Wenn die Philadelphia 76ers und die Minnesota Timberwolves aufeinander treffen, kommt es zum Duell von zwei der besten Big Men der gesamten Liga. So liefern Joel Embiid, auf Seiten der Sixers und Karl-Anthony Towns, auf Seiten der Wolves, tolle Werte ab und führen ihre Mannschaften immer wieder an. Embiid ist aber der etwas bessere Spieler, weshalb die Sixers etwas besser dastehen und heute auch als Favorit ins Spiel gehen. Natürlich steht aber ein weiterer Spieler im Mittelpunkt, spielt Jimmy Butler zum ersten mal gegen sein Ex-Team.

Tipp: Philadelphia 76ers

Tatsächlich scheinen die Timberwolves mit vier Siegen in den letzten fünf Spielen sogar etwas besser drauf zu sein als die Sixers, die zwei ihrer letzten drei Partien verloren und sich auch beim letzten Spiel gegen die Knicks sehr schwer taten. Aber die Sixers sind eines der heimstärksten Teams der Liga, gewannen sie hier 18 von 22 Spielen, während die Wolves auswärts nur sechs Mal in 21 Versuchen erfolgreich waren. Deshalb sollte der Tipp auf die Mannschaft aus Philadelphia gehen.

Unser Tipp: Sieg Philadelphia 76ers

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NBA – Philadelphia 76ers (28-16) – Minnesota Timberwolves (21-22)

So richtig rund läuft es bei den Sixers nicht und manchmal werfen ihre Ergebnisse Fragen auf. So auch in diesem Kalenderjahr, gewannen sie zunächst vier Spiele in Folge gegen die LA Clippers, die Phoenix Suns, die Dallas Mavericks und die Washington Wizards. Im direkten Rückspiel gegen die Wizards kassierten sie dann aber eine Niederlage und auch im darauffolgenden Spiel gegen Atlanta, bekleckerten sich die Sixers nicht mit Ruhm und verloren das Spiel völlig überraschend mit 121 – 123.

Nach diesen beiden Niederlagen sollte es gegen die Knicks besser werden und zunächst sah alles nach einer klaren Sache aus. Nach einer guten ersten Halbzeit führten die Sixers zur Halbzeit bereits mit 16 Punkten, doch sie ließen die Mannschaft aus New York zurück ins Spiel kommen und nach einem unfassbar schlechten dritten Viertel führten die Sixers zu Beginn des letzten Spielabschnitt nur noch mit einem Punkt. Immerhin brachten sie dann das Spiel nach Hause und kehrten damit auf die Siegerstraße zurück.

Ben Simmons war mit 20 Punkten, 22 Rebounds und 9 Assists sehr stark und auch Joel Embiid überzeugte mit 26 Punkten und 6 Blocks. JJ Redick steuerte mit 22 Punkten ebenfalls seinen Teil zum Erfolg dabei. Jimmy Butler blieb mit 16 Punkten aber blass und so steht noch immer in Frage, wann die Sixers endlich das erhoffte Zusammenspiel finden. Es bleibt ihnen zwar noch die Hälfte der Saison, doch es gibt immer wieder Streitpunkte und Coach Brown und seine Mannschaft haben noch jede Menge Arbeit vor sich.

Viel Arbeit haben aber natürlich auch die Minnesota Timberwolves vor sich, da diese mit 21 Siegen und 22 Niederlagen derzeit nur auf Rang 11 der Tabelle stehen. Immerhin gewannen sie zuletzt mal sechs der letzten zehn Spiele und zeigten einige positive Ansätze. Doch die bisherigen Saison-Leistungen sind zu schwach und unbeständig, sodass anzuzweifeln bleibt ob ein Playoff-Platz tatsächlich realistisch ist.

Doch vielleicht kann man auf den letzten Spielen aufbauen und nach dem Trainerwechsel neue Wege gehen. So wurde Tom Thibodeau nach dem Erfolg über die Lakers entlassen und die Mannschaft aus Minnesota schenkte ihrem neuen Coach, Ryan Saunders, zum Debüt einen 119-117 Sieg über die Oklahoma City Thunder. Es folgte aber eine 115-119 Pleite gegen die Dallas Mavericks, doch immerhin antworteten sie eine Nacht später mit einem 110-106 Erfolg über die New Orleans Pelicans.

Interessanterweise konnten vor allem Karl-Anthony Towns und Andrew Wiggins unter dem neuen Coach direkt überzeugen. Wiggins lieferte beim Erfolg über OKC mit 40 Punkten ein Season High ab, im letzten Spiel gegen die Pelicans war Towns mit 27 Punkten und 27 Rebounds kaum zu stoppen. Die Wolves wollen darauf aufbauen und natürlich weiter von guten Leistungen ihrer Top-Stars profitieren. Doch gegen Embiid und Co. wird es nicht einfach, sodass Coach Saunders und sein Team konzentriert auftreten müssen um eine Chance zu haben.

Robert Covington wird weiterhin fehlen. Rose und Teague sind fraglich. Die Sixers haben außer Fultz, Smith und Patton keine neuen Verletzten.

Player to watch: Jimmy Butler

Natürlich steht Jimmy Butler im Mittelpunkt und wird seinem Ex-Team eine weitere Lektion verpassen wollen. Unvergessen bleiben die Medienberichte, laut denen Butler in Minnesota, die Starting Five mit einer Handvoll Ersatzspielern besiegt haben soll. Auch wenn die teaminternen Probleme immer wieder runter gespielt wurden, äußerte Butler sich damals kritisch über Towns und Co., sodass er heute doppelt motiviert sein sollte. Auch wenn es in Philly noch nicht immer rund läuft, sollte er seinen Schnitt mit 20 Punkten heute erreichen können.

 

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