordon Ibe, aus Leeds stößt Lewis Cook hinzu. Ob die neuen jungen Wilden ausreichen, um Kontinuität zu erreichen, muss sich zeigen.

Sunderland

Haarscharf! Anders lässt sich die Saison von Sunderland kaum beschreiben. Die Euphorie über die Rettung kurz vor Schluss täuscht nicht über eine miserable Saison hinweg. Als erste Reaktion wurde ein neuer Trainer verpflichtet. Niemand geringeres als der umstrittene Schotte David Moyes tritt an, um Sunderland aus dem Tabellenkeller zu hieven. Moyes versuchte sich bei ManU, wurde dort aber bereits nach kurzer, erfolgloser Zeit entlassen. Gleiches wiederfuhr ihm bei seiner nächsten Station: dem spanischen Erstliga-Klub Real Sociedad San Sebastian. Bei Sunderland soll alles anders werden… wer’s glaubt?

Die Black Cats konnten bisher keine neuen Transfers verbuchen. Moyes wird sich aber nach Spielern umschauen müssen, um neues Potenzial und aufmunternden Schwung in den Kader zu bringen. Ansonsten ist es vorprogrammiert, dass man wieder gegen den Abstieg spielt – den ein Moyes, ausgehend von seinen letzten Stationen, wahrscheinlich nicht miterleben wird.

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