In Runde zwei der diesjährigen Australian Open kommt es unter anderem zu einem Duell welches wir schon letzte Woche in Sydney bewundern durften. Beim Hart Platz Turnier in der australischen Metropole siegte Tomic klar mit 6:3 und 6:4. Damit steht es im Duell dieser beiden Spieler nun eins zu eins, denn bei den French Open im Jahr 2009 siegte Kohlschreiber glatt in drei Sätzen.

Seitdem hat sich das Bild allerdings etwas verschoben. Kohlschreiber hat zwar ab und an mal ein gutes Turnier, doch den großen Durchbruch hat er nie geschafft und wird es in seinem Alter wohl auch nicht mehr.

Bernard Tomic hat enorm viel Talent, aber auch er ist dabei, dieses wegzuwerfen. Der Australier hatte in den vergangenen Jahren meist neben dem Tenniscourt für Aufsehen gesorgt. Auch kam dazu, dass er über eine sehr lange Phase mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte. Gerade bei diesem Turnier vor den heimischen Fans muss er nun zeigen, dass er doch noch ein Top 10 Spieler werden kann. Schafft es Kohlschreiber sich für die Niederlage in Sydney zu revanchieren?

Philipp Kohlschreiber

Der Deutsche ist bei diesem Turnier an Nummer 22 gesetzt und hat eigentlich eine sehr gute Auslosung erwischt. Sollte er sich gegen Tomic durchsetzen würde in Runde drei entweder Sam Groth oder der junge Australier Kokkinakis auf ihn warten. Beide wären wohl lösbare Aufgaben, doch zuerst muss er sich gegen den Publikumsliebling durchsetzen.

In Runde eins hatte Kohlschreiber keinerlei Probleme. Gegen den Franzosen Mathieu gab es ein  6:2, 6:2 und 6:1. In diesem Spiel bot Kohlschreiber sein bestes Tennis. Mittlerweile ist Kohlschreiber auch schon 31 Jahre alt und hat die beste Zeit seiner Karriere schon hinter sich. Insgesamt schaffte er bisher fünf Titel auf der ATP Tour.

Sein Tennis wurde oftmals mit Beamtentennis verglichen, da er emotionslos wirkt. Dies konnte er in seiner gesamten Karriere nie wirklich ablegen. 2015 konnte er noch kein Spiel gewinnen. In Sydney gab es wie erwähnt die Niederlage gegen Tomic und in Doha unterlag er in Runde eins Struff.

Bernard Tomic

Tomic hatte in Runde eins schon mehr Probleme als man erwarten konnte. Gegen Tobias Kamke quälte er sich über die ersten beiden Sätze, um dann am Ende doch mit 7:5, 6:7, 6:3 und 6:2 zu gewinnen. Nun also geht es gegen den nächsten Deutschen und die Australier erwarten nichts weniger als einen klaren Sieg. Seine beste Zeit hat der aufschlagstarke Tomic meist in Wimbledon. Der schnelle Grasbelag kommt seinem Spiel sehr gelegen.

Auch bei ihm kann man so langsam nicht mehr von einem Talent sprechen, denn Tomic ist nun auch schon 22 Jahre alt. Zurzeit liegt es nur auf Rang 66 der Weltrangliste was für einen Spieler mit seinem Potenzial viel zu wenig ist. In diesem Jahr sieht das aber bislang etwas besser aus. Sowohl in Sydney als auch beim Turnier in Brisbane kam er immerhin bis ins Viertelfinale. Sollte ihm das auch hier gelingen, wäre er wohl zufrieden.

Tipp

Tomic konnte erst letzte Woche klar gegen Kohlschreiber gewinnen, doch das will hier nicht mehr viel heißen. Nach den ersten Spielen beider Akteure machte Kohlschreiber den besseren Eindruck. Wir gehen sehr stark davon aus, dass es auf ein spannendes und knappes Duell hinausläuft, was über mindestens vier Sätze gehen sollte.

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