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Der Auftritt in Spiel 1 wird den Sixers weiteres Selbstvertrauen geben. So ließ Joel Embiid vor verlauten, dass er erwartet in Spiel 2 oder 3 wieder spielen zu können. Die Ärzte gaben nun allerdings bekannt, dass es in Spiel 2 leider noch nicht klappen wird. Damit sollten die Sixers bald aber noch etwas stärker werden, obwohl sie in Spiel 1 bereits kaum zu schlagen waren.

Die ganze Mannschaft wusste nämlich zu überzeugen und legte tolle Statistiken auf. Ben Simmons verpasste mit 17 Punkten, 9 Rebounds und 14 Assists nur knapp ein Triple Double, Dario Saric wusste in seinem ersten Playoff-Spiel mit 20 Punkten zu überzeugen. Als Topscorer erwies sich JJ Redick mit 28 Punkten, der allerdings von außen hervorragend von den Veteranen unterstützt wurde.

Ersan Ilyasova und Marco Belinelli steuerten von der Bank gemeinsam 42 Punkte bei und versenkten sieben Dreier. Von den insgesamt 12 eingesetzten Spielern war Richaun Holmes, der einzige der ohne Punkte blieb, was für die Tiefe und Ausgeglichenheit der Sixers spricht.

Bei den Gästen aus Miami wurde Kelly Olynyk mit 26 Punkten von der Bank zum Topscorer und auch Dwyane Wade zeigte sich mit elf Punkten noch einigermaßen solide. Ansonsten erhielten Dragic (15 Punkte) und Johnson (13 Punkte) wenig Unterstützung und die Heat machten häufig einen ideenlosen und überforderten Eindruck, gegen die aggressiv auftretenden und mit Topspielern gespickten Sixers. Dementsprechend klar sind auch die Rollen vor Spiel Nummer 2 verteilt.

Miami-Coach Spoelstra wird also tief in die Trickkiste greifen müssen um das Spiel überhaupt spannend gestalten zu können. Die Option Center Hassan Whiteside mehr ins Spiel einzubinden (12 Minuten, 2 Punkte, 6 Rebounds), scheint in Anbetracht des Fehlens von Embiids eine Option zu sein. So haben die Sixers mit Amir Johnson oder Rishaun Holmes zwei Big-Men, die es körperlich kaum mit Whiteside aufnehmen können. Sollten die Heat dieses Missmatch besser nutzen können und Whiteside vom Kopf im Spiel sein, würde sich hier eventuelle eine Chance ergeben.

Dass die Heat diese Chance nutzen können, darf allerdings angezweifelt werden. Zudem scheint es insgesamt derzeit so, als fehle den Heat ein wenig individuelle Klasse um es mit Simmons und Co. aufnehmen zu können. Daher ist auch in Spiel 2 davon auszugehen, dass sich die Sixers durchsetzen und so mit 2-0 in Führung gehen.

Tipp: Philadelphia 76ers 1,36 Betfair

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1,36
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Spiel 1: Philadelphia 76ers – Miami Heat  130-103

Stand: 1-0 Philadelphia 76ers

Dank eines überaus dominanten Auftritts in Viertel Nummer 3 sicherten sich die Philadelphia 76ers ihren 17. Sieg in Folge und den Erfolg in Spiel Nummer 1 in ihrer Serie gegen die Miami Heat. Dabei mussten sie ohne Center Joel Embiid auskommen, waren aber als Team sehr treffsicher und versenkten 18 Dreipunktewürfe – Franchise-Rekord. Die Heat hatten nicht viel dagegen zu setzen und machten nur phasenweise den Eindruck mithalten zu können.

Das erste Viertel starte so noch relativ gut für Miami und sie konnten mit 35-29 in Führung gehen. Nachdem sich die Sixers zurück in die Partie gekämpft hatten, konnten die Heat erneut den Druck erhöhen. Das mit Veteranen gespickte Team der Sixers wusste aber erneut zu antworten gewann Viertel Nummer 2 letztlich mit 27-25.

Trotz des kleinen Rückstandes zur Pause kam die Mannschaft aus Philadelphia topmotiviert aus der Kabine. Ein zwischenzeitlicher 15-0 Lauf der Sixers, sollte ihnen dann eine respektable Führung im 3. Viertel bringen und die überaus gut aufgelegten Fans, gaben alles um ihre Mannschaft entsprechend zu unterstützen.  Mit 34-18 gewann Philly dieses Viertel und legte damit den Grundstein für den Sieg.

Das letzte Viertel hätte nochmal spannend werden können, doch Miami fand keinen Zugriff mehr auf die Partie und so entschieden die Sixers auch dieses Viertel mit 40-25 für sich. Am Ende stand ein ungefährdeter 130-103 Sieg und eine Leistung auf die Coach Brown und seine Mannschaft stolz sein können. Zudem untermauerten die Sixers damit ihre Ansprüche in den Playoffs etwas reißen zu wollen.

 

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