Im Halbfinale des Rogers Cup, bei dem die ATP heuer in Toronto gastiert, trifft die Nummer 1 der Welt, Novak Djokovic, auf den wiedererstarkten Franzosen Gael Monfils. Die Nummer 14 der Welt, der im Frühjahr mit Verletzungen zu kämpfen hatte, hat in der vergangenen Woche das Turnier von Washington gegen den Aufschlagriesen Ivo Karlovic gewonnen und geht mit dementsprechenden Selbstbewusstsein in die Partie.

Aktuelle Form Novak Djokovic

Nach seinem überraschenden Out in der dritten Runde von Wimbledon gegen den US-Amerikaner Sam Querrey hat sich der Weltranglistenerste Djokovic wieder erfangen und ist im aktuellen Rogers Cup ohne Satzverlust unterwegs. Im Viertelfinale des ATP-Turniers in Toronto schlug er den Tschechen Tomas Berdych (ATP-Ranking 8) mit 7:6 (6), 6:4.

Was vor dem Spiel nach einer eindeutigen Angelegenheit für den „Djoker“ aussah (Berdych hatte die letzten 16 Matches gegen Top-5 Spieler alle samt verloren), wurde dann ein hartes Stück Arbeit, vor allem im ersten Satz, der rund 74 Minuten dauert. Zunächst sah es nach einem Sieg nach Plan aus, als dem Serben mit dem ersten Breakball das Break zum 4:2 gelang. Doch Berdych schlug zurück und schaffte das Rebreak zum 4-5 aus seiner Sicht.

Da beide Kontrahenten dann ihre Aufschlagspiele sicher durchbrachten, ging es in den Tie-Break, und der hatte es in sich. Nach einer Vielzahl von Mini-Breaks (bei den ersten neun Punkten gingen gerade mal drei Punkte an den Aufschläger) führte Berdych 6:3 und ging noch dazu mit zwei Aufschlägen auf den Satzgewinn. Djokovic zeigte jedoch, warum die unangefochtene Nummer eins der Welt ist. Der Serbe, der ein starker Rückschläger ist, wehrte zunächst alle drei Satzbälle ab und erspielte sich dann selbst den ersten Satzball bei Aufschlag Berdych. Mit seiner gewohnten Effizienz nützte der Serbe gleich diese Chance und ging somit mit 1:0 in Sätzen in Führung.

Im zweiten Satz sorgte der der 29-jährige Serbe dann mit dem Break zum 2:1 (wie schon zuvor gleich mit der ersten Chance) für die Vorentscheidung und servierte auf den Matchgewinn aus. Bei der Pressekonferenz zeigte sich Djokovic erleichtert: „Ich weiß nicht, wie ich aus diesem Tie-Break herausgekommen bin. Ich schätze, es war die Fähigkeit mich einfach nur auf den nächsten Punkt zu konzentrieren“, sagte Djokovic im Interview nach dem Spiel, das insgesamt 2:02 Stunden dauerte.

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Aktuelle Form Gael Monfils

Der 29-jährige Franzose hat durch einen 6:4, 6:4 Erfolg über Lokalmatador Milos Raonic den Einzug ins Halbfinale gesichert. Im ersten Satz sicherte er sich mit dem dritten Breakball das Spiel zum 3:4 und verhinderte dann durch die Abwehr von drei Breakchancen von Raonic das Rebreak, bevor er dann zum Satzgewinn ausservierte. In Satz zwei zeigte Monfils abermals seine aktuelle Spielstärke. Zuerst wehrte er bei 4:4 eine Breakchance von Milos Raonic ab, gewinn das Spiel und landet dann im folgenden Game das vorentscheidende Break. „Ich habe gut gespielt, bin stark und voller Selbstvertrauen in meinem Spiel. Wenn ich in Form bin, bin ich hart zu schlagen“, so der Weltranglistenvierzehnte.

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Tipps und Prognosen

Beim Blick auf die bisherigen Duelle der beiden bei Spielen auf der ATP-Tour ist Novak Djokovic mit 11-0 makellos. Bei den letzten drei Duellen, die wie das kommende auf Hartcourt stattfanden (unter anderem der Rogers Cup 2014), hatte Djokovic aber ordentlich zu kämpfen (immer eine Entscheidung im Tie-Break, zwei Mal ging es über drei Sätze). Der „Djoker“ ist zwar der klarer Favorit, auch wenn er nicht in Höchstform zurzeit agiert. Gegen Berdych war seine Quote beim 1. Aufschlag mit 50 Prozent für seine Verhältnisse unterdurchschnittlich.

Was dafür gut funktioniert und auch mit ein Grund für die Topposition des Serben ist, ist seine Effizienz bei Break-, Satz- und Matchbällen. Diese wird auch gegen Monfils benötigen. Beim Blick auf die Statistik in der diesjährigen Hartcourt-Saison fällt auf, dass der Franzose bei vielen Werten auf dem Niveau von Djokovic agiert. Während Monfils 87 Prozent seiner Aufschlagspiele gewinnt, gelingt dies dem „Djoker“ in 89 Prozent seiner Service Games. In der Paradedisziplin des Serben, dem Nutzen von Breakchancen, liegt die Nummer 14 der Welt sogar vor der Nummer 1 (46 Prozent zu 42). Ein vergleichsweise eindeutiger Unterschied besteht bei der Abwehr von Breakchancen des Gegners: Djokovic hat hier eine Quote von 69 Prozent, Monfils kommt auf 62 Prozent.

Aufgrund der starken Form von Monfils könnte es neuerlich zu einem sehr ausgeglichenen Spiel der beiden Kontrahenten kommen. Dadurch könnte es möglicherweise zu einer Tie-Break-Entscheidung während des Spieles kommen.

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