Der Trainer der Sixers spielte die Situation nach der Niederlage runter. So hätten die Celtics schließlich einfach ihren Job gemacht und einfach nur ihre Heimspiele gewonnen. Nun sind die Sixers vor den eigenen Fans gefordert und wenn Embiid seine Aggressivität behält und auch Simmons wieder besser spielt, stehen ihre Chancen weiterhin gut.

Die fehlende Erfahrung ist gegen dieses Team der Celtics nämlich nur bedingt ein Nachteil. Boston ist selbst ähnlich jung und muss in den Playoffs nämlich auf Spieler wie Tatum, Brown oder Rozier bauen, die alle nicht viel mehr Erfahrung haben, als die Spieler der Sixers.

Bisher scheint aber das Team der Celtics besser zu harmonieren und Coach Stevens schien die richtigen Ansagen gemacht zu haben. Rozier berichtete, dass Stevens darauf hinwies, dass das toughere Team gewinnen wird. Zwar starteten die Sixers tough, doch Boston bewies Nehmerqualitäten und kämpfte sich als noch toughere Mannschaft zurück.

Die Sixers sind vor ihren eigenen Fans aber trotzdem alles andere als chancenlos, bewiesen sie in der regulären Saison und in Runde 1 ihre Klasse. Allerdings muss die Leistung besser werden und sie dürfen sich vom Verspielen der großen Führung in Spiel 2 nicht demotivieren lassen. Dementsprechend werden Embiid, Simmons und Co. ins Spiel gehen und man darf eine konzentriertere Vorstellung erwarten.

Im Duell der jungen Teams, zeigen die Sixers Charakter und verkürzen auf 1-2. Die Celtics werden zwar wieder sehr motiviert auftreten, doch die Sixers sind in Philly eine Macht und belegen dies mit dem Sieg im heutigen Spiel.

Tipp: Philadelphia 76ers 1.22 Betfair

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Philadelphia 76ers – Boston Celtics NBA Playoff Serie

Spiel 1: BOS – PHI 117-101

Spiel 2: BOS – PHI 108-103

Stand: 2-0 Boston Celtics

Die Boston Celtics konnten auch das zweite Spiel gegen die Philadelphia 76ers gewinnen und damit mit 2-0 in Führung gehen. Die Personalsituation der Celtics und das souveräne Auftreten der Sixers in Runde 1, ließ eigentlich erwarten, dass Philadelphia gute Chancen hat zu gewinnen, doch in den ersten beiden Spielen konnten sie die Leistungen nicht wie gewünscht abrufen und zeigten sich unerfahren.

Joel Embiid, der für Spiel 2 mehr Aggressivität angekündigt hatte, ließ die Treffsicherheit vermissen und erzielte „nur“ 20 Punkte. Trotzdem war seine Leistung mit 14 Rebounds und 5 Assists solide, genau wie die Auftritte von Robert Covington (22 Punkte) und JJ Redick (23). Sorgen bereitete allerdings der Auftritt von Ben Simmons, der heute in 31 Minuten nur einen Punkt erzielte und nur vier mal auf den Korb warf. Er selbst sagte, dass er zu viel nachdachte und so nicht zu seinem Spiel fand.

Allerdings waren die Sixers alles andere als chancenlos. Denn gleich zu Beginn des Spiels erspielten sie sich eine 31-22 Führung bis zum Ende des ersten Viertels. Terry Rozier von den Celtics sprach davon einen Schlag ins Gesicht bekommen zu haben, den sie erst einmal verdauen mussten. Denn im Laufe des zweiten Viertels bauten Philly die Führung weiter aus, teilweise sogar bis auf 22 Punkte.

Die Mannschaft von Sixers-Coach Brown hatte also alle Trümpfe in der Hand, doch bereits zum Ende der ersten Halbzeit schien die Konzentration ein wenig zu schwinden. Die Celtics beendeten das zweite Viertel nämlich mit einem 25-8 Lauf, sodass sie nur noch 51-56 zurücklagen.

Im dritten Viertel ging es dann ähnlich weiter und die Celtics erkämpften sich nach und nach die Führung. Letztlich vergrößerte Boston diesen, dank Jayson Tatums Baseline Dunk und sorgten so nicht nur für die 76-68 Führung, sondern auch für den Abschluss eines 50-20 Laufs. Philly ließ sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen und nahm nun selbst den Kampf an.

Auch der vier Punkte Rückstand zum Ende des dritten Viertels entmutigte die Sixers nicht. Im Viertel kamen sie nämlich zurück und konnten selbst noch einmal mit 93-88 in Führung gehen. Doch Boston hatte wieder die richtige Antwort parat, erkämpfte sich die Führung und behielt in den letzten Sekunden die Nerven. Al Horford verwandelte 8 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Korbleger zum 106-101 und der Sieg der Celtics war klar.

Bestnoten verdienten sich auf Seiten der Celtics neben Al Horford wieder eine ganze Menge Spieler. Tatum war Topscorer mit 21 Punkten, doch auch Smart (19), Rozier (20), Morris (11) und Jaylen Brown (13), dem die Ärzte eigentlich untersagt hatten zu spielen, überzeugten. Die ausgeglichene Teamleistung war einmal mehr der Weg zum Erfolg.

 

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