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Spiel 1: PHI – BRO  102-111

Stand: 1-0 Brooklyn Nets

Gleich im ersten Spiel der Playoffs 2018-19 kam es zu einer Überraschung, als die Brooklyn Nets einen Auswärtssieg in Philadelphia feiern konnten. Mit 111-102 siegten die Nets in einer insgesamt ausgeglichenen und spannenden Partie. Von Beginn an traten die Nets konzentriert und mit etwas mehr Willen auf, während man bei den Sixers ein wenig die Einstellung und das Feuer vermissen ließ.

Die Nets erwischten gleich den etwas besseren Start und gingen in Führung, doch auch die Sixers fanden schnell ins Spiel und holten sich die Führung zurück. Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels führten die Sixers mit 22-19, doch unerklärlicherweise erlaubten sie sich nun eine Schwächephase.

Ein 20-1 Lauf vom Ende des ersten bis Anfang des zweiten Viertels brachte die Nets plötzlich mit 39-23 in Führung und die Stimmung der Fans kippte bereits. Die Nets trafen besser, spielten physischer, waren wacher und profitierten davon, dass außer Jimmy Butler kein Sixers-Starter wirklich gut in die Partie fand. Zudem merkte man Embiid an, dass er nicht ganz fit war und nicht so dominant auftrat, wie man es sich erhofft hatte.

Trotzdem gaben sich die Sixers nicht auf und dank eines Dreiers von Jimmy Butler mit der Sirene, ging es aus Sixers-Sicht beim Stand von 54-62 in die Pause. Die Sixers brauchten dann in der zweiten Halbzeit nicht besonders lange um den Rückstand zu verkürzen und nach drei Minuten führten die Nets nur noch mit 65-63. Allerdings verpasste es das Team von Coach Brett Brown das Spiel zu drehen, so dass die Nets zum Ende des dritten Viertels dann doch wieder mit 93-82 in Führung lagen.

Im letzten Viertel waren die Sixers dann weiter in Lauerstellung und die Fans hofften darauf, dass ihre Mannschaft das Spiel nun dreht. Allerdings gelang es ihnen nicht und der Vorsprung war ständig bei 10 oder mehr Punkten. Als dann noch Ben Simmons bei vergebenen Freiwürfen ausgebuht wurde und JJ Redick mit sechs Fouls das Feld verlassen musste, war klar, dass die Nets das Spiel nach Hause bringen. Verdientermaßen siegten sie letzten Endes mit 111-102 und freute sich natürlich riesig über die erste Überraschung in den Playoffs.

Aussicht Spiel 2:

Die Aussichten für Spiel 2 sind in Philly nicht besonders gut. Die gesundheitliche Situation von Embiid ist weiter ungewiss und durch eine unglückliche Situation von Amir Johnson, machte auch das Außenbild der Sixers nicht den besten Eindruck. Mitten im Spiel, griff Johnson in seine Hosentasche und zog sein Handy heraus. Embiid, der neben ihm saß, schaute mit ihm gemeinsam aufs Display, was natürlich in den Medien für Aufsehen sorgte.

Der fehlende Fokus wurde letztlich damit begründet, dass Johnsons Tochter sehr krank ist und er nur wissen wollte wie es ihr geht. Trotzdem wurde er letztlich für seine Handy-Aktion bestraft und gab selbst direkt zu, dass ihm so ein Fauxpass nicht passieren darf. Alles in allem also ein unglücklicher Auftritt der Sixers, bei denen nur Jimmy Butler mit 36 Punkten zu überzeugen wusste.

Trotzdem muss sich Coach Brett Brown etwas einfallen lassen. So müssen die Sixers vor allem defensiv besser auftreten und auch offensiv etwas variabler sein. Tobias Harris erzielte beispielsweise nur vier Punkte, bekam allerdings auch nur sieben Würfe. Ben Simmons enttäuschte ebenfalls, blieb er mit 9 Punkten, 7 Rebounds und 3 Assists hinter den Erwartungen zurück. Embiid traf auch nur fünf von 15 Würfen und Redicks 5 Punkte waren auch zu wenig.

Die Nets werden sich also darauf einstellen können, dass vor allem die Starting Five der Sixers anders auftreten wird. Sie selbst brauchen allerdings gar nicht soviel verändern, nutzten sie ihre Vielseitigkeit aus und konnten sich über sechs Spieler, die zweistellig scorten freuen. D’Angelo Russel ging dabei mit 26 Punkten voran, doch auch LeVert (23 Punkte), Dinwiddie (18) oder auch Joe Haris (13) wussten ihren Teil beizutragen.

Die Nets haben also ein Mittel gegen die Sixers gefunden, die aber letztlich den Eindruck machten, sich selbst ein wenig im Weg zu stehen. Nun bleibt die Frage, wie das Team aus Philly mit der Situation umgehen wird? Haben sie aus der letzten Saison gelernt und bringen Redick, Butler und Harris genug Erfahrung mit um Embiid und Simmons nun zu stützen? Können die beiden jungen Leistungsträger der Sixers antworten und haben die Nets das Zeug dazu, für eine weitere Überraschung zu sorgen?

Letztlich ist es dem Team aus Brooklyn zuzutrauen, aber da die Sixers in Spiel 1 unter ihren Möglichkeiten spielten, darf man eine Trotzreaktion in Spiel 2 erwarten. Daher werden sie das zweite Spiel gewinnen und die Serie ausgleichen können.

Tipp: Sieg Philadelphia 76ers

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