Den Pelicans kam der Sieg natürlich sehr gelegen und vor allem Anthony Davis konnten sich über den Sieg in Spiel 1 freuen. Nun ist der Heimvorteil auf Seiten der Pelicans und der Druck in Spiel 2 ist definitiv auf Seiten der Blazers größer. Doch wer Lillard und Co. kennt, der weiß, dass sie solche Situationen lieben und Portland sicher ohne Angst in das Spiel gehen wird.

Doch die durchwachsenen Leistungen in den letzten Wochen vor den Playoffs warfen bereits Fragen auf und die zwischenzeitlich überragende Phase, in der die Blazers elf Spiele in Folge gewinnen konnten, scheint vergessen. So muss schnell eine Leistungssteigerung her und vor allem Lillard und McCollum sind gefordert. Vor allem dürfen sie den Start nicht wieder verschlafen und auch von Teamkollegen wie Jusuf Nurkic (11 Punkte) muss sicherlich noch etwas mehr kommen. Coach Stotts hat also einige Ansatzpunkte und sicherlich darf man ein aggressiveres Blazers-Team erwarten.

Der Coach der Pelicans wird sein Team jedoch darauf einstellen und nachdem die Pelicans bereits in Spiel 1 bewiesen, Lillard und McCollum zumindest phasenweise ausschalten zu können, werden sie dieses Selbstvertrauen mit in die zweite Partie nehmen. Die recht kleine Rotation (nur sechs Spieler spielten mehr als zehn Minuten) könnte in Spiel 2 zudem noch ein Vorteil sein, sollte aber auf die Serie gesehen, zu verhindern versucht werden.

Erwähnenswert und positiv für New Orleans war sicher auch das Auftreten des möglichen X-Faktors, Nikola Mirotic. Mit 16 Punkten und 11 Rebounds steuerte er einen wichtigen Teil zum Sieg bei und belegte einmal mehr seinen Wert für die Mannschaft. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob er das Level halten kann oder auch in den Playoffs inkonstante Auftritte zeigen wird.

Letzten Endes sind die Vorteile nach dem Erfolg in Spiel 1 also klar bei den New Orleans Pelicans. Die Blazers landeten in dieser Saison aber nicht ohne Grund auf Rang 3 und so werden sie sich in Spiel Nummer 2 sicher zu wehren wissen. Vor allem Lillard und McCollum werden stärker auftreten und Coach Stotts wird sich sicherlich auch etwas einfallen lassen um Anthony Davis besser zu kontrollieren. Daher werden die Blazers in Spiel 2 zurückschlagen und die Serie ausgleichen.

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Spiel 1: Portland Trail Blazers – New Orleans Pelicans 95-97

Stand: 1-0 New Orleans Pelicans

Bereits vor dem ersten Spiel zwischen den Portland Trail Blazers und New Orleans Pelicans war zu erwarten, dass man wohl kaum eine einseitige Serie erwarten darf. Spiel 1 bestätigte genau das und in einer spannenden Begegnung war es der Gast aus New Orleans, der dem Nachteil auswärts spielen zu müssen, trotzte und die Partie in einer spannenden Schlussphase mit 97-95 für sich entscheiden konnten.

Wenig überraschend bekam Anthony Davis mal wieder die Bestnote und mit 35 Punkten, 14 Rebounds, 2 Steals und 4 Blocks war er mal wieder überall auf dem Platz zu finden. Dazu behielt er gegen Ende des Spiels die Nerven und verwandelte die entscheidenden Freiwürfe als die Blazers zu foulen begannen.

Ein weiterer spielentscheidender Mann war allerdings fraglos New Orleans Guard Jrue Holiday. Nicht nur, dass er 21 Punkte erzielte, in der letzten Minute (6,3 Sekunden vor Schluss) blockte er einen Korbleger von Pat Connaughton und verhinderte damit ein Aufschließen der Blazers. Als dritte antreibende Kraft erwies sich der Veteran Rajon Rondo, der neben 6 Punkten und 8 Rebounds, starke 17 Assists verteilte.

Damit war das Backcourt-Duo der Pelicans auch stärker, als dass der Blazers. Damian Lillard und CJ McCollum erzielten letzten Endes nur schwache 37 Punkte und waren vor allem in Halbzeit 1 abgemeldet. Hier trafen sie nur einen ihrer 15 Würfe und waren mit dafür verantwortlich, dass Portland zur Pause mit 36-45 zurücklag. Erst in Hälfte Zwei wurden sie dann besser (12-26 und 34 Punkte), doch am Ende reichte es nicht.

 

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