Obwohl die Phoenix Suns und die Memphis Grizzlies dreimal in dieser Saison aufeinandertreffen, wird es heute das erste Duell beider Teams. Favorisiert sind dabei natürlich die Memphis Grizzlies, die fast doppelt so viele Siege wie die Suns einfahren konnten und bereits einige Top-Teams der Liga besiegen konnten.

Phoenix Suns

Die Suns haben auf der anderen Seite nicht so viele Gründe sich über die Saison zu freuen. Derzeit stehen sie mit 15 Siegen und 32 Niederlagen auf dem letzten Platz der Western Conference und sie verloren nicht nur drei Spiele in Folge, sondern auch fünf der letzten sieben und sieben der letzten zehn Spiele.

Dabei lief es offensiv aber ziemlich gut für die Suns, erzielten sie während dieser Zeit 110,1 Punkte pro Spiel. Neben einem wirklich starken Tyson Chandler spielten sich jedoch vor allem Eric Bledsoe und Devin Booker in den Vordergrund. Bledsoe erzielte dabei zweimal in den letzten vier Spielen 40 oder mehr Punkte und hob seinen Punkteschnitt im Januar auf 25,2 Punkte an. Noch etwas besser zeigte sich jedoch Devin Booker. Er erzielte im Januar sogar 25,6 Punkte und konnte vor allem durch seine Beständigkeit überzeugen, verpasste er nur einmal das 20 Punkte-Plateau.

Doch so gut die Leistungen dieser drei Spieler sind, bleibt die Team-Defensive ein großes Problem, sodass viele der guten Leistungen in Niederlagen enden. 113,2 Punkte kassierten sie im Schnitt, nochmal ein wenig mehr als im gesamten Saisonverlauf. Dementsprechend schwach waren die Ergebnisse und der letzte Platz kommt nicht von ungefähr.

Memphis Grizzlies

Diese defensiven Probleme haben die Grizzlies eher selten. Mit 99,6 kassierten Punkten pro Spiel gehören sie mit den Jazz und Spurs zu den einzigen drei Teams der Liga die weniger als 100 Punkte kassieren. Dafür gehören sie allerdings auch offensiv zu den eher schlechteren Teams und konnten daher auch einige Spiele nicht gewinnen.

Dazu kommt, dass das Verletzungspech die Mannschaft niemals ganz loszulassen scheint. Nicht ein Spieler konnte alle 49 Spiele der Grizzlies bestreiten und auch die wichtigen Spieler fehlten oft (Conley 12 Spiele, Randolph & Allen je 7, Parsons 29 oder sogar Gasol 2). Auch dies war sicher ein Grund für den eher schwachen Januar, in dem sie nur sechs von 13 Spielen gewinnen konnten.

Auch in den letzten sechs Spielen wechselten sich Sieg und Niederlage ab, doch der 102-95 Erfolg im letzten Spiel über Utah, belegte mal wieder, dass man die Grizzlies ungeachtet der vorherigen Ergebnisse nicht abschreiben darf und sie immer wieder ihr Spiel steigern können. Natürlich wollen die Grizzlies nun aber auf diesem Erfolg aufbauen und endlich mal wieder eine bessere Phase starten.

Erstaunlich war zuletzt vor allem, dass die Oldies eine wichtige Rolle einnahmen. Vor allem Zach Randolph spielte sich dabei zuletzt in den Vordergrund. In den letzten fünf Spielen erzielte er 18,4 Punkte und 9,6 Rebounds pro Spiel, klare Verbesserung im Vergleich zum Rest der Saison. Vince Carter hatte auch einige starke Moment und zusammen mit Gasol, Conley, Allen, dem angeschlagenen Parsons und den talentierten jungen Spielern bilden sie immer noch eine gefährliche Mannschaft.

Tipp

Die Tatsache zu Hause zu spielen und derzeit drei wirklich gut aufgelegte Spieler in ihren Reihen zu haben (Chandler, Booker, Bledsoe) ist ein gutes Vorzeichen für die Suns, zumal die Grizzlies auswärts nur die Hälfte ihrer Spiele gewinnen konnten. Doch wenn ein Team gute Einzelspieler stoppen kann oder auch gut unter den Brettern arbeitet, dann sind es die Grizzlies. Auch wenn es nicht ganz so gut lief, kann man damit rechnen, dass sie den Suns genug entgegen zu setzen haben und ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

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Player to watch: Marc Gasol

In diesem Jahr ist Gasol der einzige All-Star der Grizzlies, doch diese Ehre ist hochverdient. Seine 20,8 Punkte sind in dem teamorientieren Spiel die Bestmarke, dazu greift er 6,1 Rebounds ab und verteilt 4,2 Assists. Die 1,47 Blocks und der eine Steal sind dabei unterbewertet, denn gerade das Allround-Game macht Gasol zu einem der besten Big-Man der Liga. Auch gegen Chandler wird er sich daher durchsetzen können und seinen Schnitt mit 20 Punkten erreichen können.

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