Auch wenn die Washington Wizards vor ihrem Duell bei den Portland Trail Blazers als Favorit gelten, dürfen sie ihren Gegner keinesfalls unterschätzen. Zwar stehen die Wizards auf Platz 2 der Eastern Conference und die Blazers im Westen nur auf Rang 9, doch die Blazers gewannen ihre letzten vier Spiele in Folge und scheinen durch den Nurkic-Trade nochmal einen Schub bekommen zu haben.

Portland Trail Blazers

Nurkic startete in sieben von acht Spielen seit er in Portland ist und kann mit im Schnitt 16,5 Punkten, 9,6 Rebounds, 4,5 Assists und 1,9 Blocks auf allen Ebenen überzeugen. Er erinnert mit seinen Leistungen an den Saisonstart, wo er für Denver eine überaus starke Phase hatte, bevor er von Jokic verdrängt wurde. Das Spiel in Portland scheint ihm allerdings zu liegen und mit 28 Punkten, 20 Rebounds, 8 Assists, 6 Blocks und 2 Steals zeigte er im letzten Spiel gegen Philly sein gesamtes Arsenal und Werte die man zuletzt im November 1986 von Charles Barkley geliefert bekommen hatte.

So wird natürlich auch der Job für Lillard und McCollum einfacher, die durch Nurkic eine starke Entlastung unter den Körben haben, der mit Offensivrebounds auch mal Fehlwürfe verwerten kann. Nurkic selbst ist glücklich in der neuen Situation und sagte, dass er es in Portland liebt und er der Stadt mit guten Leistungen etwas zurückgeben will. Auch sein Coach und die Mitspieler sind vom Nurkic-Fieber angesteckt und so hoffen die Blazers auf einen starken Schlussspurt.

Coach Stotts ist sich über die enge Situation bewusst und weiß, dass jedes Spiel zählt. Zwar werden vor allem die drei ausstehenden Duelle gegen Minnesota und die Spiele gegen New Orleans oder Denver wichtig, doch Siege gegen besser stehende Teams gelten als Big Point, die die Blazers gut gebrauchen könnten.

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Washington Wizards

Die Wizards wissen andererseits natürlich auch, dass die Blazers jeden Sieg brauchen und werden deswegen gewarnt sein. Das erste Spiel gewannen sie mit 120-101 und natürlich wollen sie diesen Erfolg wiederholen. Die Form die sie sich im Vorfeld erspielten ist gut und nach vier Siegen in Folge und zehn Siegen in den letzten dreizehn Spielen werden Wall und Co. als selbstbewusster Favorit auftreten.

Während Nurkic bei den Blazers überzeugt, ist es bei den Wizards zuletzt allen voran Bradley Beal, der mit 29,4 Punkten in den letzten fünf Spielen auf sich aufmerksam machte. Auch Wall lässt sich mit 25,8 Punkten und 10,6 Assists überhaupt nichts zu schulden kommen und da zudem Spieler wie Porter oder Neuzugang Bogdanovic überzeugend auftreten, sind die vielen Erfolge wenig überraschend.

Vor allem die Verpflichtung von Bogdanovic scheint sich für Washington als Glücksgriff zu erweisen. In seinen neun Spielen kommt er auf 16,6 Punkten und trifft 48,9 % seiner Dreier. Er vertieft damit die nicht ganz so starke Wizards-Bank und bringt eine Menge Offensiv-Gefahr, die er in den Jahren zuvor als Starter in Brooklyn erwarb. Dazu verpflichtete Washington noch kurzfristig Brandon Jennings, der bisher zwar blass blieb, aber ich noch seine Momente bekommen wird.

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Tipp

Neben den Spurs sind die Wizards das derzeit am besten auftretende Team unter den Top-Mannschaften der Liga. Mit nur 2,5 Spielen Rückstand ist sogar der 1. Platz noch drin, gleichzeitig sind die Celtics jedoch punktgleich, sodass auch ein Abrutschen auf Rang 3 möglich ist. Da die Wizards jedoch auswärts spielen und gestern in der Overtime spielten (114-108 Sieg), sehe ich die Blazers, die ebenfalls sehr gut drauf sind und im Nurkic-Fieber sind minimal im Vorteil. Die Wizards mögen auf den ersten Blick vielleicht favorisiert sein, doch die Blazers schaffen die Überraschung und bringen sich für einen Schlussspurt in der Liga in eine gute Position.

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Player to watch: Bradley Beal

Bradley Beal und John Wall, gehören ebenso wie CJ McCollum und Damian Lillard sind zu den besten Guard Duos der Liga, sodass man sich heute auf äußerst interessante Match-Ups freuen kann. Offensivgefahr bringt dabei jeder Spieler mit, doch Beal ist zumindest derzeit der gefährlichste Akteur. Er wird weiterhin Vollgas geben und wir seinen Schnitt mit 23 Punkten problemlos erreichen können, auch wenn es letztlich trotzdem nicht zum Sieg reicht.

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