Vor dem Spiel zwischen den Orlando Magic und den Dallas Mavericks sprechen die meisten Argumente für die Orlando Magic. Auch wenn sie mit fünf Siegen und sieben Niederlagen keinen guten Start erwischten, stehen sie deutlich besser als die Mavs, haben weniger Verletzungsprobleme und letztlich auch auf Grund des Heimspiels und der Doppelbelastung von Dallas die Vorteile auf ihrer Seite.

Orlando noch sehr durchwachsen

Konstanz zeigten die Magic allerdings nicht. Drei Niederlagen zum Saisonstart, folgten drei Siege, denen wiederum drei Niederlagen folgten. Danach ging es merkwürdig weiter. So gewannen sie dank Serge Ibakas Buzzer-Beater gegen die Thunder, bevor sie gegen die Indiana Pacers nur 69 Punkte erzielten und unter die Räder kamen. Das letzte Spiel gegen die Pelicans lief dann aber wieder besser und sie gewannen mit 89-82.

Die Magic bleiben daher schwer einzuschätzen und machen trotz der fünf Siege keinen besonders gefährlichen Eindruck. Ihre Siege kamen gegen die Sixers, Kings, Wizards, Thunder und Pelicans – keine Teams die besonders stark auftraten. Zudem sind ihre Probleme in der Offensive nicht von der Hand zu weisen. Mit 92,3 Zählern haben sie die schlechteste Offensive der Liga.

Auch individuell läuft es noch nicht so gut. Nur ein Spieler erzielte mehr als 14 Punkte pro Spiel, obwohl es keine größeren Verletzungsprobleme gab. Dagegen steht eigentlich eine Defensive, die mit Ibaka und Biyombo das Potenzial zur Dominanz hätte. Doch auch hier läuft es nicht wirklich rund und sie kassieren im Schnitt acht Punkte mehr als sie erzielen.

Die Magic stehen daher mit Coach Frank Vogel trotzdem besser als es die Zahlen vermuten lassen und da das Programm auch erst ab Mitte Dezember etwas anspruchsvoller wird, könnten sie bis dahin durchaus überraschen.

Dallas mit zu vielen Ausfällen

Eine Überraschung sind bisher sicher auch die Dallas Mavericks, aber leider im negativen Sinne. Obwohl sie sich mit Harrison Barnes und Andrew Bogut verstärkten und vor allem Barnes mit 22,9 Punkten pro Spiel durchaus überzeugt, gewann die Mannschaft von Dirk Nowitzki erst zwei Spiele.

Einer der Gründe für die Erfolglosigkeit könnte der Ausfall von Nowitzki selbst sein. Nach Krankheit zu Saisonbeginn, schlägt er sich seit einiger Zeit mit Achillessehnenproblemen rum und spielte bisher erst in drei Spielen. Deron Williams verpasste ebenfalls vier Spiele und auch Bogut (2) und Matthews (1) konnten nicht in allen Partien auflaufen.

Besonders bitter ist zudem die aktuellste Nachricht. JJ Barea verletzte sich an der Wade und wird bis zu sechs Wochen fehlen. Immerhin waren Williams und Nowitzki bereits für das gestrige Spiel gegen die Grizzlies fraglich (Ergebnis fehlt), so dass auch ein Einsatz in der heutigen Partie möglich ist.

Trotzdem hat auch Dallas viele Probleme. Mit 93,7 Punkten pro Spiel, haben sie nämlich die zweitschlechteste Offensive der Liga und da ihre Defensive ähnlich schwach wie die der Magic ist, lassen sich keine Vorteile für die Mavs ausmachen.

Tipp

Orlando spielt zwar nicht wirklich überzeugend, ist aber fitter als Dallas, hatte gestern frei und darf vor den eigenen Fans ran. Zudem haben sie ein Erfolgserlebnis im Rücken, während die letzten Spiele von Dallas eher ernüchternd verliefen. Auch wenn man die Mavs nicht abschreiben darf, sind derzeit zu viele Fragezeichen hinter der Mannschaft von Rick Carlisle, sodass ein Tipp auf die Magic Sinn macht.

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Player to watch: Harrison Barnes

Sicher hatte sich Barnes seinen Start in Dallas etwas erfolgreicher vorgestellt und nach den tollen Jahren mit Golden State wird er sich erstmal an die vielen Niederlagen gewöhnen müssen. Immerhin scheinen die Misserfolge aber seine Leistung nicht zu schmälern, denn er erzielt 22,9 Punkte pro Spiel und überzeugte in den letzten fünf Spielen mit stets 20 oder mehr Punkten. Auch heute wird er wieder alles versuchen und seinen Schnitt mit 23 Zählern erreichen können.

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