Da haben wir sie, die französischen Spielzeuge von Milliardären und ich rede hier nicht wie sonst üblich von Lolitas, sondern von Fußballvereinen, die zu Projekten wurde, bei denen beinahe schon mit Milliarden um sich geworfen wird. War Paris noch das absolut dominierende Team, hat man nun mit Monaco einen Gegner, der nicht nur die Tabelle anführt, sondern finanziell ähnlich verrückte Geldgeber hinter sich weiß. Außerdem ist es das Duell zweier absoluter Ausnahmestürmer.

Paris SG

Ein vergleichsweise ruhiger Sommer für das Team aus Paris. Es wure lediglich Cavani geholt für 64 Millionen, der Ibrahimovic helfen soll alles abzuschießen was in den Weg kommt. Ok, Ende der Ironie. Ein wirklich gutes Team wurde hier durchaus nochmal verstärkt. Neben Cavani kamen auch Marquionhos und Digne, was interessant ist, denn scheinbar will Paris die hohen Summen vor allem auch für Spieler ausgeben, die noch sehr jung sind. Beide sind erst 19, aber absolute Ausnahmetalente, wobei Marquionhos sogar unglaublich reif auf dem Platz wirkt.

Ancelotti musste man am Ende ziehen lassen und mit Blanc kam ein Trainer mit großem Namen, aber bei weitem nicht den gleichen Fähigkeiten. Ansonsten wurde auch fleißig aussortiert. Gameiro, Sakho, Sissoko, Bodmer, Lugano sind nur einige der bekannten Namen, die den Verein verlassen mussten.

Als Fehlstart kann man die bisherige Saison nicht bezeichnen, aber es gab bereits zwei Unentschieden gegen Montpellier und Ajaccio. Nicht ungewöhnlich in manchen Ligen, aber das Leistungsgefälle in dieser Liga ist inzwischen so extrem, dass jedes Unentschieden überraschend scheint. Danach wurden die Spiele recht souverän entschieden. Eventuell muss man auf Pastore verzichten.

AS Monaco

Monaco hat nun den passenden Gegenpart zu Paris und Ibrahimovic. Der Kauf von Falcao war für mich der vielleicht spektakulärste Deal des Sommers, da niemand so wirklich damit gerechnet hatte. Er zeigt bislang sein können mit drei Toren in fünf Spielen, aber vor allem auch einer tollen Harmonie mit Riviere, der schon fünf Tore auf seinem Konto hat.

Monaco hat allgemein nach dem Aufstieg ein komplett verändertes Gesicht. Eigentlich wurde die gesamte Mannschaft ausgetauscht und neu zusammengekauft. Darunter sind neben Falcao auch weitere Top-Einkäufe wie Carvalho, Toulalan und Moutinho. Ähnlich wie Paris setzt auch Monaco auf junge Spitzentalente. So sicherte man sich die Dienste von Rodriguez (22) aus Kolumbie, so wie Pi (19), Kondogbia (20) und Isimat-Mirin (21). Der wahre Supertransfer war aber keine von ihnen, sondern die sehr schlaue Entscheidung Abidal als Abwehrchef zu holen. Der 34-jährige wurde sofort zum Kapitän und macht seine Rolle bislang beinahe perfekt.

Monaco musste ein 0-0 hinnehmen, aber alle anderen Spiele wurden gewonnen. Trainer Ranieri spielt selten extrem spektakulären Fußball, aber er ist nicht verbohrt in eine Methode, sondern hält das Team taktisch flexibel und an die eigenen Fähigkeiten angepasst.

Fazit

Ich sehe Paris deutlich stärker wenn es um individuelle Stärken und Schwächen geht. Als Team scheint mir Monaco bislang ausgereifter obwohl sie jetzt erst zusammengewürfelt wurden.

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