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Dass die Orlando Magic und die Detroit Pistons zu diesem Zeitpunkt der Saison mit jeweils vier Siegen dastehen, hätte man nach den ersten Tagen der Saison sicher nicht erwartet. So starteten vor allem die Pistons furios (vier Siege in Folge), während die Orlando Magic sechs der ersten acht Spiele verloren. Detroit brach anschließend allerdings ein und die Magic konnten vor allem in den letzten beiden Spielen Erfolgserlebnisse feiern, sodass die Favoritenrolle heute formbedingt sogar dem Heimteam zufällt.

Tipp: Detroit Pistons

Trotzdem sollte der Tipp vor dem heutigen Spiel auf die Mannschaft aus Detroit gehen. Mit Blake Griffin und Andre Drummond bringen sie die nötige individuelle Klasse mit, auf die die Magic keine passende Antwort haben. Zudem sprach der neue Coach der Pistons davon, dass er Verbesserungen in seinem Team sieht, obwohl die Ergebnisse zuletzt nicht stimmten. Da Orlando die nötige Konstanz fehlt und den letzten Sieg auch erst in letzter Sekunde erzielte, sollte der Tipp auf die Pistons gehen, die mit einem Sieg wieder zurück auf die Siegerstraße finden.

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NBA – Orlando Magic (4-6) – Detroit Pistons (4-5)

Dank Evan Fournier gewannen die Orlando Magic ihre letzte Begegnung mit 102-100 gegen die Cleveland Cavaliers. Die Magic bzw. Fournier nutzten eine Einwurfsituation 1,8 Sekunden vor dem Ende, um den entscheidenden Wurf herauszuarbeiten. Fournier ging nach einem Dribbling hoch und schenkte den Magic damit den zweiten Sieg in Folge. Im Spiel zuvor besiegten sie die Spurs und nutzten deren Doppelbelastung aus. So stehen die Magic derzeit auf Rang 10, haben allerdings nur eine Niederlage mehr als der Siebtplatzierte aus Miami.

Allerdings darf man sich von den beiden Erfolgen nicht blenden lassen. So kritisierte Neu-Coach Clifford noch vor dem Erfolg über die Spurs die Einstellung seiner Mannschaft, nachdem diese sich bei der letzten Pleite gegen die Clippers unterirdisch schwach präsentierte. Immerhin schien diese Kritik Früchte zu tragen, stimmte der Einsatz gegen die Spurs und Cavaliers, erzielte Orlando gegen San Antonio eine offensive Saisonbestleistung und konnten sie die Cavs defensiv einigermaßen kontrollieren.

Nun gilt es die Erfolgserlebnisse dazu zu nutzen, um Selbstvertrauen aufzubauen. Bis Mitte November sieht der Spielplan mit Duellen gegen die Pistons, Wizards (2x), die Knicks (2x), Philly und Lakers einige Spiel vor, die man gewinnen kann, da sich auch die Konkurrenz nicht in Bestform befindet. Doch die fehlende Erfahrung und Unbeständigkeit der gezeigten Leistungen werfen Fragezeichen auf, sodass man heute trotz der vermeintlichen Favoritenrolle große Probleme bekommen könnte.

Dies liegt allerdings auch daran, dass das Team aus Detroit hochmotiviert in die heutige Partie gehen wird. Zwar verloren sie zuletzt fünf Spiele in Folge gegen die Celtics (2x), Nets, Sixers und Heat, doch Coach Casey zeigte sich zuversichtlich und hofft die Entwicklung seines Teams trotz der zuletzt schwachen Ergebnisse voranbringen zu können. Nach den ersten vier Spielen der Saison, die sie allesamt gewannen, war die Stimmung auch noch deutlich besser, doch leider schlichen sich einige Unkonzentriertheiten und Fehler ein.

Dabei wurden die individuellen Leistungen der Top-Spieler Drummond und Griffin nur bedingt schlechter. Die Team-Defensive erweist sich allerdings als Problem, kassierte man in den letzten fünf Spielen stets zwischen 108 und 120 Punkten. So verschenkte man auch Chancen auf den Sieg, da die Ergebnisse zum Teil sehr knapp waren. Gegen Boston verlor man ein Spiel mit drei Punkten Unterschied, gegen die Nets mit einem und auch gegen die Heat musste man sich nur fünf Punkten Unterschied geschlagen geben.

Immerhin ist das kommende Programm nicht besonders anspruchsvoll, treffen die Pistons neben den Orlando Magic auf die Hawks, Hornets, Raptors und Cavs. Vier Spiele können sie davon durchaus gewinnen und so könnte die Stimmung und Bilanz auch sehr schnell wieder positiv werden. Coach Casey wird an den richtigen Stellschrauben drehen müssen und sein Team entsprechend einstellen. Mit Griffin und Drummond an der Spitze, stehen die Chancen von Detroit allerdings nicht schlecht.

Verletzungsbedingt fehlt Luke Kennard mit Sicherheit, Reggie Bullock ist fraglich. Orlando wird wohl ohne Jonathan Isaac und Timofey Mozgov antreten.

Player to watch: Andre Drummond

Mit 18,4 Punkten und 16,3 Rebounds pro Spiel liefert der 25-jährige Andre Drummond bisher die besten Durchschnittswerte seiner Karriere ab und scheint von dem Zusammenspiel mit Blake Griffin zu profitieren. Allerdings foult er auch regelmäßig und muss sich etwas zurücknehmen, um sich nicht selbst aus dem Spiel zu nehmen. So spielte er vor allem gegen Philly nur 21 Minuten und kam so auch nur auf 8 Punkte und 9 Rebounds. Ansonsten ist Drummond aber eine Double Double Maschine, sodass man auch heute zweistellige Ausbeute im Punkte- und Reboundbereich erwarten darf.

 

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