Das Duell zwischen den Portland Trail Blazers und den Golden State Warriors gehört nach der vergangenen Saison sicher auch zu den interessantesten, die die NBA zu bieten hat. So überraschten die Blazers mit starken Leistungen und lieferten sich gegen die Warriors einen heißen Kampf in Playoff-Runde 2.

Lillard bisher überragend

Vor allem das Duell zwischen Stephen Curry und Damian Lillard rückt dabei natürlich in den Mittelpunkt. Curry, zweimaliger MVP der letzten beiden Saisons, startete in den ersten drei Spielen verhalten. Mit „nur“ 25,7 Punkten blieb er deutlich hinter seinem Schnitt der letzten Saison zurück, traf allerdings seine Würfe auch etwas schlechter als im vergangen Jahr.

Bei Damian Lillard sieht es schon anders aus. Mit überragenden Quoten kommt er auf 35 Punkte pro Spiel, mit zusätzlich 8 Rebounds und 5,3 Assists. Außerdem brachte er seine Mannschaft gegen Denver am Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung, um hier zum Ende des Spiels den entscheidenden Wurf zu treffen. Warriors Coach-Kerr sagte Lillard ist seine Wahl für den MVP in diesem Jahr und Ergebnisse und Leistungen bestätigen diesen Vorschlag bisher.

Nichtsdestotrotz kassierten die Blazers bereits eine Niederlage. Nach dem 113-104 Sieg über Utah, waren die Clippers eine Nummer zu groß und die Blazers verloren mit 106-114. Gegen die überraschend starken Nuggets mussten sie dann bis in die Verlängerung, in der sie das Spiel mit 115-113 für sich entschieden. Während es offensiv, wie man an Lillards Statistiken und den Ergebnissen erkennen kann, also schon recht gut läuft, lassen sie defensiv noch sehr viel zu. Doch wer die Blazers kennt, der weiß, dass eine Verbesserung zu erwarten ist.

Warriors noch lange nicht perfekt

Eine defensive Verbesserung könnten sie aber vor allem gegen ihren heutigen Gegner aus Golden State gebrauchen. Die Fire-Power bleibt unbestritten, auch wenn bei den Warriors noch nicht alles rund läuft. Curry (25,7 Punkte) wird herausragend von Kevin Durant unterstützt, der in den ersten drei Spielen im Schnitt 31,3 Punkte machte und dazu 10,3 Rebounds abgriff. Draymond Green zeigt sich mit 10,3 Punkten, 12 Rebounds und 7,3 Assists erneut vielseitig und auch Klay Thompsons Gefahr ist mit 17,8 Punkten erkennbar.

Überraschend sind aber sicherlich die Quoten. Außer Durant zeigten sich Curry (48,1%), Thompson (42,9%) und Green (36,4%) noch nicht wirklich treffsicher und bedenkt man, dass die Warriors nur 26,7% ihrer Dreier als Team trafen, wird schnell klar, dass hier noch eine Menge Luft nach oben ist.

Trotzdem gewannen die Warriors nach der Klatsche gegen die Spurs (100-129) ihre nächsten beiden Spiele gegen die Pelicans (122-114) und Suns (106-100). Da zu erwarten ist, dass sich die Quoten noch etwas steigern werden und auch das Zusammenspiel und die Rotationen klarer und deutlicher werden, sind die Warriors also auf einem ganz guten Weg, auch wenn die Souveränität in den ersten Spielen noch etwas auf der Strecke blieb.

Tipp

Für beide Mannschaften ist das heutige Spiel eine gute Standortbestimmung. Portland möchte mit einem Sieg untermauern, dass sie zur Spitze der Western Conference gehören, während Golden State mit einem Sieg klarmachen will, dass sie bereits jetzt gegen starke Teams bestehen können. Mein Tipp geht auf die Warriors, da ihre Quoten zuletzt schlecht waren und Klay und Co. irgendwann besser treffen werden. Die Bank bleibt bei den Warriors zwar die Schwachstelle, aber Kerr und sein Coaching-Team werden die richtige Mischung finden um das heutige Spiel zu gewinnen.

Tipp: – Golden State Warriors (noch nicht raus, sollte aber zwischen 6 und 8 liegen. Die Quote ist perfekt um die 5€ ohne Einzahlung bei Sportingbet auszuprobieren!)

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Player to watch: Damian Lillard

Lillard ist zum Start der Saison “on fire”. Mit Quoten von 54,9% aus dem Feld, 44,4% Dreier und 90,5% Freiwurfquote läuft es für den Guard der Blazers herausragend. Seine Ansprüche sind aber auch entsprechend groß und vor allem im Hinblick auf den MVP-Titel liefert er zu Saisonbeginn eine Menge guter Argumente. Gegen Curry und Co. bewies er bereits im letzten Jahr, dass er bestehen kann und in der guten Form in der er ist, kann man davon ausgehen, dass er angreifen wird. Seinen Schnitt aus dem letzten Jahr (25,1 Punkte) übertrifft er mit 26 oder mehr Punkten erneut problemlos.

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