Gleich zu Beginn der Saison trafen die Orlando Magic und die Boston Celtics bereits aufeinander. Das Ergebnis war dabei sicherlich etwas unerwartet, setzten sich die Magic mit 93-90 durch. Kyrie Irving und Gordon Hayward vergaben die Chancen zum Ausgleich, doch sie nutzten sie nicht und so starteten die Celtics mit einer für sie wohl eher vermeidbaren Niederlage. Heute sollten die Celtics jedoch gewinnen, zeigten sie sich in der ersten Hälfte der Saison insgesamt stärker und sind deswegen der klare Favorit.

Tipp: Boston Celtics

Die Celtics verloren zwar ihr letztes Spiel und hatten zudem ein paar teaminterne Probleme, doch die Unbeständigkeit der Magic und die insgesamt schwachen Ergebnisse drängen die Celtics in die klare Favoritenrolle. Orlando verlor zudem die letzten vier Spiele in Folge und insgesamt neun der letzten 12 Spiele. Boston gewann vor der Pleite im letzten Spiel gegen die Heat vier Partien in Serie und will heute unbedingt an die gute Phase anknüpfen und die Niederlage im letzten Spiel vergessen machen. Zudem haben sie noch eine Rechnung aus dem ersten Spiel offen, sodass der Tipp auf Boston gehen sollte.

Unser Tipp: Sieg Boston Celtics

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NBA – Orlando Magic (17-24) – Boston Celtics (25-16)

Die Magic haben gerade einen sechs Spiele andauernden Auswärtstrip hinter sich, bei dem sie zwar einen Sieg in Chicago einfahren konnten, ansonsten allerdings alle fünf anderen Spiele verloren. Dabei war vor allem defensiv wenig Leistung er erkennen, blieben sie dreimal unter 100 Punkten, erzielten zweimal nur 100 bzw. 103 Punkte und waren nur beim Sieg über die Bulls mit 112 Punkten ordentlich. Dazu waren sie auch defensiv nicht immer voll auf der Höhe.

Tabellarisch bedeuten die Pleiten, dass die Magic den Anschluss an Platz 8 ein wenig verloren und nun auf Platz 10 mit 2,5 Spielen Rückstand auf Platz 8 stehen. Die Teamwerte konnten sich in den letzten Spielen auch nicht verbessern, haben die Magic mit 103 erzielten Punkten pro Spiel, die viertschlechteste Offensive der gesamten Liga.

Zudem scheint auch die Einstellung nicht immer gut zu sein. Bei der letzten Pleite gegen Utah, bei der die Jazz das Spiel mit 93-106 verloren, starteten sie sogar gut und führten nach dem ersten Viertel mit 13 Punkten und zur Pause sogar mit 17 Punkten Unterschied. Doch Utah steigerte die Intensität und die Magic ließen sich vorführen. Gordon sprach davon, dass man „gritty“ auftreten müssen. Isaas ergänzte, dass es eigentlich keine schlimmere Niederlage gibt, als wenn man deutlich führt (21 Punkte) und dann das Spiel aus der Hand gibt.

Die Celtics werden den Spielverlauf sicherlich auch beobachtet haben und versuchen, die Verunsicherung und Unzufriedenheit für sich zu Nutze zu machen. Allerdings sollten sie sich nicht zu sehr auf den Gegner konzentrieren, sondern darauf achten, dass sie ihre eigenen Probleme in den Griff bekommen. Sie verloren nämlich ihr letztes Spiel gegen die Miami Heat mit 99-115 und traten dabei alles andere als souverän und geschlossen auf.

So gewannen sie zwar die vier Spiele zuvor, doch gleich zu Beginn gerieten sie ins Hintertreffen und lagen zur Halbzeit bereits mit 18 Punkten zurück. Zudem wurde nach dem Spiel ein Video veröffentlich auf dem zu erkennen ist, dass sich Jaylen Brown und Marcus Morris in einer Auszeit schubsten und scheinbar nicht einer Meinung waren. Dies könnte als Indiz für teaminterne Probleme dienen, die die Celtics scheinbar seit Saisonbeginn mit sich rumschleppten.

Für die Celtics gilt es also in der zweiten Saisonhälfte weiter zueinander zu finden und vor allem das Zusammenspiel zu verbessern. Mit Platz 5 und mittlerweile fünf Spielen Rückstand auf Platz 1 (Milwaukee) können sie die eigenen Erwartungen die Forderungen der Fans nicht erfüllen und in Hinblick auf einen möglichen Heimvorteil in den Playoffs muss mehr von den Celtics kommen. Vor allem Coach Stevens ist also gefordert, konnte er bisher nicht das Optimum aus seiner Mannschaft herausholen.

Verletzt fehlt immerhin nur Aron Baynes. Die Magic bangen nur um Mo Bamba.

Player to watch:  Kyrie Irving

Die Celtics haben Glück und haben mit Kyrie Irving den stärksten Guard der Eastern Conference in ihren Reihen. Auch im ligaweiten Vergleich kann Irving mit Curry und Co. mithalten, auch wenn seine Werte mit 22,6 Punkten und 6,4 Assists pro Spiel sicher noch etwas Luft nach oben lassen. Doch auch aufgrund der Ausgeglichenheit im Team, kommt Kyrie nicht ganz so zum Zug, wie er könnte, trotzdem ist er der beste Scorer seiner Mannschaft. Dazu zeigt die Formkurve nach oben, steigerte er sein Scoring im Dezember auf 24,5 Punkte pro Spiel. Im Januar lief es bisher zwar nicht so gut, doch gegen die Magic darf man eine gute Leistung von ihm erwarten. Seinen Schnitt wird er mit 23 Punkten erreichen können.

 

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