Unser Tipp: Sieg Portland Trail Blazers

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Das Duell zwischen den Portland Trail Blazers und den Oklahoma City Thunder gehört sicherlich zu den interessantesten und spannendsten Serien in der ersten Playoff-Runde 2019. Es ist das Duell zwischen Platz 3 und 6 und mit der Geschichte die vor allem die beiden Top-Point Guards Damian Lillard und Russell Westbrook haben, darf man sich auf einige intensive Matchups und sicher auch jede Menge Trash-Talk freuen.

Interessant sicherlich auch, dass für beide Mannschaften eine Menge auf dem Spiel steht. Damian Lillard und die Blazers schafften es trotz vieler guter Auftritte in der regulären Saison bisher nicht in den Playoffs zu überzeugen und mussten sich in der letzten Saison völlig überraschend und deutlich gegen die Pelicans aus den Playoffs verabschieden. Die Thunder machten es aber nicht besser und obwohl sie mit Westbrook und George zwei absolute Top-Stars im Kader haben, flogen sie im letzten Jahr in Runde 1 gegen Utah raus.

Für eines der Teams geht es zumindest bis in Runde 2, wo sie dann erneut gute Chancen auf ein Weiterkommen haben, geht hier dann gegen die Denver Nuggets oder die San Antonio Spurs. Dementsprechend hoch sollte die Motivation sein und sowohl als Mannschaft als auch in den 1-gegen-1 Matchups wird es genug Möglichkeiten geben zu glänzen. Leicht im Vorteil scheinen die Thunder allerdings, da den Blazers ihr Big-Man Jusuf Nurkic fehlt und weil OKC alle vier Spiele in der regulären Saison gewinnen konnte.

Allerdings lassen die Ergebnisse keinesfalls den Schluss zu, dass die Thunder die Blazers sweepen werden. Spiel 1 gewannen sie nämlich nur sehr knapp mit 111-109 und brauchten dabei 37 Punkte von Paul George und 31 Punkte von Russell Westbrook. Im zweiten Spiel gab es dann ein ähnliches Bild. George erzielte 36 Punkte, Westbrook ein Triple Double mit 29 Punkten, 10 Rebounds und 14 Assists und OKC konnte sich den Sieg erneut mit 123-114 sichern.

In Spiel 3 siegte OKC dann mit 120-111 und wieder waren George und Westbrook nicht zu stoppen. Es war für die Thunder Mitte Februar der elfte Sieg im zwölften Spiel und Westbrook erzielte sein zehntes Triple Double in Folge und George überragte mit 47 Punkten. Im vierten und letzten Spiel ging es dann sogar bis in die Overtime und diesmal überragte Damian Lillard auf Seiten der Blazers mit 51 Punkten. Doch wieder waren George (32 Punkte) und Westbrook (37 Punkte) für Portland eine Nummer zu groß und die Thunder setzten sich durch.

Man kann sich also auf einige individuell herausragende Spiele einstellen, sind beide Spielstile auf die Klasse ihrer Top-Stars ausgelegt. Da von beiden Mannschaften die Offensiv- und Defensivwerte ähnlich sind und Portland auch in der Saison nur vier Siege mehr erzielte, darf man sich außerdem auf ein Duell auf Augenhöhe freuen, bei dem die Thunder aufgrund der etwas angenehmeren Personalsituation die Vorteile ein wenig auf ihrer Seite zu haben scheinen.

Situation Portland Trail Blazers (3. Platz: 53 Siege – 29 Niederlagen)

Portland verbesserte sich ein wenig im Vergleich zur vergangenen Saison (49-33) und erzielte vier Siege mehr. Dass am Ende Platz 3 heraussprang erarbeiteten sie sich über den Verlauf der Saison, auch wenn am Ende sicherlich ein wenig Glück dabei war. Houston hatte aufgrund einer Niederlage am letzten Spieltag dann doch die gleiche Bilanz und nur wegen des besseren Vergleiches kletterten die Blazers auf Rang 3.

Allerdings ist die Platzierung verdient, spielte kaum eine Mannschaft konstanter als Portland. Sie verloren nie mehr als drei Spiele in Folge und erarbeiteten sich kontinuierlich eine bessere Bilanz. Zudem standen sie eigentlich immer unter den besten vier Teams der Western Conference und während die Saisons von anderen Teams durch viel Drama abseits des Feldes bestimmt wurden, konnte man sich in Portland darauf konzentrieren Basketball zu spielen.

Ende November gab es die einzige länger andauernde Schwächephase in der zwei Niederlagenserien über drei Spiele nur durch einen Sieg gegen Orlando unterbrochen wurden. Mit 13 Siegen in den folgenden 19 Spielen kamen sie aber schnell wieder auf die Siegerstraße zurück.

Erfreulich war zudem der starke Schlussspurt, den die Blazers hinlegten. Sie gewannen 14 der letzten 17 Spiele, obwohl die Aussichten dafür nicht unbedingt gut waren. Schließlich mussten die Blazers zwei extrem wichtige Verletzungen verkraften. CJ McCollum verletzte sich inmitten dieser Phase am Knie und fehlte dem Team von Damian Lillard für fast drei Wochen. Immerhin kehrte er kurz vor Saisonende zurück und scheint bis zum ersten Spiel in Runde 1 wieder fit zu sein.

Schlimmer noch traf es allerdings Jusuf Nurkic. Der Center der Blazers brach sich bei der Landung nach einem Rebound-Versuch das Bein und fehlte in den letzten zwei Wochen. Natürlich wird er die Playoffs verpassen und mit 15,6 Punkten und 10,4 Rebounds ein großes Loch unter dem Korb hinterlassen. Glücklicherweise verpflichteten sie allerdings Enes Kanter im Laufe der Saison und er soll das Loch stopfen. Interessanter Side-Fact: Kanter spielte jahrelang bei OKC und kennt vor allem sein Gegenüber Steven Adams sehr gut, waren Beide in OKC sehr gut befreundet.

Trotzdem brachten die beiden Verletzungen den Rhythmus der Blazers ein wenig durcheinander und man darf anzweifeln, dass vor allem McCollum schon in Topform ist. Daher wird es mal wieder auf Damian Lillard ankommen, der jedoch motivierter denn je auftreten wird, nachdem es in den letzten Playoffs überhaupt nicht lief. Für ihn und die Blazers wird es trotzdem sehr schwer, zeigten die Spiele in der regulären Saison, dass OKC ein wenig im Vorteil zu sein scheint.

Situation Oklahoma City Thunder (6. Platz:  49 Siege – 33 Niederlagen)

Im Gegensatz zu den Blazers, die mit Platz 3 sicherlich zufrieden sind, kann man davon ausgehen, dass die Thunder mit Platz 6 nicht ganz zufrieden sein werden. Zwar erzielten sie einen Sieg mehr als in der vergangenen Saison, trotzdem schafften sie es damals noch auf Rang 4 und hatten den Heimvorteil. In diesem Jahr starten sie allerdings auswärts, nachdem sie eine turbulente Saison hinter sich haben.

Gleich zu Beginn rutschten sie ans Ende der Western Conference Tabelle, weil sie ihre ersten vier Spiele in Folge verloren. Sie antworteten allerdings mit sechs Siegen in Folge, spielten plötzlich guten Basketball und hatten sich bis Ende Dezember durch einen 17-4 Lauf eine Gesamtbilanz von 17-8 erarbeitet. Es ging jedoch nicht ganz so erfolgreich weiter und Mitte Januar hatte man sich bei einer Bilanz von 26-18 nicht wirklich verbessern können.

Nun drehte allerdings Paul George auf, legte eine überragende Phase hin und war plötzlich sogar als dritter Kandidat im Rennen um den MVP-Awards. OKC gewann elf von zwölf Spielen, George erzielte in nur zwei dieser zwölf Spiele weniger als 30 Punkte und lieferte sogar einige 40-Punkte Spiele ab. Dazu kam, dass Russell Westbrook elf Triple Doubles in Folge erzielte und ebenfalls überragend agierte. Die Thunder machten plötzlich den Eindruck kaum zu besiegen zu sein, gewannen sie in dieser Zeit unter anderem gegen Philly, 2x Portland, Milwaukee und Houston.

Als die Siegesserie endete stand das All-Star Game an und rund um diese Zeit verletzte sich Paul George an der Schulter. Er verpasste ein paar Spiele und fand danach nicht mehr zu seinem Rhythmus. Sein hervorragender Wurf der letzten Wochen war weg, er gab zu verstehen, dass er unter Schmerzen spielte und immer wieder schlichen sich Spiele ein, in denen er nur zwischen 20 und 30% aus dem Feld traf.

Die Thunder verloren nach der All-Star Pause auch 13 von 20 Spielen und rutschten daher nochmal in den Kampf um die Plätze 5-8. Immerhin konnten sie zum Ende der Saison dann noch einmal fünf Siege in Folge einfahren, doch natürlich war der gute Rhythmus von vor der All-Star Pause weg und George hinterließ keinen fitten Eindruck.

Da George auch das letzte Spiel aufgrund zu großer Schmerzen verpasste, kann man davon ausgehen, dass er nicht fit in diese Serie gehen kann. Sicherlich ein großes Problem für die Thunder, war er phasenweise der wichtigste Spieler in OKC. Westbrook spielte zwar ein weiteres Triple Double Jahr, doch auch seine Quoten waren nicht immer so gut, als dass er das Team alleine tragen konnte.

Dazu kommt, dass die Thunder von jenseits der Dreierlinie unfassbar schwach sind und wenn George und Westbrook nicht gut drauf sind, fehlen die Alternativen. Sicherlich liefert Big-Man Steven Adams regelmäßig ab und auch der Deutsche Dennis Schröder hatte seine Momente. Insgesamt fehlen den Thunder allerdings weitere Akteure, die Verantwortung übernehmen wollen. Nichtsdestotrotz haben sie immer noch gute Chancen gegen die Blazers, auch weil diese nicht komplett sind. Allerdings müssen die Thunder aufpassen, haben sie keinen Heimvorteil auf ihrer Seite und könnte die George-Verletzung zu einem großen Problem werden.

X-Faktor: Dennis Schröder

Der Deutsche hat gute Chancen für die Thunder zum entscheidenden Mann zu werden. Er bringt Playoff-Erfahrung aus Atlanta mit und zeigte auch schon im Dress der deutschen Nationalmannschaft, dass er Verantwortung übernehmen kann. Mit 30 Punkte-Spielen und wichtigen Plays in den Playoffs bewies er bereits, dass er weiß worauf es ankommt.

Sollte George erwartungsgemäß nicht bei 100% sein, brauchen die Thunder andere Spieler die Verantwortung übernehmen. Vor allem im letzten Spiel, gegen die Bucks, gelang Schröder dies mit 32 Punkten gut und auch insgesamt war mit 15,5 Punkten pro Spiel eine wichtige Waffe, meistens von OKCs Bank. Doch die Thunder spielten auch mit ihm und Westbrook zusammen auf dem Feld, was sicherlich auch eine interessante Option gegen die Blazers sein kann.

Allerdings birgt diese Guard-Kombination eine Gefahr, traf Schröder in dieser Saison nur 41,4% seiner Würfe und Westbrook nur 42,8%. Eine Leistungssteigerung muss also erfolgen und wenn Dennis diese liefern kann, wird es für Damian Lillard nicht gerade einfach, da Schröder sowohl offensiv, als auch defensiv stark sein kann.

Am Ende kann Schröder als dritte, beständige Option für die Thunder zum X-Faktor werden. Der 25-jährige ist erfahren genug das Spiel zu lesen und sich seine Momente auszusuchen. Natürlich wird alles weiter über Westbrook und George laufen müssen, doch die Thunder brauchen mehr von ihrem Team, so dass Schröder die Gunst der Stunde ergreifen sollte.

Portland Trail Blazers – Oklahoma City Thunder Serien-Tipp

Sicherlich trübt die jeweilige gesundheitliche Situation der beiden Teams die Freude auf das Matchup ein wenig. Die Thunder müssen mit einem angeschlagenen George antreten, während die Blazers nicht wissen wie fit McCollum tatsächlich ist und mit Nurkic auf ihren etatmäßigen Center verzichten müssen, der in dieser Saison einen weiteren Entwicklungsschritt machte und eine tolle Saison spielte.

Umso mehr werden Lillard und Westbrook in den Vordergrund rücken, die ihre Teams tragen müssen. In den bisherigen Matchups gab es immer wieder Momente, wo vor allem Westbrook den Anschein machte Lillard auf die Nerven zu gehen. Trash-Talk ging hin und her und auch die Leistungen in den bisherigen Matchups wurden dadurch angestachelt.

Mit 29,5 Punkten, 10 Rebounds und 8,8 Assists zeigte sich Westbrook in dieser Saison gewohnt vielseitig gegen Portland und wusste vor allem offensiv im Vergleich zum Rest der Saison zu überzeugen. Lillards Werte sind mit 34,8 Punkten, 4,3 Rebounds und 7,8 Assists aber auch sehr stark, so dass das Duell der Point Guards sich wichtigen Anteil am Ausgang dieser Serie haben wird. Dazu ist die Frage, wie fit George ist und ob Kanter sich als fähiger Backup von Nurkic erweisen kann.

Nicht zu unterschätzen ist sicherlich der Heimvorteil für die Blazers, letzten Endes sind die Thunder auf dem Papier aber das etwas bessere Team, da Nurkic fehlt. Die Unsicherheit in Bezug auf George, wird durch die Unsicherheit in Bezug auf McCollum aufgehoben und mit Westbrook und Schröder hat OKC ein sehr aggressives Guard-Duo, was Lillard das Leben schwer machen kann und die Serie zu Gunsten der Thunder ausgehen lassen kann. Es wird ein Kampf auf Augenhöhe, bei dem sich letztlich aber die Thunder durchsetzen können, vor allem wenn George fit ist. Da dies aber unsicher ist, brauchen sie alle sieben Spiele.

Oklahoma City Thunder in 7

Spiel 1:

Dass der Start in einer Serie dazu dient, den Gegner auszutesten ist wohl selten so wichtig wie beim Duell der Blazers und Thunder. Beide Teams werden sich genau beobachten und versuchen auszumachen, ob George bzw. McCollum fit sind. Natürlich werden Lillard und Westbrook direkt Gast geben, doch trotzdem wird das Abtasten sicher zu spüren sein.

Am Ende wird im ersten Spiel der Heimvorteil der entscheidende Vorteil sein. Die Blazers, die ihr letztes Heimspiel Anfang März (gegen OKC) verloren, sind hervorragend drauf und scheinen sie mit dem Ausfall von Nurkic arrangiert zu haben. Nach elf Siegen in den letzten dreizehn Spielen nutzen sie die gute Form und starten mit einem Sieg in diese Serie.

Tipp: Portland Trail Blazers

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