Wimbledon 2013Novak Djokovic – Tomas Berdych, von den Namen her ist dies sicherlich das attraktivste Viertelfinale. Djokovic befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, der Tscheche Berdych ist ebenfalls ein Spieler der höchsten Kategorie.

Wenn man sich den Spielplan der beiden Topfavoriten ansieht, hat der „Joker“ einen klaren Nachteil. Neben Berdych kann es im Halbfinale zu einem Duell mit Ferrer oder del Potro kommen während Murray es mit Verdasco und dann wohl mit dem Polen Janowicz zu tun bekommt. Laut den Buchmachern ist Djokovic der Favorit auf den Titel und wenn man seine bisherigen Leistungen bei diesem Turnier ansieht, ist das berechtigt.

Beide Spieler kennen sich in – und auswendig. In fünfzehn Duellen siegte Nole dreizehn Mal. Beim letzten Aufeinandertreffen der Beiden beim Masters in Rom siegte jedoch der Tscheche. In Wimbledon trafen sie im Jahr 2010 aufeinander. Auch damals siegte Berdych klar in drei Sätzen. Aus diesem Grund ist Djokovic sicherlich gewarnt.

Novak Djokovic

Die Nummer eins der Welt hat in diesem Jahr ganze fünf Spiele verloren. Die bitterste Niederlage kam sicherlich bei den French Open, als er Nadal am Rande einer Niederlage hatte.

Die French Open sind das einzige Grandslam, was Djokovic in seiner Sammlung noch fehlt. Im nächsten Jahr wird er einen neuen Anlauf starten, sich diesen Titel zu holen. Er gewann bereits die Australian Open, außerdem war er in Dubai und in Monte Carlo erfolgreich.

Das Spiel von Djokovic hat kaum Schwächen. Er verfügt über einen tollen Aufschlag, er spielt die besten Returns von allen Spielern, die Vorhand ist druckvoll etc…Man könnte stundenlang weiterschreiben.

Nach dem Aus von Federer und Nadal bleibt mit Murray, ohne den anderen Spielern zu nahe treten zu wollen, eigentlich nur noch ein Konkurrent auf dem Weg zum Titel. Spielt er weiterhin so wie bisher, wird es auch für Murray schwer.

Tomas Berdych

Berdych ist ein etablierter Spieler. Zuletzt nahm er dreimal in Folge an der ATP Weltmeisterschaft der besten acht Spieler am Ende des Jahres teil. Dies zeigt, wie konstant der Tscheche spielt.

Berdych stand schon einmal in einem Fianle bei einem Grandslam. Im Jahr 2010 unterlag er in Wimbledon Rafael Nadal in drei Sätzen.

Für ihn ist Wimbledon das absolute Lieblingsturnier. Wäre Berdych nicht zu einer Zeit geboren, wo die wohl besten Tennisspieler aller Zeiten agieren, hätte er sicherlich schon einige Grandslam Siege verbucht.

Im Spiel gegen Djokovic kann er munter drauf los spielen. Niemand erwartet von ihm, dass er Djokovic schlägt. Das kann für ihn durchaus ein Vorteil darstellen.

Novak Djokovic – Tomas Berdych Form

Der „Joker“ hatte im bisherigen Turnier wenig Probleme. Sein Spiel lässt die Gegner wie Amateure aussehen. In der letzten Runde hatte Tommy Haas keine Chance gegen den übermachtigen Serben.

Berdych dagegen hatte auf dem Weg ins Viertelfinale einige Hürden zu überstehen. Sowohl gegen Kevin Anderson als auch gegen Bernard Tomic war es eng. Diese Spiele haben ihn sicherlich etwas Kraft kosten lassen.

Novak Djokovic – Tomas Berdych Tipp

Wer hier als Sieger vom Platz geht steht, obwohl Wimbledon in diesem Jahr schon vieles gesehen hat, außer Frage. Die Quoten auf einen Djokovic Sieg sind leider sehr schlecht. Wenn Berdych an sein Limit geht, ist er durchaus in der Lage einen Satz zu gewinnen. Einen kleinen Einsatz ist mir dies wert.

Tipp: Djokovic gewinnt mit 3:1 Sätzen – 3.8 sportingbet

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